Star Wars…

Nun, da steht man also morgens auf, kommt höchstens zur Hälfte wach im Badezimmer an und schaltet als erstes den Tritratrullala-Sender der ÷ffentlich-Rechtlichen hier an. Doch statt Musik ist da eine Frauenstimme und, ja wie kreativ für diese Jahreszeit, die redet von den Sternen und was da so alles ab nächster Woche auf uns zukommt. Rabarbara barba… Widder… blabla… Löwe…. blub und blaa… aber dann: die Single-Exemplare meines Sternzeichens haben in Sachen Partnerschaft anscheinend so einiges zu erwarten. Die werden nämlich, laut ihr, mit Sicherheit fündig und selbst diejenigen, jetzt kommts, die im Grunde gar nicht suchen, werden nicht verschont. Okay, mir hat auch der Weihnachtsmann Geschenke gebracht, obwohl ich mir gar nichts gewünscht hatte… ;o) Aber sowas?

Andererseits sind diese Leute in ihrer Vielzahl anscheinend schlechter im Sternengucken als eine Münze. Also kann man 2008 wohl doch relativ entspannt angehen…

Ich hoffe, das gilt auch für alle, die hier mitlesen und darum wünsch ich an der Stelle schon mal einen guten Rutsch und nur die besten Planeten- und Aszendentenkonstellationen im neuen Jahr!

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Wochenendeband – Icke & Er

Ich glaube ich geh gleich nach Hause. Es ist heute zwar wieder Agenturtag, aber hier ist nur die Notbesetzung. Notbesetzung ist in diesem Zusammenhang schon recht lustig oder? Was für Notfälle müßten wir hier den behandeln? Zum Beispiel wenn jemand bei Google „google“ eingibt und deswegen das Internet abstürzt dann machen wir schnell ein Neues? Wohl kaum. Und trotz „Notbesetzung“ ist absolut nichts zu tun. Also werde ich gleich gehn, ausserdem habe ich eh noch einiges Wichtigers zu erldeigen. Packen, dem Malcolm ein Päckchen packen und den Hörspiel- und Musikproviant für über 6 Stunden Autofahrt brennen. Also, wir sehen uns ers 2008 wieder. Kommt gut rein.

Icke & Er

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Music: On!

Als ein Kind der eher noch frühen 80er hatte ich das Glück, von diesen musikalisch, von David Hasselhoff und Opus mal abgesehen, weitestgehend verschont zu bleiben. Die musikalische Sozialisation setzte rückblickend wohl so richtig mit der Æ’rzte-Reunion ein und erreichte dann ihren Höhepunkt in der nachgeholten Grunge-Æ’ra im Allgemeinen und Nirvana im Besonderen. Blöd für mich, daß damals, schon eine ganze Ecke nach Cobains Selbstmord, im Prinzip alle Messen gelesen waren. Es blieb das schleichende Gefühl, im langsamen Anrollen der Hip-Hop-Welle sowas wie ein wandelnder Anachronismus zu sein. Doch was soll ich mich beschweren: erstens fand ich damals Anti-Haltungen mega inspirierend und zweitens kam dann Ende der 90er die Rettung durch die Kapelle, die sich Credo nannte…

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Bild des Monats Dezember 07

Google in den 60ern:

Google in den 60ern

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Rob’s Sketchblog

Alice, mach hinne, Daddy braucht ein neues Redesign!

Vielleicht so..?
Rob's Sketchblog

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Ihr grˆsstes Geschenk

Vorbei an einer Lawine von silbernen Mittelklasseautos. ‹berall Schnurrbärte, die ich nicht verstehe und kunterbunte Jacken, unter seligen Gesichtern, die sich eiligst auf dem Weg zur Pflicht machen, um mit dem Abschlussglockengong die Kür einzuläuten: Lärmende Kinder ins Auto verfrachten, damit sie das bekommen, das ihnen zuzustehen hat. Ihre Mittelmäßigkeit widert mich an und ich ignoriere ihre vermeintlich freundlichen Weihnachtsgrüße, während der Hund an der Leine zieht. Auch sie kann es nicht erwarten sich aus diesem hässlichen Pulk zu befreien und zieht zielstrebig in die Seitenstraße, die zu den Feldern führt.

Die Glocken werden leiser und die Ruhe nach dem Adrenalinsturm kehrt langsam ein. Ich bemerke plötzlich die fehlenden Kopfhörer, die ein fester Bestandteil der letzten Monate meines Lebens geworden sind. Aber verblüffender ist, dass mir nicht der Gedanke kommt den Player einzuschalten und mit The Album Leaf die gewünschte Ruhe zu verschaffen, denn sie ist schon da. Sie kreist mich ein, zieht mich nach unten und küsst mir sanft die Stirn. Mein Herzschlag verlangsamt sich und die einkehrende Kälte, durch die durchgelaufenen Sohlen, die noch Spuren der Großstadt an sich tragen, sagt zart Hallo. Ich erwidere den Gruß und lasse sie in die Schienbeine und Knie einziehen.

