Archiv für September, 2004


Malcolm
30.09.2004

KATEGORIE Internet

Welcher Peanut bist du?

Linus

Noch einer dieser „Welcher Charakter bist du?“ Tests. In der Hoffnung C. Brown zu sein mitgemacht und kläglich versagt…
Linus…wer will schon Linus sein?

Which Peantuts character are You?


Malcolm
29.09.2004

KATEGORIE Internet

Dummdeutsch für Fortgelaufene

Da hab ich wirklich gelacht!
gedownloadet

Gefunden bei argh!


Malcolm
29.09.2004

KATEGORIE Internet

„Edelblogger“

Die Tomorrow schreibt über „Edelblogger“ (hab ich bei Anke Gröner gelesen) und ich frage mich in welche Kategorie ich mich uns wohl einschieben könnte.
Wohl kaum „Edelblogger“. Zu den gängigen „Hallo, hier bin ich auf Mallorca und das habe ich gestern gegessen“ Blogs mag ich uns mich auch nicht zählen.

Bin ich überhaupt Blogger oder nur ein zweitklassiger Geschichtenerzähler (mit exakt 2 „Fans“)? Muss ich ernster werden, um als Blogger durchzugehen? Will ich das überhaupt?

Aber was mich am Allermeisten momentan wurmt, ist die Frage warum ich mir diese Fragen stelle und nicht darauf scheiße was wer wie tituliert und weiter meinem beschissenen Tag nachgehe, in der Hoffnung jemandem durch Schaden Freude zu bereiten!

Weiterhin viel Spaß wasauchimmer!


Dominic
27.09.2004

KATEGORIE Spiegelwelt

Wenn ich sie ein Mal alleine lasse…

Lässt man sie ein Mal alleine… Am Freitag kam der Anruf einer jungen, freundlichen Dame aus Bielefeld. Sie wollte eigentlich meinen Vater sprechen, um ihn ein ganz besonderes Angebot zu unterbreiten, doch leider konnte ich sie nicht verbinden und so bot sie mir an meine 2Raumwohnung im Hause meiner Eltern kostenlos zu reinigen. Da ich von Natur aus ein ordentlicher und sauberer Mensch bin, habe ich abgelehnt, wissentlich, dass da weit mehr hinter steckt…

Die Dame hat wieder angerufen. Ein freundlicher Herr, der kommt und das Haus kostenlos reinigt, da sollte man nicht nein sagen – Mutter konnte nicht nein sagen!

Heute klingelte es an der Tür und da stand er groß, sonnenstudiogebräunt, mit einem freundlichen Vertretergrinsen mitten im Gesicht. Seine wahren Absichten versteckte er hinter einer gleichmäßig aufgetragenen Gelschicht, zweihandbreit über den wohlgezupften Augenbrauen und einem teuren Nadelstreifenanzug. So wurde er herzlichst von Mutter und Vater zum groß Reinemachen herein gebeten.

„Geh doch bitte runter und pass auf, dass sie nichts kaufen,“ mit diesen Worten schickte ich Großmutter mitten ins Geschehen und wartete… Zwischendurch war herzliches Gelächter von unten zu vernehmen (kein gutes Zeichen), Vater glaubte einen neuen Freund, Mutter eine verständnisvolle „Hausfrau“ und Großmutter den lieben Vertreter in weiß gefunden zu haben, weit erhaben über alle schwarzen Schafe, die nur darauf bedacht sind, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich weiß nicht wann und ob der Vertreter wieder geht, nachdem er die Drei mit Reinigungstipps abgefertigt hat, aber zu meinem ƒrger, obgleich es nicht mein Geld ist, hat der Staubsauginator seine Mission erfüllt! Großmutter zog sich die wenigen Stufen zu mir hinauf, um sich ein Fläschen Apfelschorle zu besorgen und erzählte mir, leicht verlegen:“ Ich weiß du ärgerst dich, aber ich hab ihn gekauft, für nur 20 EURO im Monat.“ Nun, nicht das wir uns falsch verstehen, den Vertreter hat sie nicht gekauft (in gewisser Hinsicht schon…), auch nicht den teueren Nadelstreifenanzug, nein, sie hat einen Staubsauger gekauft, einen ganz Besonderen, unter anderem mit der Begründung, dass ich ihren alten Staubsauger mitnehmen darf, wenn ich ausziehe.

