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Kurzes Redesign der Seite. Die Zeit ist knapp…kann nicht kontrollieren…muss den Rechner ausmachen…sagt mir Bescheid, wenn ihr Fehler entdeckt…
Alles hˆrrrt auf mein KOMMANDO!!!

What Famous Leader Are You?
personality tests by similarminds.com
Finden wir das gut?
Gefunden bei derbe.blogger.de
Wenn Versicherungen feiern
Am Samstag feierte eine Versicherung ihren 250. Geburtstag. Welche das ist, wird nicht verraten, denn ich habe da ein paar Dinge läuten hören, die so richtig schmutzig sind! Als ich nämlich am Samstag anreiste, um auf der Fete, im Kinderland den Gören der Versicherungsmakler Blaue Fanta und Grünes Eis auszuschenken, erzählte man mir, dass es auf der letzten Feier richtig hoch her ging! Teilweise hatten die Mitarbeter jener Versicherung vergessen sich den weißen Staub unter der Nase wegzuwischen und einmal ist eine Horde Securities ausgerückt, um zwei Männer vom Klo zu scheuchen, die sich gerade ganz doll lieb hatten!
Die Kleine (die inzwischen auch nebenbei für dieselbe Personal-Agentur arbeitet wie ich) und ich schauten uns entsetzt/erfreut an und rückten aus, allzeit bereit poppende Männer zu verscheuchen und ggf. das eine oder andere Tütchen Koks zu konfiszieren.
Im Kinderland war es erwartungsgemäß eher Drogenfrei, bis auf einen zweitklassigen Zauberer, der mit seiner alternden Ehefrau drittklassige Tricks auf einer winzigen Bühne zum Besten gab und dabei viertklassige Witze von sich gab („Jeder der wissen will, wie man seine Frau verschwinden lassen kann, kann mich nach der Show hinter der Bühne treffen!“).
So leicht hatte ich bis zu diesem Tage kein Geld verdient! Meine Beschäftigung bestand in:
1. Jedem Kind möglichst viele Säfte in einem Becher zu pressen.
2. Pommes und Spaghetti (Ja, ihr habt recht: Nur ein „g“) Probe zu essen.
3. Die kleine Mitarbeiterin (nicht zu verwechseln mit meiner Kleinen!) herumzuscheuchen.
4. Den Zauberer auszubuhen.
Nach sechs Stunden (die hälfte der Zeit) wurde ich mit einem Eimer Tomatensoße und 15kg Spaghetti nach draußen verbannt, um am hintersten Ende einer Essenstheke eine Gruppe Versicherungsgreise davon zu überzeugen, dass die Spaghetti nicht nur gut für die dritten Zähne, sondern auch für die Verdauung hervorragend geeignet sind!
Als der Pilzmann seine 60kg Champignons verbraten hatte, überließ ich ihm die Spaghetti und machte mich davon. Auf der Suche nach einem geeigneten Versteck, um die letzten vier Stunden auszuharren, lief mir einer der Veranstalter über den Weg:
- Du da, räum die Tische ab!
- Ich warne Sie… Das ist keine gute Idee!
- Red keinen Scheiß und besorg Gläser!
- Geben Sie mir vorher Verbandkasten, 10ml Morphium und ein dressiertes Eichhörnchen, dann gehe ich auf Ihre Forderung ein!
- Noch ein Wort und du wäscht ab!
- Welche Tische zuerst?
Mit einem Tablett, einer Schürze, mehrere Handtücher und einem dressierten Eichhörnchen bestückt, machte ich mich auf, den Westflügel von leeren Gläsern zu befreien. Das dressierte Eichhörnchen versteckte sich irgendwann wieder hinter der Kaffeetheke. Später erwischte ich es, wie es die Kleine massierte!
Bestellungen aufgenommen, leere Gläser in die Küche gebracht, Security Gorillas ausgewichen, Cocktailmixerin kennengelernt, Feuerwerk mit degenerierten Blondine verbracht:
- Feuerwerke sind so toll! (klatscht sich dreimal in die Hände)
- Findest du? Für mich ist das Geldverschwendung…
- Nein, schau wie bunt das ist!
- Na und?
- Oh Malcolm (hakt sich ein), das ist doch voll schön! Schau mal, da brennt eine „2″, eine „5″ und eine…äh…
- „0″
- Was?
