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Bin ich jetzt auch nicht sooo stolz drauf

Joyrider

Joyrider

Toller Film, tolle Musik!

Kurz anhalten, wissen, dass man irgendwann zurückdenken und sich über diesen Moment freuen wird:
That Very Time I Saw – Feels Like Forever
Ein Glas Rotwein intus
Frische Luft um die Nase
Ruhe
Zufrieden
Müde
Gespannt

Der Moment ist vorbei. Kiste auf, Erinnerung rein, weiter im Text…

Haben wollen!

Gorillaz

Wenn mich jemand liebt, schenkt er/sie/es sie mir!

Gorillaz Complete Set

Und Schuld an meiner nahe liegenden Pleite ist Moyashi, die auch weitere Links zu vielen schönen Dingen hat, die eigentlich mir gehören sollten!

Sie

In ihrer Welt gibt es nicht viel Platz für viele Facetten. Es fällt ihr schwer das Spektrum des Lebens in seiner vollen Größe auch nur zu erahnen.
Sie war zu jung, als sie erwachsen werden sollte.
Sie boxte sich durch.
Sie kämpfte für ihre Kinder.
Sie gab alles für sie auf.
Es war das Einzige das sie hatte.

Stillstand bedeutet für sie Sicherheit. Sie würde niemals zugeben stehen geblieben zu sein. Sie schreibt E-Mails, um zu beweisen, dass die Technik sie doch eingeholt hat und es macht ihr Spaß anderen das Gefühl zu geben ihr etwas beibringen zu können. Aber was sie weiß und was sie nicht weiß, das bestimmt sie selber.
Sie ist traurig, weil niemand sie versteht. Sie ist das Opfer. Sie hat niemanden etwas getan und doch sind alle anderen ihr Feind. Natürlich hasst sie nicht alle Menschen, aber die Menschen sind dumm. Sie weiß das, weil sie es in den Nachrichten gesehen hat. In den Zeitschriften, die sie liest, wird Tag für Tag beweisen wie recht sie doch hat. Wenn sie wüsste was Cassiopaias Fluch wäre, würde sie jedem davon erzählen, dass sie davon betroffen wäre. Alles vorher wissen, aber niemand hört ihr zu. Sicherlich würde einiges besser laufen, wenn sie das Sagen hätte;
Sie sind schelcht.
Sie sind gut.
Sie haben es nicht anders verdient.
„Oh, wie kann sie nur?“, schreit sie die Frau im Fernseher an, die bei vier möglichen Antworten ausgerechnet die allerfalscheste Antwort wählt. Sie weiß es natürlich. Dass ihre Antwort und die Antwort der Frau im Fernseher alle beide falsch sind, hat sie schnell vergessen, denn die nächste Antwort weiß sie sicherlich.

Der Hund bricht keine Regeln. Der Hund bestimmt nicht was sie zu tun und zu lassen hat. Nicht so ihre eigenen Kinder. Ihre Geschwister diktieren das Leben ihrer Mutter, also kann es nicht anders bei ihren eigenen Kindern sein. So sind Kinder nunmal. Die Pubertät mag zwar mit dem Verblassen der Pickel nach außen hin vorbei sein, aber die Rebellion hört niemals auf. Sie weiß, dass der Kampf niemals enden wird, aber so ist das Leben nunmal. Ein nicht enden wollender Kampf gegen sie alle.
Dass nun auch die Kinder gegen sie sind, das macht sie besonders traurig. Was verstehen sie schon?
Der Hund bricht keine Regeln. Der Hund bestimmt nicht wieviele Zigaretten sie rauchen darf. Der Hund sagt nicht, dass die Tabletten nicht gut für sie sind. Der Hund widerspricht nicht.

Sie wollte nie auf ein Podest gestellt werden. Sie ist auch nur ein Mensch, auch wenn sie Mutter ist.
Wie
können
sie
nur
an
ihr
zweifeln?

Sie hat Lebenserfahrung. Sie hat Dinge erlebt, die nie jemand anderes erlebt hat.
Die Krankheit trägt sie wie eine Kriegswunde zur Schau.
Sie ist zornig, wenn man sie anstarrt und sie wird wütend, wenn man keine Rücksicht auf sie nimmt.

