Ihr dürft wählen!

Liebe Wählergemeinde,

für die Kandidatur zum Bild des Monats Juli stehen 5 bezaubernde Fotografien des el keysos zur Wahl. Um die Spannung noch bis zum 5. Juli zu steigern, findet ihr hier vielversprechende und anregende Ausschnitte der jeweiligen Fotos für eure Wahl. Ihr könnt jedes Foto mit Punkten von 1 bis 5 bewerten. Auszählung ist Sonntag 22 Uhr. Das Foto mit den meisten Stimmen wird zur Feier des Tages am 5. präsentiert.

01
Der erste Kandidat zeigt sich von der sensiblen homogenen seite und gewährt Einblick in eine Fotosession unter „Freunden“.
- Mitte 2001

02
Hier seht ihr die coole el keyso Version des Nikolaus.
- Weihnachten 2003

03
Wer el keyso als leicht bekleideten Arbeiter in seinen Träumen wieder finden möchte, sollte für diesen Kanditaten stimmen.
- Modelsession mit 19.

04
Der vorletzte Kandidat lässt tiefe Einblicke in das Leben eines Bandmitgliedes von „sensible entrance“ gewähren. Was für ein Bauchnabel!
- Sommer 1996

05
Die Frisur spiegelt das wilde und peinliche Leben mit 16 wieder.
- Passfoto 1994

Ich hab mein bestes gegeben die „interessantesten“ Fotos für euch rauszusuchen, das sind somit auch die peinlichsten, witzigsten und nacktesten, die ich finden konnte. Wie die Rache aussehen wird, möchte ich erst garnicht erahnen. Mein Ausreiseantrag für Kanada ist in der Post.

Möge das Foto eurer Wahl hier seinen Platz für einen Monat finden und euch zum Lächeln bringen!

Geschrieben in Bild des Monats | 28 said it before

Hollywood, zeig mir dein härtestes Gesicht!

Von „Bad Actors Philosophy“, über „Tränen der Sonne“, zu folgendem Thema:
Hollywood, zeig mir dein härtestes Gesicht!

Platz 1:

Platz 2:

Platz 3:

Platz 4:

Platz 5:

Geschrieben in Film und Fernsehen | 31 said it before

Bad Actors Philosophy

Jesus sprach, das Reich Gottes ist in dir und um dich herum.
Nicht in prachtvollen Gebäuden aus Holz und Stein.
Spalte ein Stück Holz und ich bin da,
Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden.

(Inspired by „Bild des Monats“)

Geschrieben in Film und Fernsehen | 30 said it before

Bild des Monats Juni 04

Das Bild des Monats stammt von meinem guten Freund Grace, der sich innerhalb kürzester Zeit das Fotografieren beibrachte und ein tolles Talent dafür besitzt, die Bilder in seinem Kopf auf Papier zu bannen!

Das Bild fand ich einfach nur witzig:
Bild des Monats Juni 04

Weitere Bilder findet man hier (fotocommunity.de) und hoffentlich auch bald hier (forevergrace.de)..

Geschrieben in Bild des Monats | 2 said it before

Hurricane 2004 – Die Bands

Ich hatte mir sorgfältig einen Plan gemacht, wann ich welche Bands wo sehen will. Schön akribisch mit der guten Gänsefeder auf hochwertiges 12$ Papier geschrieben, mit dem Blut von vorpubertierenden Jeanette Biedermann Fans.
Leider ist mir der Wisch mit meinem Portmonaie verloren gegangen und die durchschnittliche Lebensdauer eines Festivalplaners, war nicht länger als 8 Minuten anzusiedeln. So habe ich David Bowie leider nur aus der Entfernung gesehen, PJ Harvey habe ich nur gehört, nicht einmal gesehen und Black Rebel Motorcycle Club hatte ich ganz verpasst!
Wenigstens habe ich mir am Freitag Mogwai, Placebo, Pixies und Air nicht entgehen lassen! Das hätte ich mir nie verzeihen können…

Pixies
Hier stand Musikgeschichte vor mir! Frank Black fragte uns wo sein Verstand ist, erzählte von Knochenmaschinen und behauptete, dass meine Mama eine Bitch ist.
Ein sehr netter Typ und eindeutig eine der Höhepunkte des Hurricanes! Ich muss gestehen, dass ich nur eine Handvoll Lieder der Pixies kannte. Eindeutig die weniger guten Lieder! Das Konzert hat mich zum Pixies Fan gemacht und ich denke, dass ich in nächster Zeit endlich wieder Geld für CDs ausgeben werde!