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Little Drummer Boy

Aber nur weil es Bowie ist


YoutubedirektChristmasCrap

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Frohe Weihnacht, ihr Morgenmoderatoren!

Malcolm der GrinchLieber guter Weihnachtsmann/
Schau mich nicht so gierig an/
Ich scheiß auf dich und deine Elfen/
Brauch kein Stollen, keine Welpen/
Was ich will ist meine Ruhe/
Kein pseudo-christliches Getue/
Keine schrägen Schlagerstars/
Kein Rentierschmuck in Cocktailbars/

Ich hasse dieses Fest so sehr/
Und freue mich da um so mehr/
Darauf, dass du die Beine brichst/
Und einen fiesen Stromschlag kriegst/
Wenn du in fremde Häuser steigst/
Und im Kamin fies steckenbleibst/

Lass bloß die Tage schnell verschwinden/
Und mich betrunken in meinem Minden/
Nur wenn ich mit den Jungs um Häuser zieh/
Und wir durch die Stadt gröhlen wie Vieh/
Ertrage ich nur dieses schlimme Fest/
Denn Weihnachten stinkt so wie…ein Morgenmoderator (egal ob Fernseher- oder Radio-) mit extrem guter Frühmorgen-Laune und die Macht über meine Fernbedienung und außerdem Tesafilm über meine Augenlider, sodass ich sie nicht schließen kann. Gefesselt bin ich, an einem Stuhl, den ich nicht umkippen oder drehen kann. Und solange ich nicht die vollendete Macht über mein Gehör habe, um es (also mein Gehör, nicht das Fernsehen. Davon träume nichtmal ich… Obwohl..?) an- und abzuschalten, wie es mir beliebt, muss ich mir noch das Morgenmoderatorengeseiere anhören.

Ja, das bist du, liebes Weihnachtsfest: Der Morgenmoderator unter den Festen. Du Arschloch.

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Die Anderen & ich

Ein einziger Konflikt stand mir im Weg, bevor ich beschloss nach Berlin zu gehen: All diese düsteren Gestalten, die sich in zwielichtigen Ecken drücken und ab und zu ihre hässlichen Fratzen herausstecken, um mir, dem Normalbürger, die Fresse zu polieren. ‹berall um mich herum könnte ein potenzieller Psychopath auftauchen, der mich absticht, seine Faust Polka tanzen lässt, oder mich schlimmstenfalls noch dazu überredet mir bei Alice einen Telefon- und DSL-Anschluss zu bestellen.

Ich zog also mit einem bitteren Angstgefühl in diese große, böse Stadt und beobachtete sie alle. Ich tauchte in die Masse unter und versuchte meine beste Waffe zu perfektionieren: Die Unauffälligkeit. Lediglich gebremst von 1,92m Größe und einem ständig garstigen Gesichtsausdruck, funktionierte die Technik garnichtmal so schlecht. Und so traute ich mich schon nach wenigen Wochen mein debil brabbelndes Umfeld mithilfe meines MP3-Players auszuschalten. Nach einiger Zeit verlor ich soweit die Angst und döste sogar die paar Stationen von mir bis zur FH. Was konnte schon passieren? Die Berliner bellen, aber beißen? Das tun die anderen.

Und dann kam das Wochenende, an dem ich meinen partiellen Wurzeln einen Besuch abstattete. Braunschweig. Die tote Stadt an der Oker. Angeführt von einem ehemaligen NPD-Mann, überschattet von Milliarden 1Ä-Läden und Fressbuden, aber rückblickend betrachtet, bezeichnend durch die wohl gemütlichste Atmosphäre Norddeutschlands.

Nichts hatte sich in den letzten Monaten verändert. Warum auch? Wohin auch? Und so machte ich mich auf, um die üblichen verdächtigen Lokalitäten aufzusuchen, die diese Stadt anzubieten hat. Das Praktische: Jede dieser Lokalitäten sind in aller Kürze, auch zu Fuß, zu erreichen und so konnten wir nach dem „Merz“ noch einen kleinen Absacker in meiner Lieblingskneipe zu uns nehmen, als eine Gruppe… sagenwirmal… sozial und frisurig (Stichwort UNISEX) etwas vernachlässigte Unterschichtanwärter, unseren Weg kreuzten. Mitten durch.

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Malcolm und das Lachsbaguette

Hach… ich bin aber auch unzuverlässig.

Zuerst häng ich Malcolm stundenlang in den Ohren, bzw auf dem Bildschirm, wieso denn hier wirklich JEDER schreiben darf (es hatte manchmal wirklich den Anschein) und nur ICH keinen Gastaccount habe. Und dann, als er es endlich unter den größten Umständen geschafft hatte mir ein Login einzurichten, poste ich nicht. Ich Schwein. Und das, wo wir doch alle wissen, was Malcolm gerade für eine schwierige Zeit durchmacht. Aber ich habe mich durchgerungen – sogar noch in diesem Jahr! Hiermit präsentiere ich euch Teil 1 der wundersamen Kuriositäten, die ich alle an einem einzigen (aber ergiebigen) Nachmittag mit Malcolm (und der Kleinen) sammeln konnte.

