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Tele 2

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9.7.2004 / Alles in Allem / Malcolm

Wir sind jetzt Kunden bei Tele 2 und werden demnächst eine Menge sparen.
Seit der Aktion mit der Ex-Knackie-Umfrage, habe ich Redeverbot an öffentlichen Plätzen. Werde ich angequatscht, muss ich mit den Händen rumfuchteln und so tun, als wäre ich der Gebärdensprache mächtig!
Im Wallmart sind mir diese beiden Typen beim Reingehen aufgefallen. Zwei schmierige Vertreter, anfang Dreißig mit künstlichem Grinsen und so einem Terrierblick, wahlweise Wieselaugen. Es war klar, dass wir ihnen, beim Bezahlen, über den Weg laufen würden. Ich fing also vorsorglich an zu transpirieren, damit sie garnicht erst auf die selten dämliche Idee kommen mich anzusprechen!

Noch 7 Meter entfernt…
Der Terrier und der Wiesel haben sich in ein älteres Pärchen verbissen. Vati schaut treudoof auf die Broschüre, während Mutti ihren Regenschirm durchlädt. Ich möchte nicht in die Haut von dem Terrier stecken, dessen Schritt dem Regenschirm gefährlich nahe kommt…

Noch 4 Meter entfernt…
Terrier wittert ein Opfer. Auf einer Schleimspur schliddert er in unsere Richtung, schnappt sich kurzfristig einen älteren Herr, der eher seinem Beuteschema gleicht.
Ich atme auf.

Noch 1 Meter…
Wiesel hat aufgegeben. Das ältere Pärchen zieht weiter. Vati schaut immernoch verwirrt auf die Broschüre und Mutti sichert ihren Regenschirm wieder.
Noch wenige Sekunden und ich bin aus dem Schneider. Die Kleine hat nichts bemerkt…das war ihr Fehler.

„ƒäääääääääntschuldigung! Haben Sie zufällig zuhause einen Klapperschnack von der Telekom?“ fragt der Wiesel.
Die Kleine: „Einen was???“
Wiesel: „Klapperschnack!“ Er fuchtelt mit den Fingern in der Luft und simuliert das Wählen einer Telefonnummer. Dann fängt er an zu sprechen „Hallo, Mutti!“
Klapperschnack…die Kleine und ich verstehen. Dieser Mann braucht Hilfe. Ich wähle die Nummer eines Arztes…heimlich in der Hose…ohne mich ruckartig zu bewegen…man weiß ja nie…
Wiesel: „Darf ich euch mal das Angebot von Tele 2 nahelegen?“
Ich schweige, schaue die Kleine an. Sie, total unbeeindruckt, wittert Gefahr, traut sich aber nicht wegzulaufen. Ich kenne diesen Blick von zahlreichen Kanninchen, die mir morgens über den Weg laufen.

Wiesel: „CallbyCallbedeutet,dassSievorjedemGesprächdie01013vorwählenunddadurch-vondengünstigen
TELE2Tarifenprofitieren.“
Kurze Atempause…
Wiesel (Fortsetzung): „BeiCallbyCallhabenSiedieWahl,obSieSichbeiTELE2anmeldenodernicht…“
Ich flüstere der Kleinen zu, dass mir der Typ unheimlich ist. Sie starrt weiter auf den Mund des Wiesels… Ich weiß was sie denkt: „Wie kann dieser Mann nur schneller und mehr reden, als ich???“

Schließlich wird es interessant: „Da wir das Ganze ein wenig umstellen müssen, werden Kosten von knapp 5 Euro auf sie zukommen. Dies gleichen wir damit aus, dass wir Ihnen 120 Minuten schenken!“, sagt der Wiesel-Mann.
„Kriegst du in zwei Wochen rein!“, sage ich zu der Kleinen.
„Du Arsch!“, sagt die Kleine zu mir.
„Hahahaha…in zwei Wochen wieder rein…hahaha…“, sagt…nein lacht der Wiesel-Mann gekünstelt.

