Grau. Kalt. Das ist ja schrecklich! Wie an dem obigen Bild zu sehen, wurde ich im Flugzeug schon vorgewarnt. Noch vor weniger als 48 Stunden habe ich im türkisfarbenden Wasser geschnorchelt, meine Füße anschließend in heißem Sand vergraben und dem netten Strand-Verkäufer höflich das angebotene Gras abgewunken.
Das weltallerbeste Bier der Welt in der Linken, Duty Free Zigarette zu 16,-/Stange in der Rechten, drehte ich mich kurz nach dem Schwimmen von dem Flughafen weg und verabschiedete mich von drei Wochen Entspannen, in einem Land, das kein Stress kennt. Postbeamte sind langsamer, als Schildkröten im Winterschlaf. An der Supermarktkasse wartet man sporadisch 30 Minuten, egal wieviele Kunden vor einem stehen und wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich der Frau in dem Duty Free Shop einen Spiegel unter die Nase gehalten, nur um sicher zu gehen, dass sie noch lebt! Lediglich die Busfahrer auf Barbados haben ein wenig an dem Image gekratzt, dass selbst das Atmen dem gemeinen Bajen manchmal stressig vorkommt: Als würden sie um ihr Leben fahren, rasen sie durch die Kurven, nur um den Streckenrekord des letzten Tages zu brechen! Oder um es in den Worten meiner dort lebenden Tante zu sagen: „There are two sports in Barbados: Cricket and driving in a bus…“
Meine Internetsucht wurde soweit bekämpft, nur selten erlag ich der Versuchung online zu gehen, was ich einer 28.8K-Modem-Therapie zu verdanken habe! Dennoch konnte ich meinen Mitteilungsbedürfnis nicht ignorieren und habe sorgfältig jeden Tag Tagebuch geführt! Kleine Auszüge werden demnächst in einem „Ich war auf Barbados und ihr nicht!„-Special vorgetragen!
Ich danke Dr. Katze für die Urlaubsvertretung und freue mich über seine Beiträge so sehr, dass ich ihm beinahe das Angebot unterbreitet hätte, ein ständiges Mitglied der esib-Familie zu sein. Das Angebot besteht auch trotz diesem netten kleinen Versuch, du Arsch, wobei ich DIE KLEINE BUNGE STIFTUNG wirklich begrüße!
Aufjedenfall ist es auch irgendwie doch nett wieder im Lande zu sein. Weihantlich schaut es ja hier aus! Diese ganzen Reggae-Verwurstungen altbekannter Weihnachtslieder war ja kaum noch auszuhalten und es ist doch etwas befremdlich neben einem Weihnachtsbaum zu stehen und sich die Seele aus dem Leib zu schwitzen!
Wieauchimmer, sobald ich mich von dem Jetlag erholt habe, werden die Fotos und das Tagebuch aufbereitet, also bleibt dran!