- Ja. Wir sind auf der 250-Jahr-Feier.
- „0″…
Keine Koksparade, keine Männer die sich auf dem Klo die Hände reichten, nur 2.500 langweilige Menschen, dessen einziges Verbrechen die Verschwendung von Lebensmittel war. Lichtblick soll übrigens Matthias Reim gewesen sein, den ich wohl während einer meiner Pausen (zu recht) verpasst hatte. Ich hörte zwar jemanden zweimal „Verdammp, isch lieb disch!“ anstimmen, dachte aber nur an diese debile Hitsnachspielband, die auf der Bühne die großen Musiker raushängen ließen, dabei aber die schlechten Lieder noch schlechterer Künstler nachspielten. Immer wieder schön zu sehen, wie miesgekleidete Zottelfrisuren auf einer Bühne stehen, sich sehnsüchtigst in die Augen schauen und dabei sich von einem Höhepunkt zum Nächsten hochjodeln und es, so ganz nebenbei schaffen die gesammelten Werke mehrerer Generationen kleinstadtfestspielende Nachmachbands noch tiefer in den Dreck zu ziehen. Na, so verpasste ich Matthias Reim, konnte mir aber in der Zeit die Kleine anschauen, die wild durch eine Horde besoffener Versicherungsmakler wadete (Könnten Sie mal? Bitte? Hallo? Entschuldigung… Dürfte ich…? MACHEN SIE DOCH BITTE MAL PLATZ, JA???)!
Zwischen Feierabend und dem großen Flohmarkttag (wir haben 7qm Kellerramsch auf 3qm Tapeziertisch gestapelt) habe ich noch fünf Stunden geschlafen. Der Urlaub darf beginnen…
liebe freunde…
…wenn man sich den sack rasiert, kommt es ja vor, dass man nicht an die arschhaare rankommt! sollte man dann seine freundin fragen, ob die das übernimmt?
Miau!
Im Folgenden stelle ich euch Auszüge aus zwei Kritiken zu Catwoman vor, die auf den Spuren von SPIDER-MAN mächtig auf die Nase fällt. Das macht aber nichts, denn wie auch BATMAN FOREVER wird der Streifen in ein paar Jahren bestimmt als abendfüllender und vielversprechender Film auf RTL2 (RTL2 macht einfach Spaß!) zelebriert und erhält somit endlich seine erhofften Einspielergebnisse, sprich Einschaltquoten!
SPIEGEL-ONLINE schreibt:
Geradezu hysterisch wurde „Catwoman“, nach gigantischem Hype, zu Katzenklein verarbeitet, zunächst in den USA, dann in London vergangenen Donnerstag, am Tag seiner England-Premiere.
Der der Londoner „Times“ nennt Halle Berry „oberflächlich“. Der von „USA Today“ fand vorher, dass Berry „nicht überzeugend schnurrt“. Die „Financial Times“ urteilt: „Lächerlich“.
Ihr Hauptvergnügen an diesem Film, gestand Berry, habe darin bestanden, das sexy Outfit zu tragen. Unseres auch. Und los geht eine hirnrissige Trash-Orgie, in der sie Ganoven vermöbelt, einen kleinen Jungen von der Kirmesschaukel rettet, geschmeidig an Wänden hochklettert und mit dem Hinterteil wackelt. […] wenn Catwoman am Schluss über den Dachgiebel ins Mondlicht davonschleicht, mit schaukelndem Hinterteil, dann hat man sich auf alle Fälle hübscher amüsiert als beim Gros der diesjährigen Sommer-Blockbuster. Schnurrrrr!
BR-ONLINE schreibt:
Halle Berry hat sich die ?Catwoman?-Rolle angeblich ausgesucht, weil sie es toll fand, dass endlich ein großer Frauen-Power-Film für die Massen ins Kino kommt. Aber ist �Catwoman� das wirklich? Schon ihr Outfit lässt leise Zweifel daran aufkommen: Während Spidermans Muckis und Männlichkeit brav im roten Turnanzug verpackt sind, stellt Catwoman ihren Körper frauentypisch zur Schau � in einem megafreizügigen Latex-Leder-Outfit, das an die ƒsthetik von Helmut Newton-Fotos aus den 80er Jahren erinnert und auf der Hamburger Reeperbahn gut aufgehoben wäre � in der Domina-Abteilung…
Aber nicht nur das: Jede Bewegung, jeder Blick, jedes Gurren und laszive Zungenspiel der Comic-Mieze ist pures Klischee. Genau so hatten sich die Mädels immer schon zu räkeln in den abgedroschensten Männerphantasien. Von wegen also Frauen-Power-Film!
