Archiv für April, 2006


Malcolm
30.04.2006

KATEGORIE Alles in Allem

Malcolm, bitte merken:

1. Sollte man nach einer eigentlich nicht so langen Nacht aber mit fiesem Whiskey-Armageddon ein ungutes Gefühl in Kopf und Magen haben, so ist es nicht hilfreich mit voller Kraft und Lunge, Krümel aus der Tastatur zu pusten.

2. Porno-Grace∞ nach Material fragen. Wegen Schlüpfrigkeitsdefizit einen Lachkrampf bekommen, als die Kleine mit ebenso fehlendem Halbwissen versuchte sich in der Badewanne verführerisch einzuseifen, um mich in dei Wanne zu locken.
Zum Glück lachte sie mit, sonst wär Polen offen!
(Kommentar aus dem Off: „Ich finde, das hab ich gut gemacht!“ – „Ja, Kleines, das hast du super gemacht!“)

3. Die Nummer einer Waldorflehrerinnen zu bekommen ist cooler, als von einem halbwüchsigen Golf-Fahrer zum Tanzen aufgefordert zu werden (Aus Sicht der Kleinen ist es wahrscheinlich umgekehrt). Betrunkene Abende zu Zweit können tatsächlich auch im fortgeschrittenen Beziehungsstadium höchtes Amüsierungspotenzial entwickeln!

4. Eine Dose Cashewkerne am Stück wegputzen ist gut gegen einen Kater.


Dominic
30.04.2006

KATEGORIE Spiegelwelt

Der esib-Leser des Monats Mai ‚06 wurde ermittelt!

Weißer Rauch steigt auf, den esib-Leser des Monats Mai ‚06 geben wir hiermit bekannt: Durch unser kompliziertes Auslosungsverfahren wurde dieses Mal der Christian erkoren, Krone und Schärpe für esib zu tragen.

Wir gratulieren dir Christian und erwarten, wie von unseren bisherigen Gewinnern, ein kleines Selbstportrait, um dich angemessen auf unserer Seite zu präsentieren. Den anderen sei gesagt: Bitte nicht traurig sein, dass es dieses Mal nicht geklappt hat. Der nächste Monat kommt bestimmt und dann kannst auch du – ja genau du – esib-Leser des Monats werden!

Nachtrag: Christian grüßt Nele, Robert und alle, die ihn kennen!


Malcolm
29.04.2006

KATEGORIE Alles in Allem

ƒhm…

Ja, ich stecke in einer ähnlichen Sinnkrise.
Was erzähl ich dem Herrn Paulsen, der den Moderator am kommenden Samstag mimen wird und uns ankündigen möchte:

Ich werde Euch bei der Lesung kurz vorstellen und würde gerne nicht einfach
irgendwas Selbstausgedachtes daher schwurbeln. Darum bitte ich Euch mir
einige Sätze zu Eurer Person und Eurem Blog zu schreiben. Wie möchtet Ihr
vorgestellt werden, was soll gesagt werden, was ist Euch wichtig ?

Blbllhhchr… Was? Ich meine… W a s?
Ich habe keine Ahnung!

Und deswegen brauche ich eure Hilfe! Biiitte!

und Lu – morgen blättere ich noch ein bisschen bei dir rum, um dir einen suhuper Text zu finden!


Malcolm
29.04.2006

KATEGORIE Alles in Allem

Rocko & ich

Rocko verschwommen
Ich hasse Kiel. Wenn ich irgendwann untergehe, nehme ich Kiel mit!

Was haben wir gegröhlt!
Ja, Braunschweig war wohlgesonnen mit Rocko Schamoni (wieviele vor mir sind eigentlich der Versuchung erlegen „Rock‘o Roll!“ zu schreiben? Niemand? Ok, wird schon seinen Grund haben.). Gespannt bin ich, ob er sein Versprechen wirklich wahr macht und mithilfe eines Mitschnitts des Abends der Industrie ans Bein pisst, wenn er es online stellt. Für lau. Dann kann der gute MC es noch einmal hören:
Ich hasse Kiel. Wenn ich irgendwann untergehe, nehme ich Kiel mit.
Ist die Stadt so schlimm?