Placebo
Ich habe die Band inzwischen zum dritten mal gesehen und bin jedesmal davon fasziniert was für ein Publikum angezogen wird! Rechts von mir der Kuttenmetaller, links von mir der Abiturent, direkt vor mir die Hausfrau und über mir wurde gerade ein Steuerfachangestellter geworfen!
Neben der Vielfalt im Publikum wurde es auch auf der Bühne nicht langweilig, auch wenn die „Show“ jedesmal die gleiche ist. Die Musik war einfach gewohnt…äh…Placebo!

Mogwai
Mein zweites Highlight auf dem Festival! Mit Mogwai hat man eine Band auf die Bühne gebracht, die sämtliche Erwartungen des Publikums übertroffen hat! Live ist die Musik besser zu genießen, da sie einfach sehr viel Platz braucht. Ich verdaue das Konzert jetzt noch!

David Bowie
Wie ich schon erwähnt habe, konnte ich David Bowie leider nur aus der Entferung bewundern. Seine Präsenz auf der Bühne war nicht mit den anderen zu vergleichen… Hier stand eindeutig ein Profi auf der Bühne! Hat mir gut gefallen, was ich sehen und hören durfte!

Tomte
Musik die ein wenig runter zieht und doch irgendwie den Kopf klar macht. Was auf einem Festival tatsächlich sehr schwer ist, wenn man ein wenig getrunken, geraucht und kein bisschen geschlafen hat! Eine sehr sympathische Truppe. Ich konnte es mir dann doch nicht bis zum Ende anschauen, weil ich wahrscheinlich sonst in Tränen ausgebrochen wäre!!

I am Kloot
Das dritte Highlight für mich! Als ich mir das Programm vor ein paar ansah und soviele unbekannte Namen las, hatte ich irgendwie mir eine oder zwei Bands herausgepickt und mir CDs besorgt. I am Kloot hatte es mir gleich angetan und neben Mogwai, Placebo und Billy Talent, war das einer der Bands, auf die ich mich am Meisten freute!
John Bramwell (Gesang/Gitarre) brachte mit eindeutigen Zeichen zum Ausdruck, dass die Donots ihn mal am Arsch lecken könnte(was ihn doch recht sympatisch machte), was zur großen Belustigung im Publikum führte. Der Grund war, dass die Veranstalter vielleicht nicht so ganz nachgedacht hatten, als sie diese tendenziell ruhige Band mit den Krachmachern aus Ibbenbüren gleichzeitig auftreten ließen!
Höhepunkt der Show waren zwei Backgroundtänzerinnen, die zum letzten Lied auf die Bühne hüpften! Eher Semi-Professionelle Tanzeinlagen brachten die Zuschauer dazu aus der Lethargie zu erwachen und doch noch ein wenig zu rocken!

Billy Talent
Highlight #4! Diese Band schreibt Punk Rock Geschichte! Der Sänger Benjamin Kowalewicz war einfach nicht totzukriegen! Die Musik war unbeschreiblich hart, gemein und brutal! Wenn selbst hartgesottene Punks mich nach Ohrenstöpsel fragen, kann man sicher sein, dass die Musik nichts für Weichgespülte ist! Kam auf der CD garnicht so hart rüber!
Hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich die Jungs irgendwann wieder Live zu sehen! Das steht schonmal fest!

Franz Ferdinand
Sorry, aber…langweilig! Die Musik zog sich einfach durch knapp 45 Minuten und war aufeinmal wieder weg. Nicht wirklich schade drum!

