Wie auf einer Landstrafle

Kennt ihr auch diese Momente?
Gestern war alles ok im Leben, aber Heute? HeuteÖist es zwar noch genau so, aber du weißt, dass es sich verändern wird und das schon baldÖetwas zu schnell für deinen Geschmack.
Wie mit morbider Spannung blickst du auf diesen Bauklötzeturm der sich dein Leben schimpft. Du hast zwar noch eine Wahl, aber keine wirkliche Alternative.
Du kannst so weiterbauen und ein paar Steine könnte dieser Turm noch tragen, aber dannÖ
Oder du könntest mit einem Anflug von normalen Wahnsinn alles binnen von Sekunden einreißen. Das ist wie beim Flasterabziehen, mit einem schmerzhaften Ruck ist es ab und die Wunde kann heilen. Aber du zierst dich. Du wägst das Für und Wieder immer wieder gegeneinander ab, was natürlich nichts bringt, es verwirrt dich nur noch zusätzlich.

Man lebt so einfach vor sich hin und dann kommst du an einen Punkt wo du dir überrascht sagst: ÑHuch! Was geht denn hier jetzt? Das war aber so gar nicht geplant. HümmÖnajaÖda muss ich dann wohl durch, oder?ì Aber deine Frage hört keiner. Dieses mal kannst du dich nicht irgendwie durchmogeln, dieses mal ist es ernster als sonst.
Und wie ein Reh auf der Landstraße, geblendet und hypnotisiert von den entgegenkommenden Scheinwerfern, stehst du da und unternimmst erstmal nichts. ÑNur nicht aufregen, wenn du dich nicht bewegst, kann es dir ausweichen.ì Aber das tut es nicht. Entweder volle Breitseite und deine Innerrein verteilen sich gleich über die ganze Straße oder du siehst zu, dass du von dort weg kommst und das pronto!
Aber du stehst immer noch da und blickst fasziniert in den Lichtkegel.
So oder so, irgendwas wird geschehen, nur das Wie, das kannst du bestimmen. Das schmeckt dir nicht, aber das Leben ist ja auch kein Kindergeburtstag, oder?
Und wieder hört keiner deine Frage.

Geschrieben in Alles in Allem | 13 said it before

Cruisin¥

Luxery Lowrider

Sonntag Nachmittags nach Kaffee und Kuchen mit Suedwind vorm Rechner und Träume zerplatzen lassen…

Jeremy Lime

Cruize Inn, gleich um die Ecke.
(Jungs, für die Werbung könntet ihr doch… oder?)

Geschrieben in Alles in Allem | 4 said it before

Und immer genau dann, wenn man meint, dass die Eltern einen nicht mehr auf die Eier gehen können, wenn man einmal Punkt erreicht hat, dass man ihnen die Eltern-Kind-Beziehung kündigen möchte, wenn man soweit ist, dass man seine Mutter anbrüllt, weil sie sich wie ein kleines Kind benimmt…

…genau dann raffen sie ihr Erspartes zusammen und bestehen darauf, dass man in Urlaub fliegt, mit ihrer Unterstützung.

Geschrieben in Alles in Allem | 6 said it before

01.08.2005 (2)

Gekacheltes

Geschrieben in Alles in Allem | 2 said it before

01.08.2005 (3)

Verklagefahr

Geschrieben in Alles in Allem | 4 said it before

Zickereien revolutioniert den Markt

Bei Anruf – Service : Das neue Zickereien der Kleine kommt bald …

Braunschweig, den 29.07.2005 – Die Kleine, einer der flexibelsten Anbieter im Bereich Launen, kündigte heute erstmalig die Verfügbarkeit von Zickereien an. Zum wiederholten Male startet das Unternehmen ein Produkt, auf das die Welt schon lange gewartet hat. Ein willkommener Anlass für das Update waren auch neue Businessanforderungen nach einem wettbewerbsfähigen, die Prozesse optimierenden und Plattformen transzendierenden Werkzeug, mit dem sich alle Arten von Problemen mit massgeschneiderten, individuellen Ansätzen mit minimalem Ressourceneinsatz beiseitigen lassen, und das auf Basis des alten GSM. New-Economy-Kenner wissen, was das bedeutet: Fünffache Burn-Rate zu minimalen Kapitalkosten.

