Malcolm
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1.09.2010
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KATEGORIE Musik

Arcade Fire & ich


(Fabian, ich hoffe, dass es ok ist, dass ich das Bild klaue. Dafür erhöhe ich, nach dem Update, auch den Zeilenabstand in deinem Blog!)

Monatelang stampfe ich beleidigt mit dem Fuß auf den Boden, weil ich keine Karte für das ausverkaufte Arcade Fire Konzert gekriegt habe und innerhalb weniger Minuten, am Tag des Konzertes, ermöglichen mir Johnny (hat das schon wieder mit dem Bier nicht geklappt!) und Fabian den schönsten Tag des Jahres seit der Hochzeit meines Bruders! Natürlich muss ich auch Ines, Fabians besserer Hälfte, unendlich dankbar sein, dass sie nur für mich auf das Konzert verzichtete. Sie muss eine Heilige sein! Also, hier nochmal an euch drei: DANKE!

Ja nun, wie war das Konzert denn? Natürlich gibt es keine Superlativen, die auch nur annährend beschreiben, was ich bei „No Cars Go“ oder „Wake Up“ für Edorphinausschüttungen hatte. Überhaupt habe ich mir vorgenommen gar nicht erst das Konzert ausführlich zu beurteilen, nachdem der Profi es schon gut auf den Punkt gebracht hat:

Wenn es keine Blasphemie ist, in der Popmusik von göttlichen Momenten zu sprechen (und wenn Kitsch erlaubt ist), dann erschienen sie einem während dieser 90 Minuten Arcade Fire. Einen Tag später, im Licht betrachtet, war es zumindest immer noch ein sehr gutes Konzert. Eines, das mich nicht nur auf Folgealben namens “The Downtowns” und “The Deserts” spekulieren und immer wieder große Lust verspüren ließ, bald noch einmal “Where The Wild Things Are” anzuschauen. Es belegte auch auf eindrucksvolle Art und Weise, dass in der Popmusik noch längst nicht alles gesagt ist. Und wie viel mehr kann man von einem Popkonzert erwarten?

Bewegtbilder folgen, sobald die Kleine sie mir zugespielt und ich sie hochgeladen habe!


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31.08.2010
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KATEGORIE 1001 dinge

Putin reitet einen Keks

Der russische Chuck Norris ist einfach nicht zu bremsen.

(Kraftfuttermischwerk sei Dank!)


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31.08.2010
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KATEGORIE Alles in Allem

Thilo Sarrazin und der Klimaschock

Das lassen wir uns jetzt einfach mal auf der Zunge zergehen:

Wir wollen nicht darüber [gemeint ist der vermeintliche Intelligenzverlust
der Deutschen] nachdenken, geschweige denn darüber sprechen. Aber wir machen uns Gedanken über das Weltklima in 100 oder 500 Jahren.

Mit Blick auf das deutsche Staatswesen ist das völlig unlogisch, denn beim gegenwärtigen demographischen Trend wird Deutschland in 100 Jahren noch 25 Millionen, in 200 Jahren noch 8 Millionen und in 300 Jahren noch 3 Millionen Einwohner haben. Warum sollte uns das Klima in 500 Jahren interessieren, wenn das deutsche Gesellschaftsprogramm auf die Abschaffung der Deutschen hinausläuft?

Nochmal? Ok:

Warum soll­te uns das Klima in 500 Jah­ren in­ter­es­sie­ren, wenn das deut­sche Ge­sell­schafts­pro­gramm auf die Ab­schaf­fung der Deut­schen hin­aus­läuft?

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30.08.2010
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KATEGORIE Internet, Musik

Arcade Fire – The Wilderness Downtown

(An dieser Stelle bitte die obligatorischen Flüche und Verwünschungen denken, die von der Ticketlosigkeit für das anstehende Konzert herrühren)

Arcade Fire, nachgewiesenermaßen eines der besten Bands der Welt, haben zusammen mit Google und dem Regiesseur Chris Milk ein interessantes, interaktives Experiment auf HTML5-Basis gestartet. Das Video zu „We Used To Wait“ lässt sich am Besten auf Chrome anschauen, wobei ich auf dem Firefox nur leichtes Ruckeln zu verschmerzen hatte.

