Die Teilnahme war dieses Mal nicht besonders groß, doch neben Daniel, trstn, Adel und Amadeus, ließ sich auch duba die Chance nicht nehmen, der ausgelost wurde und somit das heißbegehrte esib-Krönchen erhält.
esib gratuliert!
Die Teilnahme war dieses Mal nicht besonders groß, doch neben Daniel, trstn, Adel und Amadeus, ließ sich auch duba die Chance nicht nehmen, der ausgelost wurde und somit das heißbegehrte esib-Krönchen erhält.
esib gratuliert!
Ich sehe mich schon alleine im Kino sitzen, weil niemand sehen möchte wie der Held in Strumpfhosen die Leinwand zurück erobert. Nichts desto trotz, der neue Trailer rockt gewaltig!
Dies ist ein Web 2.0 Blog. Ich habe dieses Wort erfunden. Also Web 2.0. Ich allein war es!
Und weil ich dieses Wort erfunden habe, werde ich dieses Wort so oft verwenden wie ich will. Ich ziehe es sogar in Erwägung wir warn’s in wir web 2.0 umzutaufen und wenn ich irgendwann eine Lesung organisieren werde oder besser noch eine Lesereihe (quasi eine Tournee), dann werde ich es auch Web 2.0 nennen.
So und was wollt ihr dagegen tun?
Aufgrund der zahlreichen Verletzungen wird das Crowdsurfen ab diesem Jahr auf dem Festival nicht mehr toleriert. Den wirklich begeisterten Surfern werden unsere Securities ihr Festivalband abnehmen und eine GELBE KARTE erteilen. Mit dieser Gelben Karte hat man 24 Stunden lang nur Zugang zum Campingplatz, aber nicht zum Festivalgelände. Nach Ablauf der 24 Stunden kann die Gelbe Karte an den Kasse/Bänder-Stationen wieder gegen ein Festivalband eingetauscht werden.
Och nööö..!
Suche gutaussehende und gutgebaute männliche Festivalbegleitung, die mich aus Schutz vor Käfern und anderem Gefleuch auf seine starken Arme nimmt, an der ich mich nachts wärmen kann und im Zelt in der Mitte schlafen lässt.
Bedingungen:
-bei schönem Wetter darst du keine T-Shirts tragen
- bei schlechtem Wetter reicht es wenn du es im Zelt ausziehst
-ich setzte eine gewisse Bildung voraus, manchmal möchte ich beschäftigt werden
-hast du keine gewisse Bildung halt lieber die Klappe
- einzige Macke, die ich habe ist meine Psychopathenangst. Deshalb will ich im Zelt in der Mitte schlafen.
Biete:
- kann mein Zelt alleine aufbauen, ohne Stunden dafür zu brauchen und es bleibt auch tagelang stehen
- kann alleine meine schweren Sache tragen und jammere dabei nicht rum (der Grace kann dies bezeugen)
- kann alleine mein Bier öffnen, jammere nicht rum das ein Fingernagel dabei abbrechen könnte
- falls dich jemand angreift, ich kann dich beschützen durch viellerlei Verteidigungsarten: ich kenne da ein paar Körpergriffe und auch Körperpunkte und dann habe ich noch ein Naturgegebenes Talent – ich kann Töne anschlagen, dass einem das Trommelfell platzt
- wenn man gut zu mir ist, bin ich unkompliziert und liebenswert (es fiel der Männerwelt bisher schwer, gut zu mir zu sein)
Bewerbungen werden nur mit Ganzkörperfotos oder Videos in die nähere Auswahl genommen.
Eure Bewerbung könnt ihr dann an die-kleine at eyesaiditbefore.de schicken
Im Laufe der Jahre hat sich ein bizarres Sammelsurium diverser Kundeneinwürfe angesammelt, die nach und nach wieder hochkommen. danke an Sven für den Backflash:
„Ich hab da mal ein paar Ideen gescribbelt (…)“
„In meiner Freizeit gestalte ich ja auch ganz gern!“
„Herr M., das treppt!“
„Wir könnten ja das Bild einer Hand eines Kindes dafür nehmen. Sie wissen schon, die berühmte Hand des berühmten Kindes!“
„Ich habe Ihnen mal ein paar Entwürfe in Powerpoint gemacht.“
„Also die Navigation hätte ich gern so wie bei ebay, dann hab ich hier mal ein paar coole Features gesehen, die würde ich auch gern so haben. Von der Optik soll es aussehen wie das hier und… “ – „Haben Sie schonmal versucht einen Ferrari zum Preis eines gebrauchten Käfers zu kriegen?“ – „Versteh ich nicht. Was meinen Sie?“
„Ich will, dass die Seite genau so aussieht, wie die hier. Sollte ja schnell gehen, wenn Sie einfach den Quelltext kopieren.“
„Also die Farben sind ja nicht wirklich genau von Ihnen eingestellt. Wenn ich unsere Visitenkarte neben dem Monitor halte, unterscheidet sich das Grün. Ich habe die Seite auch mal ausgedruckt und da stimmt die Farbe auch nicht mit unserer Visitenkarte überein. Ich habe Ihnen mal die Karte eingescannt, damit Sie sich an die Farbe halten können.“
„Dann mal viel Spaß mit der Seite!“ – „Hmmm… Wenn ich es mir recht überlege… Könnten wir das Ganze nochmal in Weiß probieren und Dreispaltig?“
Gerne in den Kommentaren ergänzen.