Klare Kampfansage

‚‘Die Geschäftsführung ist mehr als stolz, damit eine hochprofessionelle Lösung anbieten zu können. ‚‘, konstatiert Malcolm Bunge, Gründer und Chef von Kleine. ‚‘Wir zeigen damit, dass wir schon wieder führend sind und erhöhen gleichzeitig unseren Vorsprung. ‚‘ Ausserdem werde man alles tun, um den Markt zu neuen Leistungen anzutreiben, so Malcolm Bunge weiter. Allerdings werde man sich künftig vom Finanz- und Kapitalmarkt lösen, da hier nichts mehr zu holen sei.

Problemlöser auf Abruf

Im Markt ist noch viel Fantasie drin: Die Trend-Gurus der Marktforschungshäuser Random Inc. und Estimate Ltd. glauben fest daran, dass jetzt der beste Einstieg für die diese neue Technik ist , und sehen in dem Markt ein Volumen von über -1 Billiarden Euro im Jahr 2008, was einer Versechsfachung bisheriger Annahmen entspricht und damit die vollmundigsten Analysen der kühnsten Analysten brutalstmöglichst übertrifft.

‹ber die Kleine

Die Kleine ist einer der flexibelsten Anbieter im Bereich Launen-Lösungen. Offene Finanzierungsfragen bilden die zentralen Eckpfeiler des Unternehmens. Kleine wurde 1985 gegründet, 471 hochmotivierte Mitarbeiter erwirtschaften jährlich einen Umsatz von 2248 Millionen Euro. Das Unternehmen operiert galaxisweit und unterhält Fabriken auf dem Mond, dem Mars und ein Lager auf dem Transpluto. Die Vision des Unternehmens ist es, optimale Produkte für ideale Kunden auf den Markt zu bringen. Anteile der Kleine werden seit 1992 am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Wer mich, die Konsequenzen auf so einen Beitrag seitens der Kleinen und meine Lebenssituation näher kennt, könnte diesen Beitrag als elegante Alternative zur Schrotflinte-im-Mund-Variante sehen.

Adieu schnöde Welt!

PR-o-matic gefunden beim MC

Geschrieben in Chromosomenkampf | 2 said it before

01.08.2005 (4)

Karte

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01.08.2005 (5)

Leuchten

Geschrieben in Alles in Allem | 5 said it before

Mupheyes Law

Nicht durch den T‹V gekommen: 688Ä
Handy Rechnung Juli: 49,85Ä
Steuernachzahlung: Voraussichtlich 150Ä
Highfield und Urlaub: Unbezahlbar

Und die Temperaturen tragen ihr Bestes dazu bei, dass ich heute jemandem fürchterlich weh tun werde…

NACHTRAG
Ich hätte mir an so einem Tag fast denken können, dass es keine gute Idee war das zu tun. Selbst an einem guten Tag wäre es keine gute Idee gewesen. Selbst wenn ich körperlich fit wäre, hätte es ins Auge gehen können.
Die Situation: Boden gewischt, Deo 2 1/2 Meter entfernt. Auf der rechten Fußspitze balancierend kippe ich nach vorn, greife mir das Deo und versuche mit dem Deckel des Deos gegen die Wand zu soßen und mit dem nötigen Schwung, ohne den Boden schmutzig gemacht zu haben, wieder sicher in den Flur zu landen.
Stattdessen: Deckel rutscht ab, verkantet sich an dem Spiegel, löst sich, der Deoknopf drückt sich gegen die Wand, exakt in so einem Winkel, dass ein Schuss Puma Sport Deodorant genau dann in meine Augen schießt, als ich abrutsche und mit dem Kopf knapp an dem Waschbecken vorbei sause.

Das macht echt keinen Spaß mehr…

Geschrieben in Alles in Allem | 19 said it before

Beratungssüchtig

Nach 11 Jahren starb mein bester Freund.

Wir haben viel zusammen erlebt: Er zeigte „Wer ist hier der Boss?“ bei meinem ersten Sex, hielt Schläge und Tritte aus, wenn ich mich in der Nacht ungünstig in meinem kleinen Zimmer umdrehte, überlebte Apfelsaft in seiner Lüftung und stundenlange Tekken-Exzesse, ohne zu murren. Als ich nach Braunschweig zog, nahm er es mir nicht einmal übel, dass er zuerst im Schlafzimmer als Nachttisch am Fußende des Bettes dienen musste. Als der Fernseher der Kleinen den Geist aufgab, kam sein Comeback. In der neuen Wohnung dann, ließ er mich zum ersten Mal im Stich: Pro7 fehlte. Der Privatsender mit den wenigsten Debilitäten brachte fast alle Serien raus, die ich in mühevoller Kleinarbeit beinahe lückenlos von Anfang bis Ende geschaut hatte.