Building this project on the web and for the browser allowed us to craft an experience that is not only personalized, but also deeply personal for each viewer. “The Wilderness Downtown” takes you down memory lane through the streets you grew up in. It’s set to Arcade Fire’s new song “We Used to Wait” off their newly released album The Suburbs (which you may be familiar with, especially if you were one of 3.7 million viewers who live-streamed Arcade Fire’s concert on YouTube earlier this month). The project was built with the latest web technologies and includes HTML5, Google Maps, an integrated drawing tool, as well as multiple browser windows that move around the screen.

www.thewildernessdowntown.com

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28.08.2010

KATEGORIE esib-Technik

Russischer Airbag

Wer hier nicht wenigstens grinst, ist tot:


Airbag bei Youtube

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27.08.2010
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KATEGORIE Film und Fernsehen

Diebische Versicherungen

Als ich gestern das erste Mal das Video sah, dachte ich noch: „Hey, das ist doch eine nette Hommage an einen der besten Filme der letzten Jahre.“ Und dann schaute ich es nochmal heute morgen an und dachte an ein Gespräch mit meinem Freund Toni, in dem es um Kunden ging, die von uns verlangten andere Designs zu beklauen, bis hin zur völligen Übernahme.

Jetzt frage ich mich: Ist es beabsichtigt, dass man sich hier so großzügig bedient hat? Und wie steht es hier eigentlich mit Copyright? Undund: Hat die Agentur Scheiße gebaut, oder war es beabsichtigt, im vollen Vertrauen, dass die Netzgemeinde es verbreiten und dadurch weiter Werbung machen würde (Auch bekannt unter: „Auch schlechte Werbung ist Werbung“-Ranz). Oooder war der Ansprechpartner der Versicherung derjenige mit einem guten Filmgeschmack und einer beschissenen Idee?


John Cusak bei Youtube

Fragen über Fragen, die mir die Versicherung gleich mit beantworten könnte.

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NACHTRAG
So, nachdem ich mir das noch ein bisschen durch den Kopf habe gehen lassen, bin ich geneigt dem Matthias recht zu geben und die Werbung als eine Art Hommage zu verstehen, wenn auch keine wirklich gute, weil die Herleitung vielleicht nicht deutlich genug ist. Sie spricht zwar die richtige Zielgruppe an und als Addon können manche deutliche Parallelen zu einem Film ihrer Generation erkennen, aber es reicht nicht ganz.

Das Aufgebrachtsein ist offenbar ein reines Netzphänomen. Jedem normalen Menschen, dem ich das Video zeige, entlocke ich damit nicht mehr als ein Achselzucken. Sind die Netzjünger vielleicht einfach nur auf Streit gebürstet? Ist es schon soweit, dass wir nur rumstänkern? Mist.

NACHTRAG 2
Robert Stolle hat nun Stellung dazu genommen:

„Ich muss sagen, ich war selbst überrascht, als ich das gesehen habe. Das sieht wirklich sehr ähnlich aus“

Also keine absichtliche, versteckte Hommage, sondern doch ein Plagiat? Oder irgendetwas dazwischen?
Schade!


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26.08.2010
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KATEGORIE Internet

Und das sagen die anderen dazu…

Mit den Zitaten ist das so eine Sache. Erstmal kann ich mir keine merken. Nicht einmal mein Lieblingszitat, das soviel sagt, wie: „Menschen, die ständig zitieren haben einfach keine eigene Meinung“ (wer rauskriegt, wie das Zitat richtig geht und von wem es ist, kriegt ein Lolly). Aber ab und zu wünschte ich mir für jede Lebenslage einen schlauen Menschen, den ich aus meiner Hosentasche hole und mir etwas schlaues ins Ohr flüstert. Jemanden wie Tom Jones, Billy Bob Thornton oder Charlie Sheen.

