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Der Untergang

„Der Untergang“ – Neonazis applaudierten und zeigten Hitlergruß
Ganz in ihrem Element schienen zwei Rechtsextremisten gewesen zu sein, als sie am Samstagabend in einem Berliner Kino den Hitler-Film „Der Untergang“ schauten.
Als die Beiden an den unpassendsten und antisemitischen Stellen applaudierten und den Hitlergruß zeigten, wurde die Vorstellung zunächst unterbrochen und die Polizei gerufen. Die Störer konnten letztendlich unter dem Beifall der anderen Kinobesucher von den Einsatzkräften festgenommen werden.

Quelle: morgenpost.berlin1.de

The Butterfly Effect

Butterfly Effect

Normalerweise ist es ja unnötig noch mehr Kritiken über gerade laufende Filme zu schreiben, da es diese zu Hauf gibt. Da spare ich mir die Energie und Zeit lieber.
Aber dieser Film hat es mir wirklich angetan…

Evan Treborn (Ashton Kutcher) hat seit seiner Kindheit Blackouts, die vor allen Dingen dann auftreten, wenn etwas schlimmes passiert.
Mittlerweile studiert er Psychologie und nutzt sein Studium um seiner Krankheit auf die Spur zu kommen.
Als er eines Tages seine alten Tagebücher liest, fängt er nicht nur an sich zu erinnern…

Bis auf ein Ende, das meiner Meinung nach auch ruhig noch ein bisschen düsterer hätte ausfallen können, hat der Film für mich absolut keine Mängel gehabt! Und was genau das Zitat aus der Chaostheorie mit der Handlung zu tun hat, bleibt mir auch ein Rätsel.
Ashton Kutcher sieht zwar zischendurch so aus, als würde er „SWEEEEET!“ rufen, das Lachen bleibt aber im Halse stecken – erschreckender als die üblichen „Hoppla-jetzt-wird-die-Musik-mal-laut“ Momente, ist nämlich die Gewalt, die in dem Film irgendwie semi-offensichtlich gezeigt wird.
Die Schauspieler (besonders Amy Smart) waren durch die Bank weg mehr als gut! Muss ja auch mal gesagt werden!

Es werden esib-Sternchen vergeben!
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Morgensmalltalk

Zwei Wochen können mir manchmal nicht schnell genug rumgehen, wenn es wird finanziell knapp wird, die hälfte des Monats rum ist und ich auf dem Sofakissen kaue. Zwei Wochen können manchmal auch zu kurz sein, wenn das Kindermädchen Urlaub und ich morgens meine wohlverdiente Ruhe hatte.

N. ist an und für sich ein nettes Mädchen. Einfach gestrickt, interessiert sich für fast dieselben Filme wie ich und hat auch mindestens eben soviele gesehen. Außerdem kriege ich morgens, jedesmal wenn ich sie mitnehme (Mo., Di., Fr.), eine Zigarette und einmal im Monat eine ganze Schachtel. Ich sollte noch erwähnen, dass sie auf die Tochter des Chefs aufpasst und ihren Job nichtmal so schlecht macht, da die Kleine nun nur noch Dienstags und Donnerstags das Haus zusammenschreit.

N. hat nur einen Fehler: Es fällt ihr schwer länger als 54 Sekunden still zu sein (habe selbst die Zeit gestoppt). Ich hingegen habe Probleme vor 10.00 vollständige Sätze hervorzubringen und aufzunehmen. Macht aber nichts, denn N. hat viel zu erzählen. Zum Beispiel, dass Thorsten am Wochenende ziemlich betrunken war und seine eigene Schwester nicht erkannt hat! Außerdem hat Rebbecca wieder vor der Toilette des DAX gekotzt. Peter hat ihr den Fernseher endlich angeschlossen, Mario hat sie erst zwei Stunden später abgeholt, Julia ruft ständig an und das nervt, weil man nicht wisse worüber man mit ihr sprechen soll und überhaupt ist es ganz schön kalt, soll aber zur Mitte der Woche wieder warm werden.
Eins muss man N. noch lassen: Sie kann auf den Grad genau das Wetter vorhersagen.

Wenn N. mal gerade nicht redet, starrt sie aus dem Fenster. Nie länger als eine knappe Minute, aber lang genug, sodass ich mir Sorgen machen muss. Wenn das Fenster beschlägt, ist es ein gutes Zeichen. Und schon quasselt sie weiter.