Bleibt noch die Story: Die ist hanebüchen und mit der pseudo-aktuellen Thematik von der Pharma-Branche, die sich zynisch am Schönheitswahn der Gesellschaft bereichert, auch noch unfreiwillig komisch. Verkörpert nicht grade Halle Berry genau jene makellose Schönheit, von der Männer wie Frauen träumen?
Quelle:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,313313,00.html
http://www.br-online.de/bayern3/kino/archiv/film_catwoman.shtml

Hat jemand den Film gesehen und möchte sich dazu äußern?
Ja, so ist das
0.41 – Die Kleine ist Schlafen gegangen. Radiohead nölt High and Dry aus den Boxen und an Schlafen ist noch lange nicht zu denken. Ich frage mich warum ich nicht in meinem neuen ÑRemix 2ì weiterlese. Weil lesen anstrengend und schreiben leichter fällt. Dinge die euch nichts angehen schwirren durch den Kopf und ich möchte an zwei verschiedene Orte sein, keins davon ist hier. Vor dem Rechner.
0.51 – Nach ausgiebigen Recherchen bei meinem momentanen Lieblingsblog, habe ich mich entschlossen noch nicht schlafen zu gehen. Vielleicht ist diese Information für die Bildzeitung von Belang, denn sie scheinen ja offensichtlich jeden Scheiß abzudruckenÖ
0.54 ñ Habe drei Minuten darüber nachgedacht was mir in den letzten Tagen berichtenswertes passiert ist. Nein. Ist nichts passiert. Außer, dass ich mit stolzgeschwellter Brust auf meine persönliche Ausgabe des neuen Atmogat Albums schaue und dabei noch stolzer auf meinen Beitrag dazu blicke:

Fast genauso stolz bin ich auf die neue Seite von 3Stil, die ich diese Woche hochgeladen habe. Zwar muss noch die eine oder andere Schönheitskorrektur und ein ordentliches Gästebuch auf die Seite, aber wann ist eigentlich jemals ein Privatjob fertig geworden?
1.07 ñ Ich habe das Gefühl ein Angeber zu sein. Ich mochte solche Leute nie. Werde es mir demnächst mal abgewöhnen!
1.08 ñ Es blitzt und donnert draußen. Faszinierend. Uninteressant.
1.10 ñ Langeweile macht sich breit. Beinahe dachte ich hier etwas amüsantes schreiben zu können. In etwa, wie mein erstes Aikidotraining war, das ich heute absolviert. So lustig ist es aber nicht, mit 4 Männern in einer Umkleidekabine zu sitzen, sich die Wunden zu lecken und darauf hoffen schnellstens einen glühenden Metalstab aufzutreiben, den man sich in Augen rammen kann, damit dieses nackte Elend ein Ende hat.
1 Ω Stunden vorher hockte ich in einer schwarzen Hose untenrum und einem schwarzen T-Shirt obenrum (mit einem beinahe silbernen Ñ69ì Aufdruck auf der Brust) unheimlich albern aussehend, zwischen 8 Männer, die nicht halb so albern wirkten, in ihren Karate-Anzügen, und übte eine ordentliche Rolle (ÑSchubs dein Knie nach hinten und folge ihn mit der Nase.ì). Eine Stunde später schulterklopfte man mich aufmunternd, wie toll ich schon hinfallen kann, aber ich sollte endlich schnallen, dass das Holzstück ein Schwertnachbau ist und keine Kettensäge, die ich jemandem in den Bauch ramme. Gut, merke ich mir für’s nächste mal. Ja, es wird ein nächstes mal geben und vielleicht geht der 2,05-Meter Typ ein wenig semi-rabiat mit mir um. Das Knacken im Genick hat zwar eine Verspannung entspannt, dafür hat das Knacken im Handgelenk Nachwirkungen, die ich jetzt gerade spüre, als ich mir über den, nach alkoholischen Betäubungen flehenden, Kopf streichel.