PJ Harvey
Eine tolle Frau! Ich konnte sie zwar nicht wirklich gut sehen, aber ich bin mir sicher, dass sie meinen Heiratsantrag gehört hat! Man berichtete von entgleisten Gesichtszügen und fluchtartiges Verhalten, nach dem letzten Song!

The Cure
Einer unserer Zeltnachbarn kam aus Neuseeland. Ich glaube ihm nicht, dass er nach Deutschland gekommen ist, um The Cure zu sehen… Wer wäre denn so bescheuert?!?
Andererseits verabschiedete er sich am Abend, mit den Worten: „Bye bye! Gotta leave now. Next stop: Southside!“ Irgendwie war der Typ beinahe unheimlich! Er sah aus wie Robert Smith, er klang wie Robert Smith…vielleicht…
Das Konzert war aufjedenfall mein nächstes Highlight! Ich kann wirklich nicht beschreiben, wie das Konzert vonstatten gegangen ist…ich höre die Musik noch, ich sehe die Band auf der Bühne, aber ich kann mich an nichts weiter erinnern. nur, dass ich 1 1/2 Stunden auf dem Boden saß und starr vor mich hinschaute.

Ash
Auch hier nur in aller kürze: laaaaaaaaangweilig!!!
Scheiße, das war so verdammt schrecklich, dass ich nicht schnell genug zu Anto Flag kommen konnte, als man mich aus diesem Pulk herausließ!!

Anti Flag
Politischer hätte eine Punk Band nicht sein können! Ein großartiger Auftritt! Und mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen!

5 Sterne Deluxe
Huh! Das hat Spaß gemacht! Ich drehte meine Mütze rum, zog die Hose ein wenig weiter in die Knie und machte den Hip Hop!
Ich hatte die 5 Sterne inzwischen zum Zweiten mal gesehen und Erinnerungen an ein Interview, das ich vor zwei oder drei Jahre mit ihnen gemacht hatte, kamen auf: Eine Rolle wurde gebaut, Marcnesium spielte an seinem Handy rum, Tobi war saufreundlich und ansonsten hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass sie merkten, dass meine tieferliegende Hose nicht aus einer Hip Hop Einstellung, sondern vielmehr aus Angst, in der Kniekehle saß!

Beginner
Naja…

Sportfreunde Stiller
Das erste mal, dass ich mich wirklich sehr darüber ärgerte eine Band nicht bis zum Ende anschauen zu können! Sehr sympathisch, irgendwie rockig und das Publikum war einfach nur glücklich! Eine entspanntere Atmosphäre hatte ich an diesem Wochenende nicht erlebt!
Leider musste ich die Fantastischen Vier noch sehen und so verabschiedete ich mich nach knapp 30 Minuten…

Die Fantastischen Vier
Unerwarteterweise ein weiterer Highlight! Sie begannen mit „Troy“ (ich hatte es zum ersten mal gehört und war gleich begeistert!) und endeten mit „Populär“. Dazwischen war viel Zeug aus den frühen Jahren, ein wenig Neues (teilweise ein wenig entäuschend) und ganz viel Party! Als sie „Arschloch“ von ihrem ersten Album spielten, konnte ich meine Ohren kaum trauen! Alles in allem hatte man weniger das Gefühl einem Haufen Stumpfsinnigen Hip Hoppern gegenüber zu stehen, sondern vielmehr eine richtige Band, die harte Gitarren, weiches Klavier und passender Sprechgesang benutzten, um ein noch breiteres Publikum anzusprechen.

Geschrieben in Musik | 6 said it before

Hurricane 2004 – Was ist geschehen?