26. Oktober 2007, so 15:00 Uhr irgendwo in Berlin
malcolm.jpg

Die nächsten Teile „Malcolm und der Orientierungssinn“, „Malcolm im Comicladen“ und „Die Kleine als Gralshüterin der Kekse“ gibts dann in einem Jahr. Vorrausgesetzt ihr ward alle artig – Hohohohoho!

Schmäh- und Drohbriefe, wieso ich hier meinen Müll in dieses schöne Blog stell, bitte hier abladen. Danke :)

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Lieblos – Love entombed…

Aus der Schublade „alt aber kryptisch“…

Justitia’s Waage ist wahrhaftig aus dem Gleichgewicht geraten… und an den Börsen schwanken die Kurse zwischen den Extremzuständen, die Verhältnisse sind in ständiger Bewegung. Die äußeren Einflüsse sind an allem Schuld, indem sie die Liebe, von keinem Elchhund verhindert, dem Bären zum Fraß vorwerfen und dadurch den Bullen erst einmal alt aussehen lassen. Der Crash kam unerwartet, ganz typisch, an einem schwarzen Freitag. Wahrscheinlich hatte man es einfach etwas übertrieben an den Stellschrauben nachzudrehen und irgendwann war das fragile Gebilde, die Blase, einfach zerplatzt. Der eigene Kurs sackte ins Bodenlose, hastige Verkäufe waren die unvermeidliche Folge. Mindestens die Hälfte des Spiels ist Psychologie… Tatsächlich? So wenig? Sie sorgt dafür, daß die Love AG innerhalb kurzer Zeit nicht mehr das Papier ihrer Anteilsscheine wert ist. Den letzten Nutzen kann man aus dem Berg Papier wohl noch ziehen, indem man ihn in Wärmeenergie verwandelt… Die komplette Investitionssumme in den Sand gesetzt.

Hat dieses Traditionsunternehmen wirklich Bankerott gemacht? Ja Tonychen, welch ein grausiges Wort. Aber auf diese Weise bleiben wenigstens die eigenen vier Wände vorerst behaglich beheizt. Das Æ’ußere wärmt das Innere, könnte man zumindest annehmen, aber Pustekuchen. Das Geschäft ist kurzlebig geworden. Die Trends wechseln schneller als Ampeln die Farbe, da sollte man den Marktneueintritt nicht verschlafen. Das Spiel wartet nicht und der neue Star am New Economy Himmel ist sowieso schon aus den Startlöchern geschossen. Investier das Restvermögen auf jeden Fall in die Casablance KGaA, raunzt man mir hinter vorgehaltener Hand zu… ein todsicherer Tip! Neue Chance, neues Glück, denkt man sich da. Noch schnell das Corporate Design vom gemächlichen royalblau zu warmem rosenrot gewechselt und fertig ist das Start-Up-Unternehmen. Wen interessieren die Geschmäcker von gestern. Was zählt ist lediglich das hier und jetzt… Bis zum nächsten Schwarzen Freitag.

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Wochenendeband – The Killers

Von Grace∞
Und wir hatten dieses Jahr noch nicht mal einen Tannenbaum.
Aber wir sind ja eh nicht über Weihnachten zu Hause, denn wird sind über die Feiertage zu Hause. Also nicht unser Zuhause, sondern das unserer jeweiligen Eltern.
Wir werden uns unterhalten müssen. Sie wahrscheinlich lieber als ich. Aber jeder hat sein Kreuz zu tragen.
Dafür wird man ja aber auch mit einem Festtagsessen belohnt. Sie wahrscheinlich leckerer als ich.
Aber dafür bekommen man ja auch Geschenke. Sie wahrscheinlich reichlicher als ich, denn meine Familie schenkt sich nichts mehr zu Anlässen wo man dies in einer normalen Familie tut. Weil, man hat ja schon alles und es fällt einem ja auch nichts mehr ein, was man haben möchte. ƒhm, ja, also euch fällt vielleicht nichts ein, aber mir da schon eher. Ach mist, es hört ja eh keiner zu.
Also dann habt ihr mal ein schönes Weihnachten. Lasst euch das Festtagsessen schmecken. Lasst euch reich beschenken. Ich verzieh mich derweilen mit einer Flasche rotem in die Ecke und ziehe den Kopf ein bis Silvester.

The Killers – Don’t Shoot Me Santa

Via [eigenart]

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Tätzchen der Ausreisser

Sowas hab ich ja noch nicht gesehen, liebe Kinder! Und ich habe Struwelpeter gelesen!
Was aber unsere ostdeutschen Freunde in ihrer Kindheit durchmachen mussten, um unterhalten zu werden, ist schon fast zombiefilmig!

Ich habe mir mal erlaubt ein paar Zeilen aus Rudo Morics „Tätzchen der Ausreißer“ vorzutragen:


YoutubedirektTätzchen

(Ihr müsst wahrscheinlich ein bisschen lauter machen, da ich mir immernoch keine richtige Kamera leisten kann.)

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