1.18 ñ Langeweile wird kurzzeitig von Schmacht abgelöst. ÑBleib nicht zu lange weg!ì sagt Schmacht und macht sich zwischen den Schläfen und im oberen Drittel der Brust breit. Vernunft und Faulheit rufen Schmacht zu, er solle sich mal schleunigst verpissen und beim Rausgehen Geilheit fragen, ob er nicht ein wenig Stimmung machen könnte. Findet Schmacht nicht so gut und übernimmt die primären Körperfunktionen (Atmen, Blinzeln und Zigarette drehen). Nach wenigen Minuten geben Faulheit und Vernunft auf und helfen Schmacht nach dem Tabak zu suchen. Langeweile fühlt sich ganz klein, während alle Sinne sich auf die Suche nach dem Tabak machen. Als Schmacht befriedigt wird, legt er sich schlafen und kündigt sein Wiederkommen in sechs bis acht Stunden an.
1.29 ñ Schluss für heute.
Ossiwochen bei McMalcolms
Nach neun Tagen Urlaub fängt mein Körper an sich auf die nötigsten Funktionen herunterzuschrauben. Das Schreiben fällt mir schwer, fällt mir gerade auf. Immerhin habe ich neun Tage Tastaturabstinenz hinter mir und meine Finger kreisen über die Buchstaben, wie Geier über eine bis an die Zähne bewaffnete Bestattungsunternehmerkonferenz.
Immerhin habe ich einiges erleben dürfen, auch wenn ich in Berlin tatsächlich weder überfallen, noch sexuell belästigt wurde (was eventuell darauf zurückzuführen ist, dass ich auch das Duschen nur dann als nötiges ‹bel in Kauf genommen habe, als ich vom Essenstisch verscheucht wurde). Die einzige Konfrontation fand in einer Bäckerei statt, als sich eine arbeitslose Rentnerin auf Crack mit Hüft- und Leberschaden, verursacht durch übermäßigen Konsum von hochprozentigen Schnaps während des S-Bahn surfens, vor mich drängelte:
- Na hören Sie mal! Gerade im Osten sollte man doch wissen, wie man ordentlich in der Schlange steht!
- Sie unverschämter (West?-)PUNK!!!
So hatte ich meine erste Begegnung mit einem ÑWessiì feindlichen ÑOssiì und in den nächsten Tagen sollten noch viele folgen.
Von Freitag bis Dienstag verweilten wir im Hotel ÑFuchsì (Achtung Insider!) in Friedrichshain, herzlichst aufgenommen und sehnlichst erwartet von meinem guten Freund Toni (Larix), seiner Freundin Bianca und seinem Partner Danny mit besserer Hälfte Katja. Danny und Toni sind die zwei brillianten Köpfe einer Untergrund Combo namens ìAtmogatì, die mit diversen anderen Künstlern in Berlin mit „Schattenelektronik“ für hochwertige Beschallung der Sinne sorgen. Nebenbei wird sich über den Sturz der Gesellschaft in seiner jetztigen bekannten Form Gedanken gemacht, wie auch die eine oder andere Diskussion über Sinn und Unsinn des kapitalistischen Westens angekurbelt. Ich schätze mich glücklich zu einer kleinen Gemeinschaft ÑWessisì zu gehören, die toleriert, ja sogar akzeptiert wird! Tut aber gerade nichts zur Sache, weil ich ja nicht von Toni’s Mangel an Sympathie für den Westen oder vielmehr der neureichen Szene, die Friedrichshain nach und nach verseucht, erzählen wollte.
Was ich besonders an meinem Toni mag, sind die stundenlange Gespräche, die nicht selten dem süßen Nachgeschmack einer Revolution nach sich zieht, die sich in meinem Kopf entzündet. Ich merke nach und nach, dass sich meine Augen für Dinge öffnen, die bis dato friedlich ignoriert bis einfach nicht akzeptiert wurden. Wir teilen oft dieselbe Meinung, nur ist Toni eher in der Lage sie (wenn auch stellenweise sehr krass) in Worte zu fassen und so sitze ich stundenlang neben ihm und nicke zustimmend den Kopf und versichere ihm, dass ich derselben Meinung binÖzumindest bis das Gespräch wieder auf ÑOssisì und ÑWessisì steuert.
