RIP Steve Irwin
Es geht nichts über einen Sonntag Nachmittag im Reißkissen meines Vertrauens, mit einem halben Liter frisch angerührten Kakao, zweieihalb Keksen und drei Stunden Tierdokus vor mir. Die Welt ist in Ordnung, alles ist gut. Ich bin entspannt.
Bis Steve Irwin auf den Bildschirm trat und lautstark verkündete wie „gorgeous“ doch alles wäre und „marvellous“ und überhaupt und sowieso. Wie ein Wirbelwind sprang er zwischen den gefährlichsten Tieren der Welt umher, als hätte er statt Zucker feinsten Koks über die Frühstücksflocken gestreut. Anfangs liebte ich diesen quirligen Kerl, der neue Standards in die Tierdokuszene bracht. Später nervte er mich ein wenig, ich ließ ihn der Tiere wegen trotzdem eingeschaltet. Als er aber anfing seinen kleinen Sohn den Krokodilen vorzuwerfen, blieb die Sendung ausgeschaltet. Das war mir dann doch ein bisschen zuviel.
Jetzt ist der Crocodile Hunter tot. Von einem Rochen in die Brust gestochen, überlebte er nicht einmal das Eintreffen der ƒrzte. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass es ein Tod ist, wie er ihn sich immer gewünscht hat. Wenn auch viel viel zu früh.
Steve Irwin hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.









Oh weh.
Ich hab‘ den früher auch ständig geguckt.
Scheiß Rochen, doh!