Meine Großmutter kaufte sich ihren ersten Farbfernseher, als meine Mutter schon aus dem Haus war. Die Fernbedienung war schwer und klobig, erfüllte aber ihren Zweck. Die Sender musste man an Rädchen suchen und das Design brachte das Herz jedes Fernseherliebhabers zum Pumpen. Mit der größten Bildröhre, die ich je in meinem Zimmer stehen hatte, musste ich nicht mehr vor dem Bildschirm kleben, um Sarah Chalke’s Bauchnabel zu suchen. Und dennoch gehörte ihm das Wohnzimmer nicht allein, denn die heimliche Leidenschaft der Kleinen und mir (CSI auf VOX) konnte nicht auf dem Großen empfangen werden. Also teilten die Beiden geduldig unsere Aufmerksamkeit, bis mein bester Freund starb.

Nach einer etwas länger als geplanten ‹bergangszeit, mit dem winzigen Fernseher eines Freundes, bekam die Mutter der Kleinen Mitleid mit uns und stockte unser geplagtes Konto mit 300,- auf, auf dass wir losziehen und einen neuen besten Freund für mich suchen können.
Generell ist so ein Fernseherkauf keine schwere Sache, wenn man nicht unter einer schweren Beratungssucht leidet, wie mein kleiner Anhängsel, die es versteht die gespannten Nerven einer Einzelhandelsfachverkäuferin aus der „Besorg’s dir doch einfach“-Hölle zu zerfetzen…

„Hol mal die Verkäuferin her.“
„Warum? Der da gefällt mir. Sieht gut aus, hat ein gutes Bild, der Ton ist nicht schlecht und der Preis stimmt auch! Was willst du da jetzt beraten werden?“
„Ich will doch nur wissen, ob der besser ist, als der da!“
„Kleines, die Frau da vorn hat letzte Woche Joghurt in die Kühlregale geräumt! Glaubst du allen Ernstes, dass sie dich hier kompetent beraten wird?“
„Jetzt hol sie doch einfach!“
„Hol du sie do… Ok, ich komme gleich wieder…“

Etwas verunsichert schlurft die winzig kleine Verkäuferin aus der Elektrorasiererabteilung hinter mir her und stellt sich mit einer beängstigend fragenden Miene vor der Kleinen.

„Ich würde gerne beraten werden. Welcher Fernseher ist besser?“
„Æ’hm… Also eigentlich kenne ich mich nicht so sehr aus, weil ich aus einer anderen Abteilung komme…“
„Thompson… Ist das eine gute Marke? Die kenn ich nicht. Ich glaube, ich will den Grundig.“
„Also… Naja, der andere hat 100 Hertz und der Grundig 50.“
„Aha.“
„Psst… Das hätte ich dir auch ablesen können, aber wenn du das brauchst, dass jemand mit einem weißen Kittel…
Auuu!“

Wir entschließen uns doch zu warten und schauen uns bei Media Markt um. Hier könnte man sich vorstellen, dass das Personal ausgebildet und kompetent ist.

„Der sieht doch gut aus. Aber der hat nur 50 Hertz.“
„Nehmen wir ihn trotzdem?“
„Nein, ich will beraten werden. Und wenn der Fernseher nicht gut ist?“
„Sehen wir das Bild? Hören wir den Ton? Finden wir das schlecht?“
„Da, den fragen wir mal… Hallo! Hallo, ich würde gerne beraten werden. Wir wollen uns einen Fernseher kaufen und der da vorn gefällt uns. Ist der gut?“

Wenn ich nun darauf wetten müsste, dass der Verkäufer sich ein Stück Zunge abbeißen musste, um nicht gerechtfertigterweise einen dummen Spruch, wie: „Nein, eigentlich ist der nicht so gut. Schauen Sie mal… Die Fernseher auf der rechten Seite sind die schlechten Fernseher. Und die auf der linken sind die guten. Wir haben sie mal andersrum aufgestellt, aber meine Aura wurde empfindlich gestört und laut Feng Shui… SCHEISSE, WAS GLAUBEN SIE? Natürlich ist der Fernseher gut! Würden wir ihn sonst verkaufen?“