In Zukunft kann ich auch einfach in mein eigenes Blog schauen und mir für jede Lebenslage ein Zitat raussuchen. Wie zum Beispiel:

Weiterlesen? Na klar! »


Das Schlafbiester Tumblog

In unserer zehnjährigen Beziehung haben die Kleine und ich viele Rituale entwickelt, die auf manche Menschen vielleicht befremdlich wirken. Ich denke daran, wie wir mit allem anstoßen, bevor wir essen oder trinken: Ich so: “Mahlzeit!”, sie so “Mahlzeit!”, die Gabeln so: KLING!.

Da die Kleine oft arbeitsbedingt für mehrere Tage nicht zuhause ist, führen wir eine Teilzeitfernbeziehung, die sich mit einer Reihe Ritualen einigermaßen erträglich macht. Eins davon sind die Schlafbiester.

Schlafbiester sind sowohl Pflanzen, als auch kleine Tiere (keine Käfer! Das ist wichtig.), die sich in dem Menschen einen Wirt suchen, um sich von schlafbedingten Verspannungen zu ernähren. Im Gegenzug scheiden unsere kleinen Freunde wohlige Träume und, je nachdem welcher Rasse sie angehören, noch das eine oder andere Schmankerl.

Dieses Tumblog widmet sich diesen kleinen Biestern.


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26.08.2010
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KATEGORIE Musik

Fokus 2010

Kinder, ihr glaubt nicht was wir hier gerade zaubern! In zwei Wochen geht nämlich das Fokus Festival los. Bis dahin reißen sich rund um die Uhr unser Team und das Team von Second Attempt den Arsch auf, um das Jugend- und Erlebnisfestivals in Sachsen zu realisieren.

Klingt wie Eigenlob? Stimmt. Aber wäre ich letztes Jahr nicht tatsächlich vor Ort gewesen, würde ich nicht mit übermenschlichen Anstrengungen der Versuchung widerstehen müssen, mit Superlativen um mich zu werfen.

Görlitz ist zwar, zugegebenermaßen, nicht gerade um die Ecke, aber ein Besuch lohnt sich aufjedenfall. Am 11. und 12. September werden dafür auf dem Gelände des alten Schlachthofs in Görlitz/Nostromo Club Parties gefeiert, Workshops gegeben, Breakdance-Events gezaubert und (was mich persönlich am Meisten reizt) etliche überbegabte Sprayer und Maler eingeladen, die ihr Können zeigen. Um die Leute vorher heiß zu machen, steigt das Festival schon am Freitag dem 10. September mit Pitchtuner, DJ Kid Cut und dem „Paint Club Battle“ ein.

Solltet ihr also an dem Wochenende in der Gegend sein und nach guter Musik, Street-Art und sonstiger Unterhaltung (wie zum Beispiel, wie ich mir Breakdance beibringen lasse!) suchen, freut sich die gesammelte Mannschaft auf euch.

(Wir verkaufen übrigens auch die Puppen, die auf den Printsachen und der Internetseite zu sehen sind.)


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25.08.2010
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KATEGORIE esib-Technik

esib.2010

Erstmal vorab, für die Leser, die vorbeischauen, während ich am offenen Herzen an dem Schatz arbeite:

Für diejenigen, die schon ein bisschen länger hier vorbeischauen, gibt es die Flöhe im Header zu bestaunen. Wenn die Beiträge also an Niveau abnehmen, setzt euch einfach eine Stunde hin und schaut den kleinen esib.Flöhen beim Tanzen zu!

Ansonsten gilt:
Ja, ich mag es!
Ja, ich weiß, dass nicht jeder damit gleich einverstanden ist!
Ja, ich will unbedingt wissen, auf welchen Browsern es vielleicht rumzickt!
Ja, ich liebe euch alle!