Von da an, geht alles sehr schnell: Die Kleine überzeugt sich davon, dass uns keine Extra-Kosten kommen und nimmt den Wieselmann richtig in die Zange! Der Wieselmann hat aber seine Hausaufgaben gemacht, hört mit dem Atmen auf und redet nur noch! Pausenlos!
Die Kleine hat ihren Meister gefunden und schweigt ganze 2 1/2 Minuten lang. Am Stück. Rekord!
In der Zeit schaue ich dem Terrier zu, wie er versucht ein wenig Beute zu fangen. Richtig hartnäckig, der Kleine! Läuft sogar raus aus dem Supermarkt und verfolgt die potenziellen Opfer ein paar hundert Meter. Lässt sich nichtmal davon beirren, dass die potentiellen Opfer zwischendurch den Rückwärtsgang einlegen, um den Terrier zum Schweigen zu bringen! Imponiert mir…

Aufeinmal liegt ein, von der Kleinen unterschriebener Wisch auf der Theke. Wie hat er das gemacht? Der Wieselmann redet immernoch und die Kleine schaut verblüfft auf den Kugelschreiber, in ihrer Hand. Sie hat wirklich unterschrieben! Sie weiß zwar nicht wie, ist aber der ‹berzeugung, dass es gut sein muss!

Gehirnwäsche bei der Tele 2…
Ich glaube, da wird noch etwas folgen!

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Männergespräche

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8.7.2004 / Chromosomenkampf / Malcolm

wenn Männer sich unbeobachtet fühlen, können sie ja so gefühlsduselig werden!

Malcolm: aber ich komme trotzdem nicht dahinter…

Dominik: ich glaube, dafür sind wir auch nicht gedacht. Vielleicht sind Frauen ja auch nur Außerirdische, die versucht haben menschliche Gestalt anzunehmen. Das hat zwar nur halbwegs funktioniert, aber sie sind meiner Meinung nach das Ur-Böse.

Malcolm: nee, echt jetzt! das ist auch meine Theorie:
Männer kommen vom Planeten „passt-sieht-gut-aus-nehm-ich-mit“, wohingegen Frauen vom Planeten „ach-ich-weiß-nicht-so-recht-meinst-du-nicht-dass-es-mich-fett-macht-nun-
sag-doch-was-und-starr-nicht-so-rum-na-warte-wenn-wir-erstmal-zuhause-sind“…
Ich habe beweise.

Dominik: würden dir ca. 30 Handtaschen als Indizien reichen? unglaublich, wie ähnlich sich Frauen sind. als seien sie geklont.

Malcolm: 30…alter, nicht schlecht… ich habe Nadine auf knapp 20 reduzieren können. du solltest mal härter durchgreifen!
har har! jetzt fällt mir gerade was ein! ich habe gestern für 20Ä ein Designer Klamottenständer ersteigert, worauf Nadine total durchgedreht ist: „das sieht ja geil aus!!! perfekt als Taschenhalter!!!“

Dominik: soll das ein Witz sein? Ich habe ihr gedroht, für jede weitere Handtasche schmeiße ich ohne zu fragen ein alte weg. im übrigen: du bist aber langsam – unsere Garderobe IST bereits ein Top-Ten-Handtaschenhalter. Jedes mal wenn ich dran vorbei gehe fallen automatisch 3 bis 4 runter, die ich dann (natürlich falsch) wieder aufhänge, bevor ich mir nen Einlauf abholen kann.

Malcolm: man kann sie falsch wieder drauflegen.. .so etwas habe ich befürchtet…

Dominik: man kann sie in der falschen Reihenfolge übereinander hängen – so dass die „Ordnung“ durcheinander kommt.

Malcom: oh scheiße…

Dominik: du musst noch viel lernen, junger Padawan

Malcolm: ich könnte Geschichten erzählen!!! Ok, lass uns wissen tauschen! Was tun bei: Zahnpasta aufgelassen?

Dominik: einfach: ich habe eine Ersatztube einer anderen Marke und behaupte einfach ich nehme nur die.

Malcolm: nicht schlecht… nicht schlecht… ich hingegen täusche links an und laufe rechts an ihr vorbei, Richtung Tür!