Wenn ich sie ein Mal alleine lasse…

Edit: Neuesten Erzählungen zufolge, zahlt die Großmutter sogar 40 EURO pro Monat und das bei einer „geringen“ Laufzeit von nur 35 Monaten…


Malcolm
26.09.2004

KATEGORIE Alles in Allem

endless nights Part Two

Mit diesem Insider Blick betrete ich die Hallen des Schreckens, nicke dem Türsteher zu, zeige der Klofrau den hochgetreckten Daumen und mache mit den Barkeepern Shakehands.
Lorenz bespricht mit uns die genauen Details und wickelt die Erklärung der Fragebögen im Schnelldurchlauf ab, um uns die Lasershow zu zeigen.
Lasershow. Mir fallen die Worte eines Freundes ein, der die Lasershow einst vor der Vorführung von „Herr der Ringe I“ kommentierte: „Bei allem Scheiß, den unsere Generation erfunden hat, wird es mir am Peinlichsten sein mich vor meinen Kindern für die Lasershow zu rechtfertigen.“
Erfurchtgebiendes Raunen geht durch das Publikum, als das Wort „Evolution“ auf der Leinwand auftaucht. Begleitet wird die Lasershow von enyaartiger Musik, die in mir einen fiesen Brechreiz auslösen.
Höhepunkt der Lasershow ist ein Technoremix eines der Stücke, die man aus dem Film Braveheart kennt. Es reicht mir und ich drehe mich demonstrativ um, um dadurch mein Protest auszudrücken. Die Belohnung zeigt sich mir als Mittvierzigerin, die zum Rythmus in die Hände klatscht und dabei „Eieieieieieieiiiii!“ ruft. Ich starre sie an, wie man es eben tut, wenn sich die Hölle auftut und der Antichrist zu einer schlechten Technoversion eines Soundtracks die Arme und Beine von sich schmeißt.

Nach diesem Schock werden die Fragebögen ausgeteilt und wir machen uns auf dem Weg in die „Heiße Zone“. Das ist der Bereich, an dem die grausame Musik nicht ganz so tief vordringt und wir beinahe ungestört unsere Fragebögen aufüllen können. Ich nehme mir vor heute ein wenig langsamer vorzugehen und rauche erstmal in Ruhe eine Zigarette in der Nähe der Cocktailtheke. Ein Pärchen steht mir gegenüber und ich sehe den gequälten Gesichtsausdruck des jungen Mannes, der offensichtlich von dem endlosen Gequatsche des jungen Mädchens im engen Jägermeistertop, mehr als genervt ist. Also beschließe ich seinem Leid ein Ende zu setzen, trete die Zigarete aus und spreche ihn an:
„Ich sehe du könntest eine Pause gebrauchen. Hättest du ein oder zwei Mnuten Zeit, um mir ein paar Fraen zu beantworten? Dafür gibt’s auch ’nen Cocktailgutschein!“
„Ehm…“
Promt unterbricht ihn seine Begleiterin, stellt sich ganz nah an mich ran und haucht mir mit einen derben Biergeruch ins Ohr:
„Ich hätte..Lust.“
„So…ja? ƒhm..“
„Was hasste denn für Fragen?“
„ƒh… Ja. Moment. Ok, wie alt bist du?“
„Wie alt bist du denn?“
„Sechsundzwanzig. Und jetzt du!“
„Achtzehn. Und jetzt? Krieg ich den Gutschein?“
„Nee. Ein paar Fragen musst du noch.“

Ich fange an zu schwtitzen, weil mir der Blick ihres Begleiters Angst macht.