Am Dienstag verabschiedeten die Kleine und ich uns mit einer Träne im Knopfloch und machten uns auf den Weg gen Norden, wo wir die nächsten Tage an der Ostsee die Urlaubseier(stöcke) schaukeln wollten. Dabei saß ich drei Stunden lang auf dem Beifahrersitz, wo ich definitiv nicht hingehöre und schwitzte Blut und Wasser, wenn die Kleine riskante ‹berholmanöver startete und dabei nicht selten die 120 Km/H Grenze überschritt, was dann bei ihr den Ausstoß von Adrenalin, Schweiß und ÷strogen ankurbelte:
- Scheiße, wo habe ich mein Honiglippendingsbums?
- Keine AhnungÖ Ich suche ihn, wenn wir irgendwo Pause machen. Könntest du bitteÖ? DankeÖdas war echt knapp, mit dem LKW, findest du nicht?
- Meckern oder was? Willst du fahren?
- ÖJa!
- Vergiss es!
Ich dachte auch wirklich die nächsten Tage darüber nach, wie ich folgenden Dialog am Schönsten ausschmücken und in meinem geliebten Blog hervorheben könnte. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es einfach reicht es hierhin zu klatschen:
Die Autbahnauffahrt ist etwas verkürzt, was unsere geliebte Fahrerin etwas nervös macht.
- Verdammter Dreck! Welcher Idiot ist für die Autobahn verantwortlich?
- ƒhÖHitler?
- Was für ein Arschloch!
In der bezaubernden Kleinstadt Dierhagen bei der Insel Darß angekommen, fanden wir relativ schnell den Campingplatz und nach einer Stunde war auch das Zelt aufgebaut. Man kann der Kleinen einiges nachsagen (Defizite im Autofahren, mangelnde Geduld mit verzogenen Kleinkindern und einen Hang zum Rosa), aber wenn es darum geht etwas um-, ab- oder aufzubauen, ist die Kleine ganz groß! Ruck Zuck war das Zelt aufgestellt und ich konnte meine haarigen Beine hochlegen. BisÖjaÖbis der Wessihass wieder einzog:
- Mönsch GerdohÖwö ist mön Händiiieee? Värdömter Böckmist, wo ist des Schaaßtäil??
- Joh, Fronk, wäs woß isch? Jetzt soi mol keen Wessi-Weischei und hielf mit des Zält offboheÖ
Na priieemoh, dachte ich da vor mich hin, als ich die letzten Alibi-Handgriffe am Zelt tätigte.
Die nächsten Tage wurden mit erfrischenden Dialogen wie folgende versüßt:
- Soch ma‘Ö Wie wiord des Wetter morsche?
- Isch dänke des eene Stürmfrönt os‘m Westen kömmt! HeheÖ
Sogar die Kleine, ihres Zeichens gebürtige Ossi, ließ durch angeschwollene Halsschlagader anmerken, dass es ihr wirklich gegen den Strich ging, was Ulbrichs Erben dort verzapften.
Am Strand waren wir die Stars!
Ja, nach zwei Tagen nickte man uns zu, die Kinder liefen uns hinterher und schrieen durcheinander, die Frauen warfen mir laszive Blicke zu, während die Herren der Ost-Schöpfung der Kleinen durch galant hochgezogene Augenbrauenhochzug-Gemächtkratzen-Kombinationen zu verstehen gab, dass auch sie Chancen hätte. Vielleicht bildete ich es mir auch nur ein und sie lachten tatsächlich über uns! Der Grund dafür war der Anblick eines knapp 1,90m blassen Ungeheuers, der mit einer, in Neonfaben gehaltene, Luftmatratze unter dem einen Arm und einer kreischenden Furie (QUALLEN!!!!! QUAAAAAAALLƒƒƒƒƒƒƒN!!!) unter dem anderen Arm von einer Sandbank zur Nächsten, vorsichtigen Schrittes, tigerte. Der ‹bermaß an glibbrigen Quallen brachte mich dazu vor Ekel kleine Babyschritte durch das Wasser zu machen, während die Kleine einen Kreischkrampf nach dem Nächsten hatte! Ein wahrhaft zauberhafter Anblick, der sicherlich den Ossis wieder einmal zeigte, dass der Westen auch Witziges zu bieten hat!
Schließlich brachen wir den Urlaub einen Tag vor der geplanten Abfahrt ab, weil der Regen (ÑStürmfrönt os‘m Westen!) drohte unserem Zelt den Garaus zu machen.