Dominik: nächste Frage: Toilettenpapier ist alle. Du holst eine neue rolle, vergisst aber das Papp-Ding von der alten wegzubringen. Na?

Malcolm: uuuuuhhh! schwerer fall!
da gibt es zwei möglichkeiten.
1.: ich kacke hier nicht. das muss von dir stammen!
2.: du hast dafür die Zahnpasta aufgelassen! würde sagen, wir sind quit!

Dominik: nächste: du hast leere Milchtüten in den Müll getan- OHNE sie vorher kleinzuquetschen….na???

Malcolm: hohoho! jetzt fährst du die harten Geschütze auf! aber kein Problem! Angriff ist die beste Verteidigung. wenn sie mit der Milchtüte (die sie natürlich demonstrativ aus der Tüte gefischt hat) und bösem blick auf mich zukommt, brülle ich: „scheiße, siehst du was für ein Dreck aus der tüte auf den Teppich tropft?? zurück in die Küche, zack, zack!!!“

Dominik: verdammt – du bist gut…

Malcolm: vier Jahre Nahkampf! und jetzt Du… und ich verspreche, es wird nicht leicht!
ihr habt gefrühstückt, du bist richtig richtig satt und möchtest dich auf’s Sofa legen. sie räumt geräuschvoll ab. als sie fragt, was du da machst, sagst du…
ja, was sagst du?

Dominik: hehehe….. dass ich nur ne kurze pause machen will, weil ich ja eigentlich nach dem frühstück mit ihr in die Stadt wollte um ihr was zum anziehen zu schenken???

Malcolm: oh ha… da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht!!! wir sollten eine Selbsthilfegruppe aufmachen!

Dominik: das wäre wohl dringend überfällig

Malcolm: nadine hat gerade angerufen:
„hey malcolm! stör ich?“
„ich hab in 15 minuten feierabend. was gibt’s?“
„wollte frage, was du heute abend machst!“
„keine ahnung. vielleicht zu den jungs..“
„achso…“
„nadine…?
„ja?“
„was ist?“
„nichts…ich wollte…nur fragen, ob du vorher einkaufen gehen könntest!“
„nee..“
„…“
„nee, ernsthaft! wie denn? ich hab doch kein geld!“
„EC-KARTE!“
„nadine…?“
„ja?“
„ich habe meine ec-karte auf dem hurricane verloren. erinnerst du dich?“
„oh…ja…dann hat sich das erledigt! sehen wir uns noch?“

Dominik: oh man, das ist ja echt buchreif…

Malcolm: ich sammel das alles und eines tages… schreibe ich mein buch!

Dominik: das buch der männlichkeit

Malcolm: hoar hoar hoar! ein wahrhaft männlicher titel!

Dominik: nenn es : „der aufstand“

Malcolm: oder, um die wahre zielgruppe zu erreichen: „die tasche“

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Petition.

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8.7.2004 / Alles in Allem / Malcolm

In Anlehnung an eine Petition, die amerikanische Bürger 1987 klarmachten, möchte ich in die selbe Kerbe schlagen: Dieses Wetter geht garnicht!!
In diesem Sinne möchte ich aufrufen eine Unterschrift zu hinterlassen. Es wird gesammelt und gegen das Wetter geklagt.
Sommer? Nur ein „Urban Legend“.
Und wenn ich genügend Unterschriften gesammelt habe, werden sie kollektiv an den Herrn Schröder geschickt. Denn Schuld hat natürlich…die Regierung.

Klar…

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Anfeuerung/Aufmunterung

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7.7.2004 / Alles in Allem / Malcolm

In diesem Sinne möchte ich gerne die Kleine ein wenig anfeuern. in knapp drei Wochen muss sie ihren Diplom abgeben und könnte betimmt von dem einen oder anderen eine kleine Anfeuerung gebrauchen! Ich möchte also jeden, auch diejenigen, die vielleicht nur flüchtig den esiblog lesen und nie einen Kommentar hinterlassen, bitten ein nettes Wort zu hinterlassen!