„‹ber wen hast du von den endles nights erfahren?“
„Von einer Freundin.“

Ich kreuze Freunde/Bekannte an.

„Eigentlich von meiner besten Freundin! Kannst du das aufschreiben?“
„Ehm. Ja, klar!“
„Schreib Maria auf, ja? Maia ist voll intelligent. Die musst du auch mal befragen“
„Klar. Mach ich bestimmt!“

Ich bringe die Fragen schnell hinter mich, um eine weitere Unterhaltung mit der etwas unterbelichteten Tussi vorzubegen. Sie verspricht mich noch zu finden und mir Maria vorzustellen. Mir rutscht ein „Na, wenn sie genauso hübsch ausieht wie du..“ über die Lippen, die ich gleich bereue. Ein kleiner Reflex, der noch aus der Zeit von vor der Kleinen stammt. Mir macht diese Veranstaltung langsam zu schaffen. Ich erinnere mich an all die Veranstaltungen ähnlicher Art, die ich mit Dennis vor all den Jahren gefeiert habe. Also beschließe ich Dennis anzurufen und ihm meinen Wunsch auszudrücken, diese Veranstaltung mit ihm zu feiern. Ich weiß genau, dass das genau sein Ding wäre: Läufige Frauen, miese Musik, billiges Bier, läufige Frauen. Meine Sentimentalität wird jäh von mangelndem Netz unterbrochen, tut aber gerade wirklich nichts zur Sache!

Nach knapp eineinhalb Stunden ist der Spaß zuende und ich gebe die Fragebögen ab. Feierabend. Vielmehr sollte der Abend jetzt erst anfangen! Die Kleine bietet an zurückzufahren, also übernehme ich das Trinken. Und hier kommt jetzt genau das ins Spiel worauf der eine oder andere wartet: Das „homoerotische Abnteuer“ auf dem Männerklo.
Nach drei Bier und einem Sex on the Beach schwanke ich in einen der Toilettenwagen, um ein wenig von dem loszuwerden, was sich in der letzten Zeit angesamelt hatte. Als ich fertig bin, gehe ich zum Waschbecken und warte bis derjenige vor mir die Hände ins Wasser taucht. Mir fällt der Spruch eines Gastes von der 250 Jahr Feier ein: „Na… Isser nicht sauber, oder was?“
Der verwirrte Blick meines Gegenübers teilte mir mit, dass er mich nicht ganz verstanden hatte. Na… Das Ding. Du weißt schon.!
Sofort ist mir die Situation klar und peinlich, also trete ich mit einem Nicken den Rückzug an.

Den Rest des Abends verbrachten die Kleine und ich damit Gläser und Flaschen einzusammeln und den Pfand abzukassieren. Diese Idee stellte sich als ziemlich lukrativ heraus (25Ä in einer Stunde) und meine Technik wurde immer ausgefeilter.

An diesem Abend wurden mir drei Dinge klar:
1. Die Kleine lässt mich dann im Stich, wenn ein 80 Kilo Lippenstiftarmaeddon mich am Kagen packt und „Du Arschloch, das ist meine Bierflasche!“ brüllt.
2. Immer dann, wenn ich Dennis vermisse, habe ich kein Netz.
3. Man sollte auf einem Männerklo keine schlechten Witze über das Gemächt des Anderen machen.


Malcolm
25.09.2004

KATEGORIE Alles in Allem

endless nights Part One

Dieses Wochenende steht im Zeichen einer großen Feier über zwei Tage. Die endless nights, von der Volkswagen Bank veranstaltet findet seit zwei Jahren statt und lockt mehr oder weniger alles im Umkreis von 50 Kilometer in eine riesige Halle in der tagesbedingt miese bzw. echt miese Musik gespielt wird. Den Anfang machte dieses Jahr der „Hot Beat“ Abend:

Mit Charts, Black Music, Partyhits, Dance und House werden DJ Stevie T. und DJ Planet von Radio 89.0 RTL die 13.000 qm große ÑLokhalle Borsigstraßeì in eine riesige Partyzone verwandeln.