Ob es vielleicht dieses Jahr klappt..?
BEATSTEAKS | BROKEN SOCIAL SCENE | CKY | DANKO JONES | EAGLES OF DEATH METAL | FETTES BROT | GENTLEMAN & THE FAR EAST BAND | JENIX | KETTCAR | KAISER CHIEFS | LESS THAN JAKE | MANDO DIAO | MASSIVE ATTACK | PANIC! AT THE DISCO| REVOLVERHELD | SPORTFREUNDE STILLER | THE DRESDEN DOLLS | TV ON THE RADIO | VIRGINIA JETZT! | WEAKERTHANS | WOLFMOTHER | WIR SIND HELDEN |
CKY, Eagles Of Death Metal, Less Than Jake, Massive Attack und Broken Social Scene auf einem Festival? Da muss ich hin.
Fehlt nur noch jemand der mit mir hingeht. Nachdem ich aus finanziellen Schwierigkeiten das letzte Jahr verzichten musste und somit Highfield-Verbot von meinen üblichen Festivalbegleitungen bekam (fragt nicht.), suche ich für dieses Jahr jemanden, der mein Zelt aufbaut. Bewerbungen mit Passbild (gerne auch Konfektionsgröße) an die bekannte Adresse.
Was ihr schon immer über die X-MEN wissen wolltet, erzählt euch dieses junge Mädchen innerhalb von knapp 7 Minuten sehr anschaulich und detailliert. Hut ab oder sollten Kinder vielleicht doch nicht so viel fern sehen?
Von der allgemeinen Nervötigkeit der werbenden Medien über Schaufenster im Fußballfelddesign, bis hin zu Blogger, die eine Tippgemeinschaft gebildet haben (elitär: nur 300 dürfen mitmachen – bin selbstverständlich dabei, weil es etwas zu gewinnen gibt!). Schmerzfreies Trikotverkaufen bei Karstadt, beim Bäcker gibt es Fußball-Laugenbrötchen und jedes zweite eh schon hässliche Kind läuft in buntem Deutschlandtracht durch die Innenstadt, seine fetten ƒrmchen im winzig kleinen Oliver Bierhoff (oder wasweißich wie diese überbezahlten Spacken heißen) Trikot gequetscht, quengelt es nach einem Bumm-Bumm-Eis, welches es im Laden nebenan gibt, das mit großen Lettern „Balla-Balla-Angebote“ preist.
Es gab auch eine Zeit in der ich auch Fußball mochte. Also mögen im Sinne von: Alle mögen Fußball, also magst du es auch.
Angefangen 1983 im englischen Ghetto in Minden, in der es zwei Manchester United Fans gegen 150 Liverpool Fans, bis hin zu Borussia Mönchen Gladbach Fan aus ‹berzeugung, weil sie irgendwann in den späten 80ern ein Spiel mit sieben zu Bla gewannen, was einen kleinen Jungen, der von einem eingefleischten VfB Stuttgart Fan großgezogen wurde, ziemlich imponiert.
Meine Fußball-Fan-Karriere endete jäh während der EM 1992. Damals lebten wir zu viert in einer 3-Zimmer Wohnung. Das Wohnzimmer war ziemlich groß, also wurde es mit einer riesigen Schrankwand abgetrennt, hinter der ich wild pubertieren konnte. Zwischen Mariah Carey und Borussia Mönchen Gladbach Postern auf knapp 6 Quadratmeter lässt sich die schwarze Seele eines Teenagers im Frühstadium herrlich pflegen. Außer seine unterdrückte Abneigung einer total überschätzten Sportart, bricht eines Tages überraschender hervor, als ein Outing von Eminem.