Gleichzeitig möchte ich der Maggie alles Gute wünschen. Sie muss nämlich bis ende September (wie ich gerade erfuhr hat sie glücklicherweise diesen Aufschub bekommen) ihr BA-Arbeit (was auch immer das ist.) abgeben!

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Sinnlos.

8

7.7.2004 / Alles in Allem / Malcolm

. <- Kursive Punkte machen keinen Sinn.

Vielen dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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Vergessen.

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5.7.2004 / Alles in Allem / Malcolm

Als ich heute morgen aufwachte, meinen frühmorgendlichen Entsetzensschrei ausstieß und zwei zusätzlichen Augenringen „Guten Tag“ sagte, lächelte mir die Kleine zu und erinnerte mich daran, dass ich nun kurz davor bin die nächste Liga zu betreten.
26 ist so ein Alter…irgendwie kurz davor erwachsen zu sein und doch nicht ganz. Klingt verwirrt, aber so ist das nunmal, wenn man ein Jahr älter geworden ist.

Ich erinnere mich daran, als ich in die 6. Klasse kam. Es war aufregend. Plötzlich hatten wir Mittwochs und Donnerstags sechs Stunden, wir verstanden warum es den älteren Schülern Spaß machte die Jüngeren kopfüber durch die Pissrinne zu ziehen und niemand dachte daran, dass sich der Zustand der Sorglosigkeit jemals ändern sollte.
Ich erinnere mich daran, wie Andreas Maslowski zu mir sagte: „Weißt du was das Beste an der 6. Klasse ist? Wir sind endlich die Erwachsenen!“
Jawoll.

Mit jedem Jahr wurde mir meine Jugend bewusster und wenn ich den 5. Klässlern, 6. Klässlern und irgendwann auch den 8. Klässler zusah, wie sie, mit weit auseinander gerissenen Beinen, Bekanntschaft mit dem „Jungfernbaum“ machten (Jungfernbaum, der – Ein jüngerer Schüler wird von vier ƒlteren festgehalten. Zwei ziehen die Beine auseinander und dann wird mit Anlauf…ok, denkt euch den Rest…), wurde ich sentimental. Mein Körper wuchs und wuchs, aber mein Geist blieb Kind. Und darauf war ich stolz! Ich durfte mir nur nichts anmerken lassen, denn sonst hätte ich dem Jungfernbaum Hallo gesagt.

Mit 17 habe ich mich das letzte mal auf meinen Geburtstag gefreut. Ich weiß noch, dass ich Andreas, Kai, Thimo und kein einziges Mädchen eingeladen habe. Ich kannte keine Mädchen, aber auf jeder Geburtstagsparty träumten wir davon, nächstes Jahr garantiert welche einzuladen!
Als wir etwas gegessen hatten, sind wir „rumgegangen“. So nannte man es, wenn man eigentlich nicht zugeben wollte, was man mit so einem angebrochenen Abend anfangen sollte.
Wir waren keine Partylöwen.
Schließlich wurde Andreas in eine Schlägerei verwickelt, mit einem sehr viel älteren Mann (mochte um die 26 gewesen sein…). War das ein Spaß!!!

Als ich 18 war, veranstalteten meine Eltern eine riesige Party! Mit Stripperin, Gyros vom Spieß (wir haben uns ein halbes Jahr davon ernähren können!) und jede Menge Gäste! Auch Mädchen..
Ich glaube, da erinnerte ich mich plötzlich daran, wie ich an meinem 5. Geburtstag einen zweistündigen Heulkrampf hatte, weil mich diese Fluktuation von ständiger Beobachtung und „keiner spielt mit mir“ überforderte. Ich suchte Schutz auf dem Sportplatz, weit hinter der Halle, in der gefeiert wurde. Später erfuhr ich, dass mein bester Freund, keine 20m entfernt, die kleine Rothaarige vernascht hatte. Es nützte nichts, ich war ausgeliefert!