Ich überlege seit gestern was ich dazu schreiben soll. Irgendwie ist soviel passiert! Erstmal darf ich wahrscheinlich, aus Rücksicht auf meine Freunde, nur die Hälfte erzählen! Die andere Hälfte des Geschehenen ist ein wirrer Mix aus „Warum passiert so etwas immer nur mir?“ und „Ja, ich hatte Spaß…irgendwie!“

Eine kleine Liste der Dinge, die mir nicht hätten passieren müssen:
Alles weg
Am ersten Abend stelle ich mit erschrecken fest, dass mein Portmonaie verschwunden ist. Mitsamt Ausweis, 90Ä, EC-Karte, Krankenkassenkarte, Pornobildchen der letzten 12 Ex-Freundinnen, dem Ventil meines Fahrrades, das ich mir gerade vor zwei Wochen gekauft habe und ganz bestimmt diese Woche endlich anbringen wollte…
Die Pornobildchen fanden sich wieder. Jemand hatte sie in den Dreck geworfen und darauf getreten. Wie es aussahe, immer und immer und immer wieder…

Gestank
Die erste Nacht hatte ich mit zwei Männern verbracht, die nicht viel darum gaben, als ich sie darum bat ihre Schuhe anzulassen. Zu dritt eingezwängt, in einem Zwei-Mann Zelt, kamen wir uns näher als mir lieb war!

Punks not dead!
Aber wenn man mich gelassen hätte, hätte ich schon dafür gesorgt!
Billy Talent hatte das Publikum schwer im Griff! ‹berall um mich herum regnete es Fäuste, Ellenbogen und Schweiß! Eine Horde Punks, solche die Punks werden wollten oder einfach nur gemeine Festivalprolls (zu dieser Spezies später mehr) hatten sich versammelt, um sich gute Musik und das Krachen meiner Knochen anzuhören. Mit einem mal wurde der Himmel schwarz, der Boden öffnete sich und ein 2,50m großer Punk stieg aus den untiefen der Hölle empor! Vielleicht war er auch nur 1.70m groß und der Schwefelgeruch, der sich ausbreitete war nur ein ganz fieser Mundgeruch…
Mit einem gezielten Schlag streckte er mich nieder. Nun, da ich das nicht nett finde aber ansich ein echt netter und freundlicher Typ bin, habe ich darauf verzichtet seine Nieren mit dem Festivalplaner auszuschaben und in seine Ohren zu stecken. Stattdessen reagierte meine Faust von ganz allein und schlug zu! Erschrocken von dem was ich gerade getan hatte und dem Gesichtsausdruck meines Gegenübers (etwas zwischen Verblüffung und Geilheit), sah ich zu, wie er auf mich sprang und immer wieder versuchte mich niederzuschlagen. Es hatte etwas von einem Spiel, für ihn.
Ich mag keine solchen Punks. Sie sind einfach anders, als wir Menschen!

Der gemeine Festivalproll
Der gemeine Festivalproll ist ein putziges Geschöpf zwischen 1.60m und 2.10m. Er bevorzugt es nicht Bob genannt zu werden und ist gemeinhin dafür bekannt mit seiner schlechten Musik und lautem Gegrölle jedes Festivalgelände in ein Ballermann 6 Revival zu verwandeln.
Weiterhin fällt dieses Geschöpf durch seine unaussprechliche Hässlichkeit auf. Mit schlechten Zähnen und Adelskrone aus dem Penny bewaffnet, fällt der gemeine Festivalproll außerdem noch dadurch auf, dass seine Tischmanieren eher unterentwickelt sind. So kann es passieren, dass man morgens von einem Schmatzen, Schlurfen und Rülpsen geweckt wird, verursacht durch das Einnehmen der Festivalprolltypischen Nahrung: Aldeskrone aus dem Penny, eine Dose Ravioli…ohne Ravioli, eingelegte Kinderarme und zu guter letzt eine Mischung aus Exkrementen, Fingernägel und Haare.
Kinder, was haben wir also an diesem Wochenende gelernt:
Festivalprolls machen Stress, wenn man sie durchweg „Bob“ nennt.
Sie sind zu dämlich, um die einfachsten Trinkspielchen zu verstehen.
Sie sind hässlich.
Man sollte die Eintrittspreise für Festivals lieber doch weiter erhöhen!