Sie ist viel rumgekommen, hat die Welt der anderen Menschen gesehen. Was sie gesehen hat, hat sie verbittert. Natürlich ist sie nicht verbittert. Wie kann man so etwas nur sagen? Sie ist nur realistisch.

Mein Fehler.

Ihre Mutter kümmert sich um sie. Sie opfert sich auf. So wie sie es für ihre Kinder tun würde, würden sie sich nicht andauernd dagegen wehren. Die Kinder sind nicht undankbar. Wer das sagt, fliegt raus. Nichts gegen ihre Kinder.
Ganz einfach.
Kinder beschützen: Gut!
Sich von den Kindern etwas vorschreiben lassen: Böse!

Sie hat es nie leicht gehabt. Wirklich…
Und es wird immer schwerer, mit dem Alter, das kein Alter ist.
Sie liebt ihre Familie…ihre Welt. Mann, Kinder, Hund, Haus. So wie sie es sich immer gewünscht hat. Der liebe Gott hat sie lieb, auch wenn er sie bestraft hat. Aber Gott liebt jeden.

Sie ist nicht wie die Anderen. Um Gottes Willen, bloß nicht wie die Anderen sein! Uniform! Uniform!
Sie ist in einer Zeit aufgewachsen, als alle anders sein wollten und dabei gleich aussahen. So war sie nicht. Sie war schon immer anders. Sie ist die Einzige, die wirklich durchblickt.

Sie hält sich die Hand vor die Stirn, als hätte sie Kopfschmerzen, wenn ihr Sohn ihr sagt, dass er jemanden bewundere. Er mag das was er schreibt, das was er singt, das was er spielt, das was er sagt.
Er betont, dass er keine wirklichen Idole hat, aber Menschen die er bewundert.
Sie bewundert niemanden. Warum? Was hat jemand schon bewundernswertes getan?
Sie hat irgendwann aufgeschnappt, dass es nicht gut ist, jemanden zu bewundern, sondern nur die Dinge gut zu finden, die jemand macht.
Wer zuerst kommt, hat Recht. Wer danach etwas anderes sagt, nicht. Sie weiß es besser, denn sie hat gehört, dass…/sie hat gelesen, dass…/sie hat gesehen, dass…
Sie hat es perfektioniert und an ihre Kinder weitergegeben: Man kann sich alles anhören und dann pickt man eben die Dinge heraus, die einem am Besten gefallen. So entsteht eine Meinung.

Sie liebt es zu reden. Sie liebt es, wenn man ihr zuhört. Sie mag das Gefühl eine Randgruppe zu sein und am Happy-Ende Recht zu haben. Sie sagt oft „÷hmmm…“, aber nicht weil ihr gerade etwas nicht einfällt, sondern um die Menschen bei der Stange zu halten. Es wirkt nachgedachter.

Sie lässt sich gerne auf Diskussionen ein. Im Grunde hat sie ja immer Recht! Also leichtes Spiel.
Sie hat eine harte Schale und ihre Meinung ist bombenfest. Immerhin basiert sie auf Tatsachen, die unumstößlich sind.
Irgendwann wurde ein Punkt überschritten.
Er redet weiter. Warum? Was sagt er da? Das tut weh. Warum respektiert er meine Meinung nicht? Ich lasse ihm seine Meinung, nur soll er endlich aufhören.

Sie läuft weg.

Das Internet wird gebührenpflichtig! (GEZ abschaffen!)

Nun ist es amtlich und entschieden: Computer mit Internetzugang sind „neuartige Rundfunkgeräte“. Damit wird es gerade für Freiberufler wie Webdesigner teuer, denn auch wenn nicht mal ein Radio im Büro steht: Ab 2007 müssen sie für ihr Arbeitsgerät, den PC, Fernsehgebühren zahlen. Zusätzlich zur privaten Glotze, versteht sich. (weiter)

Nachtrag: Da Malcolm bereits über dieses Thema berichtete, ich hätte es wissen müssen, verweise ich an dieser Stelle auf folgendes Buch: GEZ abschaffen! Bernd Höcker verrät wie die GEZ funktioniert, warum sie funktioniert, nennt 31 Gründe für die Abschaffung der GEZ und noch vieles mehr! Fragen werden aufgeworfen:

[…] Aber wussten Sie z.B., dass die Gebührenbeauftragten laut ihrer Dienstanweisung sogar Minderjährige verhören dürfen und dass diese ihnen gegenüber zur Auskunft verpflichtet sind – nach der Devise: Kinder sollen ihre Eltern verraten?