Seitdem versuche ich jährlich meinen Geburtstag zu vergessen. Letztes Jahr war es sehr knapp! Dummerweise hatte sich die Kleine verplappert und aufeinmal hagelte es Vorwürfe: „Typ, warum hast du nichts gesagt???“, „Jetzt haben wir garkein Geschenk, du Arsch!“, „Wenn ich das gewusst hätte…äh…kannst du 20Ä behalten, die du mir schuldest!“…
Dieses Jahr war ich zuversichtlich! Ich erinnerte sogar die Leute daran meinen Geburtstag zu vergessen! Und beinahe hätte ich diesen Tag rumgekriegt, als meine Mailbox aufeinmal anfing zu meckern! Innerhalb von 7 Minuten erreichten mich 23 Emails! Spam? Nein…“Mongos, Fremde, Freunde… Als wäre ein Feuer ausgebrochen!
Woher wussten sie es nur?

Wie auch immer. Ich freue mich jetzt einfach mal insgeheim, dass doch soviele Menschen an mich gedacht haben. Aber bitte nicht weitersagen, ja? Ich habe den Ruf als Geburtstagsmuffel zu verlieren!

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Final Fantasy – Advent Children

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5.7.2004 / Film und Fernsehen / Dominic

Wie schon seit längerem bekannt, arbeitet die Firma Squaresoft an einer filmischen Fortsetzung zum RPG-Knüller Final Fantasy VII. In meiner Jugend… habe ich das Spiel sehr gerne gespielt, deshalb freue ich mich umso mehr, dass die Geschichte nun fortgeführt wird. Da es noch einige unter euch geben wird die weder mit „Final“ noch mit „Fantasy“ etwas anfangen können, hier eine kleine Einführung:

Final Fantasy VII erschien Anfang 1997 für Sonys Playstation und war auf Anhieb ein Megahit. Die für damalige Verhältnisse spektakulären Rendergrafiken, die bombastischen Zwischensequenzen und nicht zuletzt die aufwendige Werbekampagne, die Sony auf das Publikum losließ, waren wohl die Hauptgründe für den Hype, der Final Fantasy VII für lange Zeit zum erfolgreichsten Rollenspiel aller Zeiten machte (bis zum Erscheinen des achten Teils, um genau zu sein). Im Westen bedeutete dieses Spiel den kommerziellen Durchbruch für das RPG-Genre.

Im Mittelpunkt der epischen Geschichte steht Cloud Strife, Ex-Mitglied einer Eliteeinheit des Shinra-Konzerns. Shinra ist durch die Kontrolle des Energiemarktes zur Weltherrschaft gelangt: Mit ihren Mako-Reaktoren saugt die korrupte Herrscherclique den Lebenssaft des Planeten aus. Cloud wird von der Widerstandsgruppe Avalanche, der auch seine alte Jugendliebe Tifa angehört, für den Kampf gegen die Unterdrücker angeheuert. Widerwillig macht Cloud mit, sieht sich aber bald mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit konfrontiert.

Was als naives ÷komärchen beginnt, entwickelt sich schnell zur komplexesten und intelligentesten Story der Serie. Lasst Euch nicht von den schwachen (und, in der deutschen ebenso wie in der englischen Version, übel übersetzten) Dialogen und dem Anime-typischen Kitsch hinters Licht führen: Die Geschichte ist sehr viel gehaltvoller, als man meinen könnte. Ohne Final Fantasy VII wäre ein Spiel wie Xenogears mit seinen spirituellen Untertönen wohl nicht möglich gewesen.
Technisch war FF7 damals revolutionär. Die vorgerenderten 3D-Hintergründe gingen teilweise nahtlos in fantastische FMVs über. Die 3D-Kampfgrafik kann sich in Hinblick auf die Zauber- und Beschwörungseffekte auch heute noch sehen lassen.

Quelle: SQUARENET

Final Fantasy – Advent Children spielt nun zwei Jahre nach den Ereignissen von „Final Fantasy VII“. In der „kita no daik˚dÙ“ (US: „The Great Northern Cave“) trug sich ein unerwartetes Ereignis zu. Eine Krankheit namens „seikon shÙkÙgun“ („Planetennarben-Syndrom“) breitete sich aus, welche die Menschheit erneut bedrohte. Genaueres zur Geschichte ist mir bisher noch nicht bekannt, aber ich halte mich auf dem Laufenden… Bekannt ist, dass der Film nur in Japans Lichtspielhäusern ausgestrahlt wird. Hierzulande soll er wenigstens auf DVD erscheinen, ich bin schon sehr gespannt!