Bob…solltest du das hier lesen…ich meine: Sollte dir jemand das hier vorlesen, dann sei dir sicher, dass wir uns nächstes Jahr garanitiert sehen und dann werde ich an dein Zelt pissen! Das kriegst du wieder!

Geschrieben in Alles in Allem | 10 said it before

Ihr dürft wählen!

Lieber Wählergemeinde,

am 1. Juli geht der Wahlkampf los und ich präsentiere euch die Kandidaten.Ihr habt dann bis zum 4. Juli Zeit euch zu entscheiden und eure Stimme ab zugeben.Somit wird das Bild des Monats am 5. Juli zur Feier des Tages veröffentlicht. Falls einer von euch noch Bildmaterial zur Verfügung hat, was meine bisherige Auswahl toppen könnte, bitte zu mir senden.

Geschrieben in Bild des Monats | 16 said it before

Killerbus – Die Premiere

Ich habe weiter unten schonmal ein wenig zu dem Film Killerbus geschrieben gehabt. Nun muss ich gestehen, dass ich den Text schrieb, ohne den Film gesehen zu haben! Der Marc Fehse (Regie u.v.m.) saß neben mir und hat diktiert, was ich großartiges zu den Film schreiben soll.
Ich muss weiterhin gestehen, dass ich nicht ganz so hohe Erwartungen an den Film hatte. Ich hatte die DVD zwar zuhause liegen, dachte mir aber, dass es schon ausreichen würde, bis zu der Premiere im Kultiplex zu warten. Natürlich freute ich mich sehr auf den Film, gerade auch, weil ich den Marc Fehse und die Juliane Block schon vorher kennenlernen durfte. Außerdem…ein wenig Lokalpatriotismus muss ja auch mal sein!

Als ich dann in diesem winzig kleinen Kino stand und das Publikum um mich sah, war imein erster Reflex: Laufen. Weit laufen und schnell laufen! Aber hauptsache weg!
Man kann es sich ein wenig vorstellen, wie die Premiere eines neuen Spielberg Filmes: ‹berall Stars, Sternchen und solche, die es sein wollen! Ein paar Fans, ein paar versteckte Attentäter und eine kleine Auswahl an Psychopathen.
Da Killerbus sich nicht in dem Rahmen eines Spielberg Filmes bewegt, war natürlich auch die Auswahl der Stars und Sternchen begrenzt. Der bekannteste Star war Flowin‘ Immo (in der Hip Hop Szene wohl bekannt), die Sternchen waren Szenegänger Braunschweigs, die mit überstylishem Eifer sahen und gesehen werden wollten.

Bevor der Film anfing, wurden wir noch von einer Rede gequält, die einer der Schauspieler von seinem Blatt ablas.
Keiner schien es abwarten zu können und das Kino ruckelte ungeduldig an den Sitzen, bis das Licht ausging und ein Trailer für Killerbus angespielt wurde. Der Saal tobte!!!
Nach einem weiteren Trailer und einem, doch amüsanten, Kurzfilm, ging es los.

Die Geschichte nochmal in Kürze:
Die Profikiller Two Face (ein großartiger Orhan Kömücü!), Christoph (Björn Gödde) und der „Smutje“ (Twais) rauben den zwielichtigen Sergio Profit aus. Dafür muss der Bodyguard Karl (sehr witzig: Mario Scarpellini) ausgeschaltet werden. Dafür wird die Prostituierte Chantal (Zoraya Lopez) auf ihn angesetzt.

Mit netten, kleinen Effekten wurde eine Mischung aus „Fear and Loathing in Las Vegas“, „U-Turn“ und diversen Gangster Filmen in 30 Minuten ein verdammt coller Film gedreht!
Ich kann jedem, der auf den etwas anderen Kurzfilm steht, die DVD empfehlen! Und ich bin mir sicher: Man wird von Marc Fehse und Juliane Block noch einiges hören!