Um 22.15 ging die Schose los. Vor mir ein frisch verliebtes Pärchen, hinter mir die Comedy-Konkurrenz, die mit schrillem Gelächter in den falschen Momenten darauf aufmerksam machen wollte, dass ihre Witze ja wohl auch alle erste Sahne wären. Schlimmer als Zwischenrufer im Kino sind übrigens die der Spaßmacher hinter uns und dem Besserwisser neben mir.
„Die nächste Geschichte heißt ‚Warhead‘.“
„Jau, deine Band!“
Dann die Geschichte mit den Aufzählungen seiner damaligen Lieblingsbands, in Schallgeschwindigkeit. Kaum langsamer war das Kopfnicken des Zuhörers neben mir, begleitet von „Jaaaa, kennich!“s oder „Achduscheißehahahaha!“s. Schlimm sowas.

Nichts desto trotz weiß ich nicht wann ich das letzte Mal so viel an einem Abend gelacht habe! Der Mann ist der geborene Entertainer und steht auf den zu liebenden Menschen ganz weit oben. Mein Gott, ich hab gezittert, als ich neben ihm stand und mein Buch signieren ließ. Ganz kurz hatte ich Angst, dass er mir reflexartig aufs Maul haut, als Rache für sein böses Skinhead-Erlebnis in England, anfang der 80er (Buch kaufen und lesen, falls ihr nicht Bescheid wisst!). „Scheiß Engländer mit kurzen Haaren..!“ ließ mich ruckartig in meinen Stuhl versinken, als die Passage mit der Keilerei vorbei war.

Und noch etwas Gutes hat der Abend mit sich gebracht: Ich habe viel zu lang die Daily Fratze vernachlässigt und werde sie hiermit wieder einleiten:

Rocko & ich
„Du… Pass auf, ich hab da diese kleine Aktion auf meiner Seite: Daily Fratze. Hättest du Bock mitzumachen?“
„Klar! Ok…. Böse gucken.“

Er schaute so böse, da wollte ich ihn lieber doch nicht zum Dank in den Arm nehmen und ein Bussi auf die Wange drücken wollte. Nee, macht man auch nicht.


Grace∞
28.04.2006

KATEGORIE Alles in Allem

Aua…

Dies scheint heute ein Tag für das nette Umgehen mit seinen Mitmenschen zu sein. Mir hat heute ein oller Sack Rentner mit seinem Gehstock vor mein Schienenbein geschlagen, weil ich wohl zu nah an ihm vorbei musste, weil Er in den Bus einsteigen wollte, aus dem ich gerade ausstieg.
Wie war noch mal diese Regel, die man immer sofort in Gesicht gebrüllt bekommt, wenn man versucht in einen gerade angehaltenen Linienbus einzusteigen? Richtig: „Erst aussteigen lassen, sie Idiot!“


Malcolm
28.04.2006

KATEGORIE Alles in Allem

Gehwegmonster

Gehwegmonster
ich wollte schon immer mal ein Symbolbild verwenden…

Sowas kann ich früh morgens nicht brauchen. Wenn ich aufwache, können bis zu vier Stunden vergehen, bis ich auf einem Level bin, der von Toleranz, Liebenswürdigkeit und Lebensbejahung nur so auseinanderquellt.

Fette, unhöfliche Frauen mit Sprachdefizit tragen nicht dazu bei, dass schneller geht.

Kurz vor der Agentur könnte ich gezwungen sein gegen eine Einbahnstraße zu fahren (wenn ich nicht weitere 4 Minuten Umweg in Kauf nehmen will), der mit guten alten Pflastersteinen bepflastert ist. Da ich ein rechtschaffender Bürger mit zartem Hinterteil bin, entscheide ich mich für die Gehweg-Variante. Ich bin ganz vorsichtig, stoße niemanden an und kann von mir wirklich behaupten mit einem Fahrrad einigermaßen umgehen zu können. Jeder Fußgänger kriegt den Platz den er Verdient und wenn ich kurz stehen bleiben muss. Immerhin bin ich in seinem Revier.

