Dr. van den Aardweg und die Homosexuellen
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Der katholische Nachrichtendienst hat ein Interview mit dem Psychologen Gerard van den Aardweg abgedruckt, das erschreckender nicht sein kann. Hier ein paar kleine Ausschnitte:
idea: Herr Dr. van den Aardweg, der preisgekrönte Film ÑBrokeback Mountainì zeigt eine Romanze schwuler Cowboys. Ist dieses Motiv zufällig gewählt?
Aardweg: Nein. Von diesem Film aus soll eine Botschaft an die ÷ffentlichkeit gehen: Homosexualität ist nicht nur für ÑSoftiesì, sondern für Ñharte Männerì. Die Wirklichkeit sieht freilich ganz anders aus. Salopp gesagt, entsprechen Homosexuelle eher dem Typ des ÑWeicheisì als dem des übermaskulinen Bodybuilders. […]
Soweit so unschlüssig was der liebe Dr. van den Aardweg uns damit sagen will. Aber lauschen wir mal weiter…
Die Jugendlichen werden mit einem neuen Argument der Homosexuellen-Lobby konfrontiert, das besagt: ÑSchwul sein ist vielleicht auch etwas für Dich, denn richtige Männer praktizieren das auch.ì Es wird die Verwirrung, die ohnehin schon unter jungen Männern und Frauen herrscht, noch vergrößern.
Auch du kannst schwul sein! Jeder kann schwul sein! Ruf die esib-Hotline an und stoße mit dazu, zum Club der Schwulen. Einfach 0800-RAMM-IHN-MIR-REIN-ABER-ORDENTLICH wählen und schon bist du dabei!
Da selbst Kirchen zum Teil gleichgeschlechtliche Paare segnen, anstatt den Betroffenen aus ihrer Homosexualität herauszuhelfen, gibt es momentan wenige gesellschaftlich relevante Gruppen, die sich diesem Trend entgegenstellen. Wenn man den Kampf allerdings nicht beginnt, hat man schon verloren. Vordringlichste Aufgabe ist meiner Ansicht nach, die Unwahrheiten und unhaltbaren Behauptungen der Homosexuellen-Bewegung öffentlich zu entlarven und über die wahren Hintergründe von Homosexualität zu informieren.
Vielen Dank Dr. van den Aardweg für diesen aufgenommenen Kampf.
Wer das ganze Interview ertragen will, kann hierhin klicken.
Aber wer ist dieser van den Aardweg eigentlich?
Dr. van den Aardweg ist, wie der Name schon schließen lässt, Holländer. Ist aber nicht so schlimm. Kann man sicherlich auch heilen.
Er beschäftigt sich seit nunmehr 30 Jahren mit der Homosexualität und lässt dabei kein Auge trocken, wenn er seine Theorie zum Besten gibt, es handele sich hier um eine neurotische Fehlentwicklung, die viele Auslöser haben kann. Zum Beispiel:
Verführung Jugendlicher sei ein Faktor in der Entstehung homosexueller Neigungen, aber nicht der wesentliche, auch Pornographie kann zur Homosexualität verführen, müsse aber nicht! Homosexuelle seien psychologisch gesehen infantil gebliebene Menschen.
Dr. van den Aardweg kann auch Bücher schreiben. Und wie er das kann. Da kommen grandiose Schinken zustande, die da heißen Homosexualität ist Krankheit aus Selbstmitleid, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie. oder Selbsttherapie von Homosexualität . Allesamt natürlich wissenschaftlich belegt. Versteht sich doch von selber.
Ob seine Therapie auch hier irgendwie angewendet wurde..?
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(Update: inkl. Fake-Antwort von Jung van Matt?) - Und weil der Nerdcore-Mann sich beschwert hat, dass man nie aus den Titeln meiner Beiträge erraten kann, um was es sich eigentlich handelt, gehe ich auf Nummer sicher und verrate alles im Voraus: Gleich sage ich euch, dass es komisch ist, wie „Haha“ und nicht wie „Hä“, dass ich erst merke, dass ich Hunger habe, als ich mir ein Video auf Youtube anschaue. Das liegt nämlich daran, dass es ganz viel zu Essen zu sehen gibt und dieses Essen kämpft gegen einander und schlachtet sich ab und die ganzen Essensreste liegen rum und ich denke mir noch so: „Was habe ich eigentlich im Haus?“ – Die Antwort: Toast und Käse.
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schon mal auf Tippfehler hingewiesen? ;)