Zurück zur Premiere!
Ich hatte inzwischen fünf Biere intus und wirbelte zwischen Tanzfläche und Bar hin und her. Eine kleine Kostprobe seines Könnens, hatte das gesamte Publikum um den Hip Hopper Flowin‘ Immo versammelt und ich stand mitten drin! War ich etwa zum Hip Hopper mutiert? Woher kam dieses Kopfnicken? Wird man mich heilen können? Werde ich jetzt solche Sachen wir „Dissen“, „Peace out, Bro‘“ und „Lutsch mein Schwanz, Bitch!“ sagen?
Die Angst war unbegründet… Ich reime nicht, kratze meine Kronjuwelen nicht mehr als sonst und überhaupt…das Bedürfnis nach einer dicken Tüte ist sogar geschrumpft!

Geschrieben in Film und Fernsehen | 0 said it before

eye said it before, die Erste

Ich habe den ersten Schritt getan. Ich habe die Baustelleseitenparade offline genommen (nochmals einen herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!) und die Startseite von eyesaiditbefore.de durch eine Art „Logo“ ersezt (wird überarbeitet…). Auf’s Logo geklickt, kommt man zu diesem Blog.

Soll heißen: Die Seite eyesaiditbefore.de wird in Kürze online sein! Jubel, Jubel! Frohlocken! Heißa!
Nach zwei Jahren Abstinenz präsentiere ich, neben dem Blog, ein kleines Portfolio..für den Falls, dass es jemanden interessieren sollte, was ich in meiner Freizeit mache, wenn ich mich mal nicht mit meiner Umwelt auseinanderzusetzen versuche.

Habt also noch ein wenig Geduld!

P.S.: Die Baustellenseitenparade wird selbstverständlich auch noch weiterhin zu sehen sein! Nur unter dem Punkt Bits&Bytes. Ich freue mich also weiterhin auf Zusendungen!

Geschrieben in Internet | 6 said it before

Umfrage geschädigt

Seit gestern habe ich Vorurteile gegenüber Jugendliche Ex-Knackis. Ich wurde beraubt…
…Mir fehlen nun 20 Minuten meines Lebens.

Gegen Abend klingelte es an der Tür. Die erste Reaktion der Kleinen, den Fernseher auszuschalten, sich unter das Sofa zu werfen und sich die Augen zuzuhalten, in der Hoffnung nicht gesehen zu werden, löste wieder eine zuckende Augenbraue bei mir aus. Seitdem sie mir erklärt hatte, dass sie abends nie die Tür aufmacht, weil sie ja nie wisse, wer da draußen stehen könnte, habe ich das Gefühl, dass all diese Psychopathen, vor denen sie solche Angst hat, wahrscheinlich selber die Straßenseite wechseln, wenn die Kleine ihnen entgegen kommt..

Mir stand eine vollkommen fremde Frau, meines Alters, vor der Haustür und suchte nach den richtigen Worten.
„Emmmm…emmmmmm…ha-haben Sie einen kurzen Moment Zeit, da-dass ich Ihnen eine Frage stellen könnte?“
„Æ’h..klar! Schieß los!“
„Also…ha-haben Sie Vorurteile gegenüber Jugendliche Ex-Knackis?“
„Bis auf die Tatsache, dass sie mich andauernd um Geld anschnorren, stinken und zu faul sind, um sich einen Job zu suchen. Nein.
„…“
„Hehe! War doch nur Spaß! Nein, ich kann nicht sagen, dass ich Vorurteile hätte!“
„Sehr…emmmmmm…emmmmmmmm gut! Ich hä-hätte noch ein paar Fragen emmmmm…Dürfte ich wohl reinkommen?“
Sie schien freundlich zu sein und bis auf den kleinen Sprachtick, auch einigermaßen umgänglich, also bat ich sie herein und setzt sie an den Esstisch. Natürlich ohne ihr etwas zu trinken anzubieten. Immerhin arbeite ich ja an einem schlechten Image.

„Emmmmm…emmmmm…Also, wenn Sie emmmm…die Möglichkeit hätten, einem solchen Jugendlichen zu helfen, würden Sie es tun?“
„Meinst du…mit Geld, oder so? Nö..habe ja selber kaum welches..“
„Naja..vielleicht mit emmmmm…Behördengängen…oder…oder…“
Sie gab sich richtig viel Mühe, muss ich sagen! Ihre Umfrage verging im Flug und ich versuchte nicht ihre Sätze zu vervollständigen, denn das macht man nicht.

