Freitagsnachmittagsknautsch
Guten morgen…
Geweckt von wiederlich anmutend klingendes Vogelgezwitscher, gepaart mit Nelly Furtados „Folklore“ Platte und einem einzelnen Sonnenstrahl auf meiner Nasenspitze, die mich verhöhnt, während ich meine Augen quälend langsam öffne, nur um viel zu schnell zu erfahren, dass es erst Freitag Nachmittag ist. Oder sagt man schon „Abend“ dazu?
Ich hasse Mittagsschlafe (gibt es eine Mehrzahl davon?). Ich hasse es total verwirrt aufzuwachen, nicht wissend wie spät, geschweige denn welche Tageszeit es ist. Ich hasse diese Fröhlichkeit um mich herum, wenn ich aufstehe. Die hasse ich aber auch frühmorgens. Daran kann ich also nicht erraten, welche Uhrzeit es ist.
Die Frau am Rechner kennst du. Das Bett und das Zimmer um das Bett herum kennst du auch. Sehr gut. Nicht, dass es jetzt sonderlich viel hilft, aber ein Ansatz ist es.
„Oooooh! Was will mein Knautschibautschibär denn? Ist es aufgewacht?“ Sagt diese (plötzlich wildfremde) Frau am provisorischen Schreibtisch, an der roten Wand.
Scheiße. Doch in der Haustür geirrt. schießt es mir durch den Kopf. Moment…sie weiß genau, dass ich es hasse, wenn sie mich so oder ähnlich nennt.
Erstmal raus hier. Es muss ein Badezimmer in diesem fremden/bekannten Heim geben. Ich erinnere mich: Nach dem Kunststofftelefonkasten, rechts.
SCHEISSE! WAS WAR DAS?
Mein Spiegelbild, in dem Breitbandspiegel, direkt neben der Toilettentür. Das Ding wird als allererstes daran glauben müssen, sobald ich bei Kräften bin.
Licht an, Augen schließen. Mein, auf die tierischen Instinkte heruntergefahrener Körper weiß, dass im Badezimmer der nächste Spiegel hängt, der einem echt den restlichen Tag versauen kann! Bloß nicht hinschauen. Toilettenbrille hochklappen…hinsetzen? Stehen? Erstmal Hose öffnen. Das verschafft mir Zeit darüber nachzudenken.
Ich beschließe mich hinzusetzen. Die tierischen Instinkte warnen mich vor 160,5 Zentimeter Gefahr falls ich etwas anderes tue. Ich weiß nicht wovor mich die Instinkte genau warnen wollen, deswegen helfen sie mit Bilder von Leichenberge, wie sie in Vietnam, Irak oder auf dem Hamburger Fischmarkt zu sehen sind, auf die Sprünge. Der Name meiner liebenden Mitbewohnerin taucht in Neongrünen Lettern hinter meiner Stirn auf. Ich beginne zu verstehen. Die Angst schärft meine Sinne und ich komme langsam zu Bewusstsein.
Nächster Schritt. Rechner anschalten. Gehirn arbeitet noch auf Sparflamme, möchte aber unbedingt mit High Speed ins Internet. Leider ist es nur auf einem 56K Modem unterwegs. Gibt mir genügend Zeit zu verstehen, was meine Finger eingegeben haben. Die verschwommene Navigationsleiste gibt die Adresse www.eyesaiditbefore.de frei.
Ich verstehe…
Achja? Was verstehe ich genau? Dass ich aufeinmal das Bedürfnis bekomme jedem zu erzählen, dass ich gerade einen Mittagsschlaf gehalten habe? VERDAMMT! Wen interessiert das eigentlich?
So weit hat mich mein Blog schon eingeholt… Ich werde zu einer von ihnen!!!
P.S.: Wer Rechtschreib- oder Ausdrucksfehler findet, darf sie behalten. In meinem momentanen Zustand ist es mir ehrlich gesagt egal wieviele Fehler ich eingebaut habe!





Zuerst dachte ich an einen Scherz, als ich heute morgen von Dominic die Email erhielt. Aber nachdem ich 


