Ich verabscheue diese gute Laune zutiefst. Schrille Stimmen überschlagen sich, lächelnde Gesichter und heiteres Pfeifen.
Menschen, ihr seid wider der Natur. Eure Fröhlichkeit kotzt mich an. Das ist nicht normal, dass man morgens in die Agentur kommt und so gut gelaunt ist.
Das
ist
nicht
normal.
Vielleicht würde es helfen, wenn ich nicht zwischen 8:30 und 9:30 der einzige Mann in dem Büro wäre.
Ich habe meine ersten Skateboard-Erfahrungen auf einem dieser schmalen Skateboards aus Plastik bestanden (gelb mit knall-roten Rädern), die man damals im real kauf für knapp fuffzehn Mark kaufen konnte. Ich will euch nichts vormachen: Ich war scheiße. Als ich aufs BMX-Fahren umstieg, geriet ich in einen Konflikt: Auf der einen Seite, war ich gar nicht mal so schlecht, da die BMX-Bahn in meiner Heimatstadt ziemlich zuvorkommend war und ich Kontrolle durch bloße Geschwindigkeit ersetzen konnte. Auf der anderen Seite, war ich eine Randgruppe. Also ich ganz alleine. Ab und zu begleiteten mich Kai und Andy mit ihren Mountainbikes über die Bahn, aber es war irgendwie nicht dasselbe.
Nun muss ich euch etwas über mein BMX erzählen. Im engeren Sinne war es nicht für das sogenannte „Race“ ausgelegt. Man könnte eigentlich sagen, dass es denkbar ungeeignet war, da es keinen Leerlauf besaß, nicht einmal eine Rücktritt-Bremse, sondern die dumme Angewohnheit rückwärts zu fahren, wenn ich andersherum in die Pedale trat. Und da ich immer ein Bewegungslegastheniker war, hatte ich die Chance nicht genutzt eine glänzende Karriere mit solchen Moves zu beginnen:
Was also tun, wenn die Eltern sich weigern dir eine neues Rad und Talent zu schenken? Richtig: Mit der Hilfe einer Schelle, die Rindsrouladen zusammenhält, solange sie gebraten werden, wurde der Teil des Rads abgeklemmt, der dafür zuständig war, dass es rückwärts fahren konnte. Heraus kam ein BMX mit Rücktrittbremse. Wer sich auskennt, wird wissen, dass das so ziemlich das letzte ist, was man bei einem BMX braucht. Das wusste ich aber nicht. Genauso wenig, wie ich wusste, dass es eine selten dumme Idee war eine Schelle zu verwenden, die man braucht, um Rindsrouladen zusammenzuhalten, während sie gebraten werden.
Und so geschah es eines Tages, dass ich so richtig gut drauf war und den Berg mit Vollgas runter bretterte, der einem Schwung gibt. Wer schon einmal auf einer BMX-Rennbahn war, kennt es sicherlich. Für alle anderen: So ein Berg ist scheiße-steil und gibt einem genügend Schwung, um über die ersten Hügel zu kommen, ohne einmal in die Pedalen zu treten.
Den ersten Hügel bestand ich auch mit Bravour. Als ich über die Zwillingskuppen des zweiten Hügels sprang, löste sich die Rindsrouladenschelle und damit war das Rückwärtsfahren wieder aktiviert. Beim Landen überschlug ich mich mehrmals, der Sattel brach ab und der Rahmen verzog sich. Ich schleppte mich nachhause und überließ es meiner Mutter ein letztes Mal in unserem Leben, mich nackt zu sehen, als ich nämlich in der Badewanne lag und sie mit einem groben Waschlappen die Kieselsteine aus den Wunden pulte.
Es dauerte mehrere Monate, bis ich wieder auf dem BMX stand. Ich beschloss Abstand vom Rennen zu nehmen und mein Schwerpunkt auf die Straße zu verlagern. Der Rahmen meines BMX hatte sich so verzogen, dass ich den scharfen Metallstumpf des Sattels nicht aus der Halterung gelöst bekam, was nicht sonderlich schlimm war, denn: Wozu brauche ich ein Sattel, wenn ich von Tischtennis-Platten springen will?
Und genau das tat ich, als letzte Amtshandlung auf einem BMX, für knapp 13 Jahre: Ich sprang seitwärts von einer Tischtennis-Platte und rutschte von der Pedale ab. Der Stumpf des Sattels bohrte sich daraufhin in mein… Bein.
Was will ich euch damit sagen?
Manche Geschichten, die ich erzähle, fallen mir spontan ein, oder sind gerade eben geschehen. Die Geschichte meiner BMX-Karriere fiel mir ein, als ich im Sprottenblog folgendes Video sah:
Dass das Video so rein garnichts mit BMX zu tun hat, lässt sich noch viel schneller erzählen. Nachdem ich nämlich längere Zeit nicht auf einem Fahrrad stand, für ein Skateboard zu grobmotorisch und für Inliner zu cool war, hatte ich dennoch immer den Drang etwas total cooles zu machen, um das mich die Jungs beneiden und die Mädels flach legen wollen. Ein Bekannter von mir besaß ein Surfbrett und bot mir an beizubringen, wie ich trotz Fahrradphobie ein cooler Typ sein kann.