Als sie endlich zum Schluss kam und ich ihr freundlich die Haustür von außen zeigen wollte, kam es:
„Emmmmm…also…ich habe bis vor einem halben Jahr selber im Knast..emmmmmmm…gesessen und…wegen…emmmmmm…einer Dumm…heit…emmmmm…emmmmmmm…auf…damals…emmm..emmmm…“
Die Arme schien vollkommen überfordert zu sein! Ich setzte mein väterliches Gesicht auf und nickte verständnisvoll. Vor meinem inneren Auge spielte sich die eine oder andere Szene aus „Natural Born Killers“ ab und insgeheim plante ich meine Flucht über den Balkon.
„…emmmmm…Zeitungsabbonemont über 3 Monate. Dabei könnten Sie einfach so eine nehmen…emmm..emmmm…4 Euro pro Monat! Sie könnten die Zeitung ja auch wegschmeißen! Es geht ja nur um die Punkte, die emmmm….ich kriege..emmm…gen würde.“
„Bild der Frau, ja? Interessant…“
„Die emmm….Punkte kommen auf mein Kon-Kon-Konto und später wird mir das Geld ausbezahlt…emmmm…emmm…“
„Naja..eigentlich bin ich nicht so der Abo-Typ! Nichts für ungut! Also dann, noch viel Glü…“
„Da emmm…ich auf…der Straße…emmm..emmmmm…lebe, würde…emm..emmm….die Punkte gut brauchen…emm..emmm….“

Jetzt wurde die Kleine wach und durchlöcherte die Ex-Knacki mit sozialpädagogischen Fragen, die allesamt zu kompliziert waren, als dass ich sie hier aufschreiben müsste. Es ging um die Firma, die die Knackis rumscheuchen, um Abos zu verkaufen und um das Arbeitsa…bla bla bla bla…uninteressant!
Aber hilfreich! Die Ex-Knacki wurde immer unruhiger und rückte von einer Seite zur nächsten! Wir hatten ihre Schwachstelle erwischt! Also schlug ich in dieselbe Kerbe und beschloss sie noch mehr zu langweilen:
„So…und deine Firma hieß…wie?“
„Emm….Heinrichs…emm…Blahszezcjsudb“
Keine Ahnung was sie murmelte. War auch uninteressant, denn schließlich konnte ich sie damit bekämpfen, dass ich nirgends ein Logo der Firma auf ihrem Bogen sehen würde, aus Marketinggründen…bla bla Logogestaltung…bla bla…Design…bla bla…Website? Bla bla…

Schließlich gab die Guteste auf und machte sich auf dem Weg zur Haustür. „Schade! Ich hätte gern noch über…“ Schwupps, war sie weg.

Die Umfrage-Masche war selbst mir neu! Und ich falle ja wirklich auf jeden Scheiß rein..von daher habe ich wirklich viele Erfahrungen gemacht!! Also, falls demnächst die Zeugen Jehovas versuchen über die Umfrage Masche, Zugang zu verschaffen, habe ich meine mächtigste Waffe geladen und entsichert! Kommt her, ihr Umfrage-Schwuchteln! If you bore the best, you‘re gonna be bored like the rest!! Hooah!

Geschrieben in Alles in Allem | 11 said it before

Ihr dürft wählen!

Lieber Lesergemeinde, mit Absprache des el keyso bin ich für das Bild des Monats Juli verantwortlich.Wir waren ja alle wählen und so ist uns die Thematik ja vertraut. Das Bild des Monats Juli wird gewählt unter dem Thema:So habt ihr den el Keyso noch nicht gesehen. Glaubt mir ich habe furchtbare Exemplare in meine Fotosammlung und möchte sie mit euch teilen.Alles weitere kommt in der nächsten Zeit, sofern ich den nächsten Morgen erlebe.Heute Nacht liegen keine Kissen in unserem Bett, ich bin noch nicht bereit zu sterben.Ach ja dog falls es dir egal ist von deinem Bruderherz enterbt zu werden, schick mir die schlimmsten Fotos aus seiner Jugend. Gabs Fotos vom Modelwettbewerb?