[…] Wussten Sie, dass der Verwaltungsgerichtshof München die Verjährung für Gebührennachforderungen außer Kraft gesetzt hat und eine zeitlich unbegrenzte Nachzahlung von säumigen Rundfunkteilnehmern durch die GEZ verlangt werden kann?

[…] Aber wussten Sie, dass die GEZ selbst dann Geld von Firmen eintreibt, wenn diese kurz vor der Insolvenz stehen? Und wussten Sie, dass eine Befreiung von den Rundfunkgebühren wegen eines zu geringen Einkommens (kein Druckfehler) abgelehnt wird? (kaufen)

Viel Spaß beim Lesen!

Roadmonster

Roadmonster

Once upon a time…

Keine Zukunftsvision

Ein Drama in einem Akt.

Akt I
Braunschweig, 2007.
Ort der Handlung: eine kleine drei Zimmer Wohnung in Braunschweig.
Es klopft an der Tür. Herr Göbels betritt die Szene. Ein sichtlich entnervter Mediengestalter hat ihm die Tür geöffnet.

Herr Göbels:
„Hallo, mein Name ist Göbels von der GEZ. Haben Sie zufällig ein Radio oder Fernse…“
Malcolm: „Guten Tag, mein Name ist Bunge und ich hasse Sie. Nehmen Sie ihren Scheißfuß aus der Tür, es zieht nämlich. Ich besitze weder Fernseher noch Radio, Johannes B. Kerner ist überbezahlt und Ihre Mutter ist so fett, dass ihr Arsch eine eigene Postleitzahl hat. Schönen Tag noch!“
Herr Göbels: „Warten Sie! Das da ist doch ein Modem, oder? So ein neuartiges 56K-Dingensbumens!“
Malcolm: „Das da? Ach, da täuschen Sie sich! Das ist nur… nur… also… puh! Das ist ein Brotkasten! Ein elektronischer Brotkasten! Da bewahre ich Brot drin auf. Genau!“
Herr Göbels: „Neinneinnein! Ich erkenne doch ein Modem! Gerade letzte Woche hatten wir eine Schulung: ªDas Internet und wie wir euch das Fell über die Ohren ziehen´“
Malcolm: „Na schön, aber ich benutze es nur zum Runterladen von Pornos und Musik! Sie können mir nichts!“
Herr Göbels: „HA! Erwischt! Jetzt kommen Sie mir nicht mit Pornos und Musik! Sie hätten die Möglichkeit unsere wunderbare Fernseherlandschaft übers Internet anzuschauen!“
Malcolm: „Sie schwitzen doch beim Kacken! Was soll ich mir denn übers Internet anschauen? Die vierte Hochzeit von Prinz Charles, ªZDF Directors-Cut´? Soll ich mir Beckmanns Fresse in 1024×768 reinziehen? Jetzt gehen Sie aber zu weit!“
Herr Göbels: „Los, her mit der Kohle, sonst setzt es was!“

Die Kleine erscheint auf der Bühne.

Die Kleine: „Nimm das, du Ausgeburt der Hölle!“
Herr Göbels: „Arrrghhhh!!! Argh!! Ahhhh!!!“
Malcolm: „Gib’s ihm! Mach ihn fettich! Moment, das CS-Gas ist wohl alle, nimm das hier!“
Die Kleine: „Ein Regenschirm? Was soll ich damit?“
Herr Göbels: „Arghhhh!!! Arghhhhhh! Meine Augen!“
Malcolm: „In den Arsch! In den Arsch damit! Und aufspannen!“
Herr Göbels: „Muttiiii!“

Herr Göbels verlässt die Bühne.

Malcolm und die Kleine: „Hahahaha! Haha! Hahaha!“

Das Internet wird gebührenpflichtig

NIN – With Teeth

With Teeth

Gerade in der Freakshow gewesen und die Kommentare durchschnüffelt. Dabei bin ich auf den Link des Monats gestoßen: Nine Inch Nails‘ „With Teeth“ als Stream anhören

Nur noch 16 Tage…

Braunschweig 4 u

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Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com