Stattdessen sagte er so etwas wie:
„Bitte? Ja. Ja, der Fernseher ist gut. Thompson ist eine gute Marke. Sogar eine der führenden!“

Und so erzählte er von dem Innenleben des Thompson, der eigentlich ein verkappter Panasonic ist, rollte sein Kabel zusammen, puhlte Ettiketten von Pappkartons und spielte ein wenig mit seinem Gürtel rum, nur um nicht in das Gesicht der Kleinen schauen zu müssen, um einen Lachanfall zu kriegen. Zum Beispiel wegen dem hier:

„Aha. Ja. Hm. Und meinen Sie, dass der Fernseher gut ist? Also, Malcolm, hast du noch Fragen?“
„÷hpffpllgrbblll… Bittewas? Ich hab nicht zugehört!“
„Und, dass er nur 50 Hertz hat ist nicht so schlimm, oder?“

Mein neuer bester Freund...

Letztendlich haben wir ein Schnäppchen bei Schauland, nach exzessiver Beratung („Ja, da haben Sie eine gute Wahl getroffen!“) gemacht, der sich gewaschen hat: 200 Bucks gespart und alle sind glücklich! Die Kleine wurde intensiv beraten (von mir: „Flach, scharf, günstig, tolles Bild, toller Ton und noch ein Wort und ich schmeiß dich die Rolltreppe runter!“), ich habe einen neuen besten Freund und der liebe Herr aus der Fernseherabteilung hat in der Mittagspause jede Menge zu erzählen („Das glaubt ihr mir jetzt nicht…“)!

Geschrieben in Chromosomenkampf | 24 said it before

Filmbewertungsshourtcuts Teil 1

Komme gerade aus Fantastic Four / Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Hochqualitativer, unterhaltsamer Schrott / Gerne wieder

Dank L.L. habe ich mich in Napoleon Dynamite verliebt / Kein Film für Jedermann / Könnte mir vorstellen, dass die eine oder andere Person aus meinem näheren…ganz nahem Umfeld anfangen würde zu quengeln: Wann fängt der endlich aaaahaaan? / Ein Film, den man sich auch gerne zwei bis drei Mal anschauen kann/muss/soll

Bad Santa spricht mir dermaßen tief aus der Seele / Niemals habe ich es so sehr bereut einen Film zum falschen Zeitpunkt gesehen zu haben / Der perfekte Film für den dritten Advent, mit seinen Freunden Johnny, Jack und Cointreau

Es gibt Filme wie Mann unter Feuer, die für ihren so richtig schlechten Titel aus den Videothekregalen verbannt werden sollten / Da Danzel Washington (natürlich) jeden gegen die Wand spielt, macht es auch nichts, dass Tony Scott es mit den MTVigen Kameraverwackelungseffekte ein bisschen gut meint / Einer der besten Actionfilme seit Der Transporter

Ich gebe zu Kops eigentlich nur gesehen zu haben, weil ich ihn nicht wirklich dolle interessant fand, aber auf die Meinung gewisser Leute (was Filme angeht) viel Wert lege / Und siehe da: „Ich habe mich prächtig amüsiert“, ist die bestbeschreibenste Floskel für diesen Film

Ghost In The Shell 2 liegt hier nun seit Monaten rum und ich habe nie die Zeit gefunden mir diesen atemberaubenden Film anzuschauen / Auf der einen Seite sollte ich mich schämen, auf der anderen Seite habe ich schon als Kind das Beste bis zum Schluss aufgehoben

Nun weiter mit Werbung…

Geschrieben in Film und Fernsehen | 14 said it before

Domian für Arme

Der arme, kleine Moritz hat Nachtschicht und möchte gerne unterstützt werden.
Also wer Radio ENERGY empfängt und zwischen 0.00 und 4.00 nichts besseres zu tun hat, als Radio zu hören, meldet sich bei Moritz und klagt ihm sein Leid

Geschrieben in Alles in Allem | 3 said it before

01.08.2005 (6)

Lena

Geschrieben in Alles in Allem | 4 said it before