Geschrieben in Bild des Monats | 3 said it before

Bild des Monats

Ich habe schon einige Drohmails erhalten, die mir sagen, dass ich mein Taschengeld knicken kann, wenn ich nicht das Bild des Monats Mai herunternehme. Mir wird mit harten Sanktionen gedroht. Man bettelt, man weint, man ignoriert mich, wenn ich auf Parties aufschlage.

Ist mir egal! So!

Um noch ganz kurz etwas nebenbei zu erklären: Das Bild des Monats wird immer am Ende des Monats gekürt. Also, nicht dass ich wieder eine Email erhalte, wie: „Hey..es ißt doch shon Junie! kanst du nicht dass Bild wächseln?“

Nein, kann ich nicht. Sofern ich es nicht vergesse, kommt das nächste Bild des Monats nächste Woche. Also ertragt meine Kriegsverletzung solange noch!!!

Geschrieben in Alles in Allem | 13 said it before

Zwischenmeldung

Es gibt Tage, an denen ich morgens aufstehe, meinen frühmorgendlichen Entsetzensschrei lasse und mich aus dem Bett wälze, um beim Bäcker nicht allzu weiche Brötchen abzukriegen. Ich sitze am Frühstückstisch und schaue betreten in das Fernseherprogramm und erkenne am Ranz, dass es Sonntag sein muss. Nicht, dass der Montagliche oder Dienstagliche Ranz sich qualitativ von dem Sonntaglichem Ranz unterscheiden würde..

Ich gehe über zu den Pflichten, die ein Mann so in seinem Leben hat: Müll runter tragen. Nachbarin hinterherschauen. Den Abwasch der vergangenen zwei Wochen über die Bühne bringen. Verstohlen den frischen Nudelsalat anknabbern, um schnell das Loch, das ich mit der Gabel verursacht habe, mit Nudeln vom Boden zu mischen. Mich klammheimlich an den Rechner setzen, um mit High-Speed durch das Internet zu surfen (wobei es mir genügt spotleid.de, spiegel.de und mieseseiten.de einen Besuch zu erstatten).
„Ist es ein Hacker? Ist es ein Q-DSL User? NEIN!!! Es ist 56K-Modem-Man!!“

Inzwischen ist es 15.00 und ich merke, wie mein Körper danach lechzt mit Teer angereichert zu werden. Die neue Schachtel aufgerissen und vorsorglich gleich zwei Zigaretten angezündet. So kann der Nachmittag auch gut und gern zwei Stunden auf dem Balkon verbracht werden..meinem Rauchersalon mit den drei Wänden.
Gegen 17.00 erinnere ich mich daran, dass das Leben auch noch aus anderen Dingen besteht, als Arbeit. Also wird die Kleine eingepackt und in die Stadt gewandert. Mövenpick schmeichelt meinen Gaumen mit 1,50Ä/Kugel Eis (natürlich Apfelstrudel-Vanille) und ab geht das, nachhause. Die Pflicht ruft!

Die Zeit ist im Flug vergangen. Zwischen 18.30 und 21.00 klafft ein großes Loch. Sei es gerademal eine halbe Stunde her…ich erinnere mich nicht an die Zeit. Nachwirkungen eines eher unausgeprägtem Drogenexcesses, mitte der 90er.
Mit wahnsinnigen 4KB/s surfe ich die Seiten meines Vertrauens ab und drücke, wie ein Besessener die F5 Taste, in der Hoffnung auf neue Post.

So geht ein Sonntag vorbei, an dem nun wirklich nichts, aber auch wirklich garnichts spektakuläres passiert ist!

Ich dachte, ich erzähle mal davon. Vielen Dank…

Geschrieben in Alles in Allem | 7 said it before