Meine Aufgabe bestand am gestrigen Abend und wird an diesem Abend daraus bestehen mit einem Haufen Fragebögen die Menschen zu ihrem Partyverhalten zu befragen und ihnen immer und immer und…immer wieder einzubläuen wem sie diesem Abend zu verdanken haben! Initiator der Umfrage ist Lorenz, ein Student der an seiner Diplomarbeit sitzt und anschließend ca 15000 Fragebögen auswerten muss. Ein grundnetter Typ, der sich hinreißend um uns gekümmert hat!

Kaum sind wir aus dem Besprechungsraum raus, werden wir von den Gästen zuerst geschnitten. Auf solchen Veranstaltungen werden grundsätzlich diejenigen geschnitten, die mit einem Block, Stift und unglaublich hässlichem Einheitsshirts, in wahlweise gelb oder rot, bewaffnet sind. Als jedoch der erste Cocktailgutschein mit einem Lächeln überreicht wird, als Dank für die verschwendete aufgebrachte Zeit, können sich die größteils sturzbesoffenen Gäste kaum halten. Die angesetzten drei Stunden, die wir zur Ausfüllung der achtzehn Bögen bekommen hatten, stellten sich als Farce heraus, als ich nach knapp dreißig Minuten die hälfte der Bögen ausgefüllt abheftete. Es musste eine Pause her, denn immerhin wurde/werde ich ja nach Stunden bezahlt. Also ab zur Theke und einer meiner beiden Getränkegutscheine eingelöst. Neben mir standen zwei etwa sechzehn Jahre alten Girlies und stritten sich händchenhaltend um einen Cocktail, als sie mich bemerkten.
„Hey, machst du auch diese Umfrage? Willst du mich nicht auch befragen? Meine Freundin will mir nichts abgeben. Ich hätte doch auch so gern ein Cocktail!“
„Süße… Bist du überhaupt alt genug, für so etwas? Hm?“
„Ich kann dir gerne mal zeigen wie alt genug ich bin… Süßer!“
Nee, ich verzichte. Komme gerade aus dem Knast und habe ehrlich gesagt wirklich garkeine Lust mehr auf seifenloses Duschen, wenn du weißt was ich meine!“
„Na komm. Ich erzähl auch keinem was!“
„HEY! Ich habe eine Freundin!“
„Ich meinte die Umfrage, du alter Sack!“

So etwas nehme ich natürlich persönlich und lasse das picklige Stück zurück, auf der Suche nach den nächsten grenzdebilen Ravern, denen ich ein paar Minuten stehlen kann.
Zwei Mädchen fallen mir positiv auf und ich geselle mich zu ihnen.
„Hi. Wer von euch beiden Hübschen hat Bock auf ’nen Cocktail?“
„Was willst du denn, Spacken?“
„Hör mal, ich hab hier ’nen Haufen Gutscheine, die ich dringend loswerden muss. Bedingung: Ihr müsst mir ein paar Minuten eurer Zeit schenken und eine kleine Umfrage mitmachen.“
„Warum sagst du das nicht gleich?“

Sie rücken näher ran und beantworten brav die Fragen, um daraufhin mit weit aufgerissenen Augen die Gutscheine an sich zu krallen und an der Theke eins dieser grässlich wässrigen Cocktails zu ziehen.

Ich höre Gebrüll hinter mir und eine Gruppe geistesgestörte Raver anfang zwanzig stürmen auf mich zu. Einer ist ein halber Kopf größer und ein halber Kleinwagen breiter als ich und kommt gleich zur Sache.
„Ey, du machst doch ’ne Umfrage, oder? Also, erst ich, dann sie und dann er.“
Er zeigt auf seine Freunde und ich wage kaum mich zu bewegen, als ich sehe, was für ein Haufen Muskeln sich unter dem viel zu engen FILA Pulli abzeichnen. Die aufgebrezelte Tussi, mit dem viel zu engen Zopf neben ihm, stellt sich neben mich und reibt sich unauffällig an meinem Bein, als ich ihm die Fragen stelle. Ein Schweißtropfen läuft mir ins Auge und ich spüre, dass er meine Angst riecht. Als das kleine Miststück mir beherzt an den Hintern greift, schreie ich laut auf und sehe mein Leben an meinem inneren Auge vorbeiziehen, als der Gorilla mich fragt, ob mir seine Freundin gefallen würde.
Jeder der in so einer Situation weiß, dass jede Antwort nun die Falsche ist, also lenke ich ab und fange mit dem nächsten Fragebogen an, um die Sache schnell hinter mich zu bringen.