Ich dachte mir schon, dass es gleich schwierig werden würde, als ich die sagenwirmal beleibte Frau vor mir sah, die den halben Gehweg einnahm. Also fuhr ich langsamer und wartete darauf, dass sie um die Ecke stampfte ging. Nur tat sie das nicht. Sie blieb wie vom Blitz geschlagen stehen, als gäbe es an der Ecke Sahnetorten für Wumme. Ich bremste vorzeitig, auch wenn 1. sie nicht gemerkt hätte, wenn ich ihr hinten reingefahren wäre und 2. ich sowieso nicht, weil ich weich gebremst worden wäre.

Da stand sie nun und rührte sich kein Stück. Mir wurde nach wenigen Sekunden klar um was für eine Gattung Mensch es sich hier handelte: Einem Deutschen. Schlimmer noch: Einem Deutschen im Recht.

„Das ist ein Fußgängerweg!“
„Ja, das ist richtig und sehen Sie, da vorn ist ein Bäcker! Loslos!“
„Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich Ihnen Platz mache?“

Da sie lässigerweise immernoch mit dem Rücken zu mir stand, konnte sie zum Glück meinem Gesicht nicht ansehen, das mit leuchtenden Neonbuchstaben sagte: „Selbst wenn Sie wollten, Sie könnten nicht!“

„Kommen Sie… Ein Babyschritt nach dem Nächsten! Das geht! Na los. Das schaffen Sie…“
Links von mir standen geparkte Autos, also blieben mir nur drei Alternativen:
1. Zurückfahren, bis ich eine Lücke in den Autos finde.
2. Warten bis sie Hunger kriegt.
3. Mein Schafskäse/Blätterteigfrühstück werfen, in der Hoffnung, dass sie es reißt und mir Platz macht.

„Ich kann den ganzen Tag das ausstehen!“, fügte sie in schlechtem Deutsch hinzu.
„Also ich, ich hab einen Job. Ich gebe zu, dass ich das nicht kann.“, erwiderte ich.
„Ich hab auch einen Job!“
„Ja, sicher…“

Und schon setzte sie sich, als würde sie mir beweisen wollen, wieder in Fahrt. Keine 2 Meter weiter war die Einbahnstraße zuende und ich konnte auf den Bankplatz. Hinter mir zeterte es aus allen Rohren; „Blödmann! Arschloch! Penner!“

Vielleicht hat sie aber auch „Brötchen! Mettwurst! Hunger!“ gerufen. Ich weiß nicht.


Malcolm
28.04.2006

KATEGORIE Internet

DJ DJ

DJ Dolce

Mami!!!


Malcolm
27.04.2006

KATEGORIE Film und Fernsehen

Transformer Movie News

Gee, da werden Erinnerungen wach!
Ich bin wieder mitten in der Rheinholdstraße, Minden/Dankersen. Es ist 1984 und meine Freunde John und Stewart streiten sich gerade wieder um essentielle Wichtigkeiten des jungen Seins: Original Transformers Figuren vs. Nachgemachte Asia Import-Imitaten-Nachbau.
Johns Eltern haben mehr Geld, als Stuarts, deswegen kann John damit angeben natürlich nur die originalen Transformers zu besitzen. Optimus Prime hat er sogar als Truck und als Revolver. Das macht natürlich einiges mehr her, als Stuarts Schrott aus Asien. Ich für meinen Teil bin Besitzer diverser Artikel (u.a. dem hier) mit Transformerssticker behaftet, die die Farbe ändern, hält man sie unter warmen Wasser oder drückt wahlweise seinen Daumen drauf. Damit habe ich einen großen Stein in Johns Brett, auch wenn ich diverse Imitatnachbauten aus Fernost mein eigen nenne.