Dezember 2003 wurde die offizielle Seite zum Film online gestellt. Mit vielen Fakten, Hintergrundinfos, Wallpaper und Trailer, wird der geneigte „Final Fantasy“-Fan bei Laune gehalten, bis der Film die ganze Geschichte um Cloud Strife und Sephiroth offenbart. Wir werden sehen…

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5

Ihr dürft wählen

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5.7.2004 / Bild des Monats / Die Kleine

Liebe Wählergemeinde,

hier nun eure Wahl zum Bild des Monats Juli!

Bild des Monats Juli 2004

El keyso vor 10 Jahren in seiner Blütezeit. Hebt die Gläser und feiert den Großen an seinem Tag. Er hat nun ein Jahr Zeit sich auf das Erwachsen werden vorzubereiten, so seine Meinung. Also an alle älteren Generationen seid gnädig und versorgt den ƒrmsten mit guten Vorbereitungstipps.

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Heute kann es regnen, stürmen oder schneien…

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5.7.2004 / Alles in Allem / Dominic

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5

Die ‹blichen Verdächtigen

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4.7.2004 / Film und Fernsehen / Dominic

Schon seit geraumer Zeit auf DVD erhältlich, ist dieser grandiose Film:
Die ‹blichen Verdächtigen
Dieser Film lebt buchstäblich von seinen Nebendarstellern (Kevin Spacy, Gabriel Byrne, Stephen Baldwin, Kevin Pollak und Benicio del Toro) und ist zudem mit zwei Oscars ausgezeichnet (unter anderem Kevin Spacey, als bester Nebendarsteller)! Die DVD ist nun als „Hot Price“-Edition für rund 9,99 Euro bei Karstadt, Media Markt, Saturn, etc. erhältlich und eine Bereicherung in jeder Hinsicht. Der spannende Thriller überzeugt, wie bereits erwähnt, durch ein hohes Staraufgebot, einer intelligenten Story und vielen überraschenden Wendungen, ohne zuviel zu verraten.

Zur Story:
Nach einem gewaltigen Feuer auf einem Schiff, das im Hafen von San Pedro vor Anker liegt, zählt die Polizei 27 Tote und zwei ‹berlebende. Einer liegt mit schwersten Verbrennungen im Krankenhaus, der andere, ein verkrüppelter Ganove namens Roger „Verbal“ Kint, wird von dem Zollinspektor David Kujan vernommen, der hinter der blutigen Katastrophe einen großangelegten Drogendeal vermutet.

Im Verlauf des Verhörs gibt Verbal nach und nach die Hintergründe preis, die zu den tragischen Ereignissen an Bord des Schiffes führten. Sechs Wochen zuvor hatte die Polizei bei dem Versuch, einen Waffendiebstahl aufzuklären, Verbal gemeinsam mit vier weiteren stadtbekannten Kriminellen verhaftet, dem Ex-Polizisten Keaton, dem hitzköpfigen McManus, dem arroganten Hockney und dem unberechenbaren Hispano Fenster.

Damit gaben die ahnungslosen Cops den Gaunern die Gelegenheit, einen millionenschweren Coup auszuhecken. Wieder auf freiem Fuß, kommt das Quintett bei seinen Raubzügen alsbald einem mächtigen Gangsterboß in die Quere, der das Pseudonym Keyser Sozo trägt.

Diese mysteriöse Figur, die jeder zu fürchten, aber keiner zu kennen scheint, ist es auch, die die Fäden in diesem mörderischen Katz- und Maus-Spiel in Händen hält. Doch je mehr Informationen Kujan seinem Verdächtigen Verbal entlocken kann, desto weiter scheint er sich von der Lösung des Falls zu entfernen…

Fazit: Unbedingt sehenswert!

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