So zog ich sein Neoprenanzug an und begab mich aufs Wasser. Der Seegang war sagenwirmal „überschaubar“ und ich beschränkte mich darauf ständig auf das Brett zu steigen und herunterzufallen. Nach einer Zeit wurde mir schwindelig und gerade als ich das Gefühl hatte das Bewusstsein zu verlieren, fischte man mich aus dem Wasser. Und so lernte ich an diesem Tag, dass Neoprenanzüge zwar extrem dehnbar sind, aber ein Meter neunzig Menschen nichts in einem Anzug für ein Meter sechzig Zwerge zu suchen haben.
Filed under: Auschweifende Erlebnisberichte, die eigentlich nur auf dieses tolle Dynamit Video hinweisen wollen.
SPIEGEL ONLINE schreibt: Mit einer höchst ungewöhnlichen Masche hat ein selbst ernannter Wahrsager eine Konstanzer Familie um ihr Erspartes gebracht. Das Vermögen der Eheleute sei verflucht, so der Betrüger. Es gebe allerdings einen Menschen, der das Geld vom bösen Bann befreien könne: ihn selbst. (weiter)
Was für eine maßlose Ungerechtigkeit: Keiner sagte der NPD wo die Küche ist und das Klo haben sie auch nur durch Zufall gefunden.
Niemand hat behauptet, dass das Leben in einem Landtag einfach ist. Also reißt euch mal ein bisschen zusammen!
malcolm ist offline
Malcolm ist verheiratet
Malcolm ist hocherfreut darüber
Malcolm ist ganz aus dem Häuschen
Malcolm ist ausgerüstet mit Sprengstoff und Handphasern
Vom Filmfreund René aufgefangen: Das Soundtrackstöckchen.
Soundtrack of Life:
Wenn dein Leben ein Film wäre, was würde der Soundtrack sein?
Also, so gehtís:
1. ÷ffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke ìPlayî
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
5. Drücke für jede neue Frage den ìnextî Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärstÖ Tippís einfach ein!
Ich habe es leider verpasst, aber man kann es ja hier nachlesen und dort unbewegte Bilder sehen: Der Sascha Lobo war im Fernsehen.
Wie es so war, kommentiert er beim Spreeblick-Malte (wahlweise auch auf sein kommenta.rlog). Und das hier gefällt mir gut:
Wenn man wilde Gesten macht und sich hin- und herbewegt, richten sich die Kameras auf einen, die Bildregie findet das super und die Tontechniker richten sich danach. Man kann also ruhig Quatsch erzählen, wenn man das laut macht und mit den Armen wedelt.
Die ver.di-Erwerbslose trägt das schwere Schicksal mit sich herum, in mir auszulösen, sie beschimpfen zu wollen. Obwohl sie es nicht einmal verdient hat, vor allem, weil die unvorbereitete Konfrontation mit solchen Showpolitikern nicht leicht spontan zu verkraften ist. Ich konnte mir gerade noch verkneifen, sie ìProfiarbeitsloseî zu nennen, das wäre auch gemein.
Oswald Metzger ist Politikerdarsteller mit Leib und Leib. Seele habí ich nicht entdecken können.
Ich habe mir gerade ernsthaft überlegt, wie ich „eye said it before“ für ein mieses Wortspiel nutzen kann, habe es aber dann doch gelassen. Nicht nach so einem Wochenende! Bericht folgt.
Was ihr da seht, ist das was ihr seht, wenn ihr auf esib geht. Wenigstens die Flash-Komponenten hätten sie anstellen können. So ist es ja total uninteressant.
„Gut geklaut ist besser, als schlecht selbst gemacht“ hat man mir mal gesagt. Das kann man nun sehen wie man will, aber irgendwie habe ich kein gutes Gefühl, wenn ein Kunde sagt, dass er sein Produkt aussehen lassen will wie Großkonzern A, mit den Funktionen von Großkonzern B und dem Logo von Großkonzern C, natürlich in seinen Farben (meistens hat der Kunde schon etwas in PAINT oder Corel Draw vorbereitet).
Andere sind da schmerzfreier und so wurde bereits im 30. Jahr der Preis an die dreistesten Diebe verliehen. Wenn ich jetzt schreibe, dass eine Menge Chinesen, wie so oft, ganz vorn dabei sind, muss ich mit ƒrger rechnen?
Ich lichte hier mal lieber keine Bilder ab, wer weiß wo sich Marions Anwalt gerade herumtreibt. Stattdessen gibt es einen Link zur Seite. Das ist nämlich erlaubt und überhaupt nicht geklaut!