Ein fleischiger Haufen Raver, die zu einer Masse aus FUBU, FILA, Reebok und Adidas Pullover verschmolzen sind, räkelt sich auf der Tanzfläche. Ich habe noch zwei Fragebögen/Cocktailgutscheine und stelle erschreckt fest, wie meine Füße rythmisch zu dem „Beat“ tippen. Nach knapp einer Stunde, in der ich mehr Elend auf dieser Veranstaltung gesprochen habe, als auf sämtlichen anderen Veranstaltungen, auf denen ich ausgeholfen habe, lehne ich mich zurück und „interviewe“ eine Gruppe mittzwanziger, die eigentlich nur wegen des Essens hier sind. Auf der Bühne hüpfen die Gogos um die Wette und hinter mir streiten sich zwei Mädchen um einen Cocktail. Insgeheim gefällt mir die Szenerie. Ich nehme mir vor niemandem davon zu erzählen. Wie sieht das denn aus…?

In knapp fünf Stunden stehe ich wieder in meinem gelben „endless nights“ Shirt in der Cocktailbar-Area und befrage die Gäste des „Perfect Beat“ Abends. Und nach Feierabend werde ich mich unter die Meute mischen und am eignen Leib testen wie es ist, den Verstand abzustellen und zu Musik zu wipen, dem ich nichteinmal meinem ärgsten Feind antun würde…


Malcolm
24.09.2004

KATEGORIE Internet

Kommentarbots

Vor längerer Zeit wurde esiblog von einem Spambot heimgesucht, der sich in die Kommentare verewigt hat. Siehe hier (man achte mal ausgerechnet dort auf die Kommentare.

Nun sind wieder ein paar hier gewesen und ich möchte ihnen einen kleinen Eintrag widmen.
Besonders angetan hat es mir dieser Eintrag:
adipex also buy fioricet also buy cialis also buy
cialis also buy levitra also buy phentermine also buy
buy ambien also buy buy phentermine also buy tramadol also buy
cheap phentermine also buy cheap viagra also buy cialis also buy
cialis also buy levitra also buy propecia also buy
cheap soma also buy ambien also buy cialis also buy
fioricet also buy fioricet also buy soma also buy
tramadol also buy tramadol also buy buy cialis also buy
buy levitra also buy cialis also buy levitra also buy
ambien also buy butalbital fioricet also buy hydrocodone vicodin also buy hydrocodone also buy
soma also buy online flexeril also buy paxil also buy
tramadol ultram also buy vicodin also buy wellbutrin also buy
zoloft also buy adipex also buy skelaxin also buy
phentermine also buy tramadol also buy viagra also buy
xenical also buy fioricet

Selbstverständlich habe ich die original Links gegen…äh…meine eigenen ausgetauscht. Sollte jemand also nach Tramadol, Xenical oder Fioricet suchen, könnte die Suchmaschine diese Seite ausspucken.

Hat jemand trotzdem eine Idee wie ich den Scheiß ausmerze?