Margot Knight

Margot Knight

margotknight.com

Altersdemenz voraus

Bei (w)irres.net gefunden:

Legt man Ihre Angaben aus diesem Fragebogen zugrunde, so liegt Ihre Lebenserwartung derzeit bei etwa: 77 Jahren

Verdammt…

Saufen macht mehr Spafl, als Tot sein

Franz-Joseph Wagner siniert über das Oktoberfest.

Gefunden bei Bildblog.

Was erlauben Strunz

Gerade zum Schluss der Sendung reingeschaltet und mich kein wenig geärgert. Ein stottender Claus Strunz versucht sich als Moderator. Thema der Spezialsendung: Zu viel Geld für ARD und ZDF?
Zwischendurch scheint dem Strunz ein wenig langweilig zu sein und schwenkt von dem eigentlichen Thema auf die Wahl in Brandenburg und Sachsen ein und lacht dem Stoiber ins Gesicht, der sich erstmal zurücklehnt und darüber nachdenkt, was der Strunz eigentlich von ihm will!

Fritz Pleitgen (WDR) macht sich nicht gerade beliebt, mit seinem ständigen „…aber blablabla…“ sobald jemand anderes anfängt zu reden und Strunz versucht sich als Schlichter, wird aber auch unterbrochen, was aber nicht so schlimm ist, wie alle Anwesenden finden.
Gefallen hat mir aber sein Abschied trotzdem: „In Brandenburg und Sachsen hatten sie die Wahl – Die GEZ lässt Ihnen keine.“ und im Hintergrund grummelt Pleitgen nochmal kurz. Gut, dass die Mikros fix mal ausgestellt wurden.

Will was Schˆnes…

Grausig ist es, nach einem ganzen Tag anstrengender Umzugshilfe, nachhause zu kommen und die am Nervenende knabbernde Kleine vorzufinden, die sich nicht nur das T-Shirt falsch herum angezogen hat, die Unterwäsche über dieses T-Shirt sondern auch mit der Wand spricht und mir dann sagt, dass die Stimmen hinter der Tapete nichts Gutes von mir halten. Nicht, dass ich mich nicht in den letzten Wochen daran gewöhnt hätte (Diplom. Noch Fragen?), aber kombiniert mit diesem leichten silberblickartigen Gesichtsausdruck, der krampfhaft versucht ihre momentanen Gelüste zu teleptisch zu übertragen, ist es schwer auszuhalten. Hier, im Schlafzimmer, am kleinen Schrebtisch, drei Meter von der Person entfernt, die ohne zu Zögern in den Kopf beißen würde, wenn es ihr einfallen würde, wonach ihr gerade ist.
„Schokoloade?“
„Nein.“
„Weingummi?“
„Neiiiiheiiiin…“
„Tee?“
„Warum verstehst du mich nicht?“
„Hast du was gesagt?“

Ich glaube ähnliche Dialoge schon X-mal hier rezitiert zu haben. Ist aber immer wieder schön von der mänlichen Gesellschaft die Bestätigung zu bekommen, dass ich nicht allein, mit diesem Problem bin!

Verstärkt werden Aufmerksamkeitsbekundungen verschickt. Inzwischen nicht mehr telepatisch, sondern durch auffällig, taktisch gesetzte Seufzer, die mittlerweile eher nach einer geschmeidigen Hyperventilation klingen, als nach Aufmerksamkeits-Defizit. Zwischendurch wird Papier laut geraschelt und ordentlich böse geschaut. Das merke ich am Rücken, wo sich inzwischen zwei Brandblasen entwickelt haben, die mich darn erinnern, dass ich sie nicht genügend beachte.

Phase III:
„Hmm…hmmmmmm…hmmmmmmmmmmmmmmmmm!“
ƒhh… (Tipptipptipptipptipp)
„Hffff… Huuuuuhhhhhh… mmmmmmmiiiiiiii… gnnnnnnn…“
ƒhhh…? (Tipptipptipptipptipp)
(Wird mit einem Igelball am Hinterkopf beantwortet. Live Blogeintragübertragungen sind in Zukunft passé!)

So… Jetzt ist Schluss! Der Igelball tat echt weh. Ich schicke das hier jetzt ab. Dann gibt’s den Arsch voll…

Immer druff..!

Eine nicht ganz uninteressante Diskussion, die hier irgendwie den Anfang machte, wenn ich das richtig erkannt habe!

Aber recht haben sie! Wer auch immer…

Und hier nochmal der Stein des Anstoßes.
Ich zitiere lieber nicht, sonst falle blöd ich auf!

Denn sie wissen nicht, was sie tragen.

Quelle: Mindener Tageblatt, 16.09.04



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com