Leider erlebte ich den 1986 erschienen offiziellen Transformers Film nicht mit meinen Freunden John und Stuart, da wir drei Straßen weiter zogen, raus aus der englischen Siedlung, die ab dem zeitpunkt tabu für Dominic und mich war. John und Stuart sollte ich nur noch ein einziges Mal sehen, als ich heimlich in die Siedlung schlich. Leider waren sie gerade in der Schule und ich musste mich damit begnügen am Zaun zu stehen und den Beiden beim Murmeln zuzusehen. Eine traurige aber auch andere Geschichte, denn heute ist Frohlocken angesagt:

Nichts ahnend stolpere ich durch die Seiten von Ain’t It Cool, als ich plötzlich über ein Interview mit niemand geringerem als Michael Bay, dem Regiesseur der neuen Transformers Verfilmung, stolpere, der ungefähr so anfängt:

if you were a boy in the ’80s you had Transformer toys… I don’t care how poor your family was… my mom was a single mother working office jobs and waitress jobs to keep us going and I had a few Transformers in my toybox

Verdammt richtig! Wir hatten nichts, außer Transformer Figuren.
Ok, ein paar He-Man Figuren hatten wir auch. Auch zwei Castle Grayskulls, um Streit vorzubeugen. Vielleicht hatten wir auch Walkie Talkies von He-Man, aber: Mit Schnur und nicht die coolen (und teuren) mit ohne Schnur!
Nein, wir hatten nicht viel.

Ich schweife ab.
Dann will ich mal das Wichtigste aus dem Interview zusammenfassen:

  • Die Roboter werdern nicht die gute alte Kastenform aus Generation 1 besitzen. Schade aber auch nachvollziehbar.
  • Der Interviewer durfte sich ganze 10 Minuten Animationen anschauen. 10 Minuten!!! Und sie versprechen scheiße-viel Action!

    I saw them jumping all over each other, only to be shot back by an arm cannon, I saw mid-air transformations from a Jet into a robot as it collides a standing robot in downtown LA…

  • Cybertron (Planet der Decepticons, also der Bösen) wird definitiv auftauchen!
  • Der Dreh startet nächsten Monat und die Amerikaner haben endlich mal einen richtigen Grund sich auf den 4.7. zu freuen: Da kommt der Teaser Trailer auf den Markt.

Lest euch einfach den Rest durch. Solltet ihr in den 80ern zwischen 4 und 14 gewesen sein und nicht aufgeregt sein, bis zum Herzkasper, dann stimmt irgendetwas nicht mit euch! Echtjetztmal!

Demnächst hoffentlich mehr…


Malcolm
27.04.2006

KATEGORIE Alles in Allem

Von Profis lernen

Und weil ich doch wissen muss, wie man so etwas macht, also das Lesen vor Publikum, freue ich mich besonders darauf mir von zwei Profis heute und morgen Tipps zu holen.

Morgen Abend liest mir Rocko Schamoni aus Dorfpunks vor.
Heute Abend ist es die werte Frau Olga Kaminier, die mir Alle meine Katzen vorlesen wird. Feuerstuhl-Tobi und ich freuen uns schon auf die Kätzchen, wie bolle!

Danke an Olli für die Olga und der Kleinen danke ich für den Rocko!


Malcolm
26.04.2006

KATEGORIE Internet

Official Tom Green Road Trip Hollywood Causes Cancer Freddy Got Fingered Blog…

Tom\'s Blog

Ah ha, ein „Hey Leute, heute habe ich was zu essen gekauft und ein bisschen Software…“-Blog.
Eigentlich überflüssig und schlimm. Und hier die Preisfrage:
Wenn jemand einen Beitrag schreibt, der ungefähr so aussieht, was machen wir damit:

Manchmal ziehe ich Fratzen. Hier ist eine Fratze in der Küche. Ich hab auch ein bisschen Musik dazu gemacht. Ich mag es Fratzen zu ziehen.

a) Browser schließen, Rechner herunterfahren und nie wieder ins Internet gehen.
b) Selbst ein Blog aufmachen und sich über jeden Beitrag freuen, der mehr als ein Kommentar bekommt.
c) Gott danken, dass Tom Green schreiben kann!