Dominic
24.09.2004

KATEGORIE Internet

Intel geht gegen Website-Betreiber wegen „inside“ vor

Intel sieht seine Marke „Intel inside“ durch die Verwendung der Domain-Namen „dvd-inside.de“ und „movie-inside.de“ verletzt. In einem dreizehnseitigen Schreiben forderte das Unternehmen daher Darius Metzner als Betreiber der Websites auf, die Löschung der Domains (auch jeweils in der Schreibweise ohne Bindestrich) bis zum 6. Oktober 2004 zu veranlassen und seinen Geschäftsbetrieb „DVD- & Movie-Inside“ umzubenennen. Zudem soll Metzner bis zu diesem Zeitpunkt bestätigen, die Benutzung des Begriffs „Get-inside“ zu unterlassen. Kommt Metzner diesen Forderungen nach, ist Intel nach Auskunft der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei Lichtenstein, Körner & Partner „gegebenenfalls bereit, von der Geltendmachung weiterer Ansprüche, wie insbesondere Auskunfts- und Schadensersatzansprüche, abzusehen“.

mehr dazu…

Quelle: heise.de


Malcolm
23.09.2004

KATEGORIE Alles in Allem

Gestern im Eintracht Braunschweig VIP Zelt

Um mir nebenbei den einen oder anderen Euro dazuzuverdienen, arbeite ich ab und zu für eine Promotionagentur, die Personal auf diverse Veranstaltungen zur Verfügung stellt. Unter anderem kommt es dann vor, dass ich im Eintracht Braunschweig VIP Zelt arbeite, in denen es von Kleinstadt-VIPs nur so wimmelt.
Man muss vielleicht hinzufügen, dass der gemeine Braunschweiger VIP sich dadurch kennzeichnet, dass er erstmal in einer etwas größeren Kleinstadt wohnt und sich auch dementsprechend benimmt. Jetset heißt für ihn zwischen Braunschweig, Hamburg und (für die fortgeschrittenen unter den „VIPs“) Berlin zu reisen. Der Braunschweiger VIP setzt Trends, die in richtigen Großstädten schon längst vergessen sind und vergisst oft seine guten Manieren, wenn es etwas umsonst gibt:
ÑEy, sag mal eigentlich…weißt du überhaupt mit wem du redest???ì
ìHmmm… Lassen Sie mich überlegen. Nein.ì
ÑDu kannst dich schonmal von deinem Job verabschieden! Ich bin **** ***** und für den ******** zuständig!ì
ìOh nein! Ich verliere meinen Job, weil Sie ******** sind? Aber was soll bloß aus meiner kleinen Annika werden, die jetzt eine Nierentransplantation vor sich hat? Oder mein Sohn Timmy, der nur noch ein Holzbein hat und auf eine teure Sonderschule muss? Wenn ich diesen hochbezahlten Job verliere, kann ich beide einmotten! So, und jetzt machen Sie bitte Platz, der Herr dort wartet schon ein bisschen länger auf seine Bestellung.ì

Gern wird die weibliche Servicekraft als Leibeigene betrachtet und in den Dienst des einen oder anderen VIPs gestellt, ohne, dass sie etwas davon weiß. Sollte sie sich also nicht alle fünf Minuten umarmen und bebussien lassen, kann sie mit einer Beschwerde beim Veranstalter rechnen!
Die etwas weniger wichtigen Gäste, die irgendwie anders ins Zelt kommen, als durch Beziehungen, benehmen sich meist weniger daneben. Sie stechen eher durch Stumpfheit hervor und stürzen sich ins Zelt, um dann verstört zwischen der Theke mit kostenlosem Bier und dem Büffet mit kostenlosen Buletten zu stehen. Nach kurzer Bedenkzeit wird der Sohnemann losgeschickt, um Bulletten und Schafkäserollen abzugreifen (soviel er tragen kann), während Vater eine Runde Bier für sich und die Kollegen bestellt. Meist zwischen fünf und zehn aufeinmal.

