Von Farbe und Schmerzen
Heute, Donnerstag der 21.04.05 war mal wieder so ein Tag der mir lange im Gedächtnis bleiben wird, auch weil ich nicht drum rum kommen werde es zu vergessen, weil ich das Ergebnis dieses Tages immer an mir sehen werde, das erscheint jetzt ein wenig wehmütig, ist es aber gar nicht.
Ich habe mir vor ein paar Jahren vorgenommen, jedes Mal, wenn mir was Außergewöhnliches passiert, oder sich mir ein wichtiger Lebensabschnitt eröffnet, dies mit einer Tättoowierung auf meinem Körper festzuhalten. Was am Anfang nur ein Mittel zum Selbstzweck war, hat sich nach und nach zu einer gewisse Lebensphilosophie entwickelt. Um acht Uhr heute früh ging es los.
Der gute Andreas empfing mich in seinem Studio ,und er war gut gelaunt und zu zahlreichen Späßen aufgelegt: ÑSo, du wolltest also diese Tribals übern Asch haben, oder?ì ÑHäääHää, neee du, lass mal.ì
Also er fing dann an die Farben zu mischen und alles vorzubreiten, während bei mir langsam der Angstschweiß aufdrehte.
Die Schmerzen hielten sich sehr in Grenzen und wir diskutierten über den Papst mit seiner Hitlerjugend Vergangenheit zahlreiche andere Themen wie die Lebenseinstellung Straight Edge zu sein, über das Rauchverbot in Italien
seine Hardcoreband Luca Brasi und ich glaube noch zig tausend andere Dinge. Dabei hatte ich nie das Gefühl, jetzt nur Smalltalk zu halten. Ich bin dann nach drei Stunden mit einem neuen Tattoo und dem Gefühl, aus dem Studio gegangen, sich mal wieder richtig gut unterhalten zu haben. Und dies machte diesen Donnerstag zu einem doch sehr speziellen Tag.

























um mir beim hurricane den palmerwedler zu spielen, brauchst du aber noch ein paar mukkis. hast du gehungert um das tattoo bezahlen zu können?