Es war sicher ein spannendes Spiel für die meisten Deutschen, als ich ins Bett ging. Ich gab an vom Tag so geschlaucht zu sein, dass nicht einmal dieses Spiel mich wachhalten konnte. Mein Unterbewusstsein hingegen hatte sicher einfach nur die Schnauze voll und übernahm die schwere Enttäuschung eines Mannes, der geglaubt habe endlich jemanden in der Familie zu haben, mit dem er über die Wichtigkeit des Fußballs an und für sich reden konnte. Tag für Tag.
Das Spiel ging in eine heiße Phase und nachdem ich meinen Fantasien, die selten über eine Familiengründung mit Mariah Carey hinausgingen, freien Lauf gegeben hatte, glitt ich geschmeidig in eine Zwischenphase des sanften Schlafs über. Mein Hirn war gerade dabei die letzten Körperfunktionen aufs Nötigste zu schrauben, um im Schlaf wichtigeren Dingen, wie überhöhte Samenproduktion, nachzugehen, als es sich auf einmal aufbäumte. Die Stimme des Moderators schraubte sich in meinen Kopf, mit einer belanglosen Unterbetonheit der Worte, dass sich die Sätze wie ein langer, schwarzer Faden durch die Ohren und quer durch meine Gehirnwindungen wuselte. Die monotone Sprechweise des Mannes war quasi die europäische Antwort auf die Wassertropfenfolter und nach dem Aufbäumen des Hirns, gab auch mein Magen auf und entledigte sich des Abendessens. Ich kotzte alles voll.
Seit 1992 habe ich ungefähr 35 Sekunden lang bewusst ein Spiel verfolgt. Ist der Vater der Kleinen zu Besuch und schnappt sich die Fernbedienung um zweitklassigen Vereinen beim Bolzen zuzuschauen, starre ich vielleicht auf den Fernseher, bin aber dank einer längst vergessenen orientalischen Meditationstechnik in der Lage mein Bewusstsein auf Reise zu schicken. Ich habe in das wahre Gesicht des Fußballs geschaut und ich sage euch, es ist die Fratze des ANTICHRISTEN!

AAAAAAHHHHHAHAHAHAHA!
Das war eines der lautesten, schnellsten und… schnellsten Konzerte, die ich miterleben durfte!
Als Vorgruppe bebte Reactionary 3 das Haus in der Frankfurter Straße. Diese Typen sind dermaßen schnell, dass sie es schaffen innerhalb 30 Sekunden ein Song zu spielen, der im „normalen“ Tempo locker die radiotauglichen dreieinhalb Minuten geschafft hätte. Wobei „radiotauglich“ und „Reactionary 3″ in einem Beitrag zu bringen ungefähr so passig ist, wie „Vielfalt“ und „÷ffentlich-Rechtliches Radio“. Nach einer 10 Minuten hatte man zwar das Gefühl, dass sich das Set wiederholt, täuschte aber nur, wie ich mir von einem GrindSpeedDeathcore-Experten habe sagen lassen. Pünktlich als die Kleine anfing aus den Ohren zu bluten war die musikalische Naturkatastrophe zuende und es setzte eine Ruhe ein, die mit rotzigem Punk aus der Anlage als ‹bergang zu Against Me!, wie wohlige Fahrstuhlmusik wirkte.
Eine halbe Ewigkeit später betraten die vier Jungs die Bühne und ließen knapp eine Stunde lang keine Ruhe. Einzig „We Laugh At Danger (And Break All The Rules) fehlte auf der Playlist, aber wer will sich schon beschweren? Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich da noch sagen soll. Mir steckt das Konzert noch nach knapp 20 Stunden in den Knochen und das obwohl ich ein recht ruhiges Plätzchen erwischt hatte!
Geheimer Star des Abends war übrigens der gute Palhegy (siehe Foto), der nach einem Sturz einen knochentiefen Schnitt erlitt. Palhegy wäre aber nicht Palhegy, wenn er nicht schnell notdürftig die Wunde versorgt hätte, um sich gleich wieder ins Getümmel zu werfen („Keule, das hättest du mal auf‘m Klo fotografieren müssen. ‹berall Blut und dann kommt noch der Typ von Cumshot rein! Hahahaha! Das hättest du sehen müssen!“). Zum Schluss bekam er noch eine handsignierte Platte mit Gute-Besserungswünsche geschenkt. hat er sich auch verdient und sowieso von meiner Seite: Gute Besserung!