Um den großen Ansturm abzufangen, schicken wir meist ein paar Tablettschleuder mit einem Haufen Bier zum Eingang, um freundlich lächelnd die Gäste zu empfangen und auf einen langen Abend vorzubereiten.
So ein Abend verläuft in sechs Phasen:
1. Die Gäste trudeln langsam ein, teilen sich taktisch klug zwischen Theke und Büffet, um jederzeit seinen Bedürfnissen nachzugehen.
2. Das Spiel beginnt in 10 Minuten. Irgendwie muss es möglich sein noch mindesten drei Umsonst-Biere zu zischen!
3. Das Spiel hat begonnen, wir Servicekräfte dürfen jetzt die Gläser spülen (pro Gast ca zwei bis drei Biergläser), danach stürzen wir uns auf das Büffet!
4. Halbzeit. Dauert fünfzehn Minuten und irgendwie muss man doch in diesen fünfzehn Minuten ein Fass leeren können! Die eintrudelnden Gäste helfen uns, ohne Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit.
5. Die zweite Halbzeit wird zur Hälfte damit verschwendet, dass wir Servicekräfte nun pro Gast mindestens vier Gläser spülen müssen.
6. Das Spiel ist zuende, wahrscheinlich hat Braunschweig wieder gewonnen und wir können uns nun auf einen wirklich langen Abend gefasst machen!

So wie gestern. Braunschweig besiegt Berlin 3:2. Die Menge tobt, es muss noch mehr Bier konsumiert werden. Nur wie? Mehr als zwei Hände hat auch der gemeine Braunschweiger VIP nicht! Also fragt jeder nach einem Tablett und im nu drohen die Stehtische unter der Last der unzähligen Biere einzustürzen. Zwischendurch werden die Tablettschleuder mit Bier überkippt.
ÑOh, das tut mir jetzt wirklich Leid! Das wollte ich wirklich nicht!!! Kann ich das je wieder gut machen?ì
îSchon ok. Kein ProblemÖì
ÑBesser du zeihst deine Bluse aus! Ist ja ganz nass und durchsichtig!ì

Braunschweiger VIPs sind brauchen nicht viel Zeit, um zur Sache zu kommen.

Als Mann hat man im VIP Zelt hinter der Theke eine Menge Vorteile. Man muss sich nicht andauernd die Anzüglichkeiten der Gäste anhören (die Anzüglichkeiten der Kolleginnen stören nicht sonderlich!), man bekommt immer den Kumpel Blick zugeworfen, wenn man Bier bestellt und man ist vor allen Dingen nicht dazu verdammt mit dem Tablett durch die Gegend zu huschen, um Gläser abzuräumen.
Der einzige Nachteil besteht darin, dass man nicht umhin kommt irgendwann auf die Toilette zu gehen, um sich unfreiwillig den Gesprächen der Eintracht Fans auszuliefern.
ÑScheiße is‘ das geil! Jetzt hamm wa Berlin inner Tasche. Als Nächstes ist Hannova dran. Die machen wa fertig! HahahahaaaaaaaÖ.haÖ.ì
ìUnd weissu was? Im Finale treten wir Bayernärsche! HaaaaahaaaahahahaaaÖì
ÑHaaaaaahahahaaaaahaaahahaÖì
ìScheiße, mein Reisverschluss klemmt. Ich kriegs nicht mehr zu, verdammt!ì
ÑHaaaahahaaaaaaÖ.haaÖ Moment, soll ich helfen?ì
Scheiße, bissu Schwul oda was? Alter, Finger weg, sonst erzähle ich deiner Alten, dass du aufm Klo Männer fickst!ì
ÑEintracht BraunschweigÖ! Alles andere ist HomosexuellÖ HomosexuellÖ HomosexuellÖì

Zwischendurch verbrenne ich mir die Finger, weil ich einfach nicht vom Wasserhahn mit dem heißen Wasser für den defekten Wasserkocher wegkomme, so sehr schlägt mich der Anblick zwei enthusiastisch hüpfender Eintracht Fans, mit offenen Hosen, in den Bann. Die weniger VIPigen Fans sind tatsächlich die wichtigsten an diesem Abend.


Malcolm
23.09.2004

KATEGORIE Alles in Allem

Verkrampft

Habe gerade ein paar alte Beiträge gelesen und finde sie stellenweise irgendwie seltsam…
Ist das normal, dass man seine „alten Sachen“ nicht so gut findet?