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Interview mit Stan Lee

Drüben beim René gefunden: Interview mit Gott Stan Lee. Und wer ist die Interviewführerin? Veronica Belmont? Woher kenne ich sie bloß? Zauberhaft ist sie, da hat der René recht!

Ist das normal, dass ich jedesmal wirklich und wahrhaftig eine Gänsehaut bekomme, wenn ich ihn sehe?
Ist das etwa… Liebe?

Arbeitsplätze

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Also einer meiner alten Chefs hatte schon Probleme damit, einen Kicker hinzustellen. Und wehe man schaute sich zwei Youtubefilmchen hintereinander weg an!

Ich glaube Youtubefilmchen sind das kleinste „Problem“ dieser Arbeitsplätze. Das nenne ich mal Mitarbeiter-Motivation, liebe Kinder!

Danke Phloo

In dem Punkt

In dem PunktEs gab einmal einen kleinen Jungen, der nichts anderes konnte, als ein bisschen malen. Dieser Junge war ein sehr trauriger Junge, denn abgesehen davon, dass er keine Freunde hatte, der kleinste in der Klasse war und nicht einmal richtige Pickel kriegen konnte, wusste er nur eine Antwort auf die Frage, was er denn später werden wolle:

Dein Vater, du Schlumpfscheiße-Klon!“ (das sagte man so, Anfang der 90er.)

Ja, dieser Junge pubertierte sehr vor sich hin und als dann der entscheidene Tag kam, an dem jeder aus seiner Klasse ihre ersten Schülerpraktumse (?) vorstellen mussten, malte dieser kleine Junge einen besonders großen Totenschädel, mit Blutgerinseln aus den Augenwinkeln und Ratten aus dem Mund kommend. Nein, er hatte natürlich keinen Platz für ein Schulpraktikum. Dafür aber einen fürsorglichen Biologielehrer, der nicht nur ein Auge für das Talent des Jungen hatte, sondern auch entsprechende Kontakte. Und so trug es sich zu, dass das kleine schwerpubertierende Arschloch in eine Mindener Werbeagentur landete. Drei Wochen lang malte der Junge wie besessen, entdeckte Farbverläufe in Corel Draw, viele viele Schriften (möglichst auf einem Blatt kombiniert) und Silvia. Silvia war brutal alt (mindestens mitte zwanzig. Min-des-tens!), aber wunderschön. Ihre strahlend blauen Augen schauten Malco… dem kleinen Jungen tief in seine Seele und befreite ihn drei Wochen lang von seiner pubertätsbedingten Depression.

Schneller als er einen Pickel ausdrücken konnte, war die Praktikumszeit vorbei. Der kleine Junge war fest davon überzeugt nun alles über Werbegrafik zu wissen und zählte die Tage, bis er mit der Realschule fertig war, um endlich mit Silvia ein Leben in Saus, Braus und Koks zu verbringen. Das Leben eines echten Werbers, eben. Aber er sollte sich täuschen, denn kaum hatte er sein auf Karo-Papier zurecht gelogenen Lebenslauf mit einer freundlichen Absage zurückbekommen, zerbrach der Traum eines Lebens als Werbegrafiker. Aber anstatt sich davon niederringen zu lassen, packte ihn ihn sein Ehrgeiz und er ließ sich zu einer vielversprechenden Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten hinreißen, was im Endeffekt soviel heißt wie: „Du hast zwar in den letzten drei Jahren gut gebumst, aber das Zeugnis kannst du höchstens dafür nutzen umsonst auf Behindertenparkplätzen zu parken, wenn du es gut sichtbar in die Frontscheibe legst.“

Nach schallendem Gelächter seitens des Besitzers einer Werbeagentur (keine 200 Meter von der Agentur entfernt, die in ihm das Licht des Grafikers entfachte), ließ sich der inzwischen zu einem jungen Mann herangewachsene Junge davon überzeugen sich weitere Schmach zu ersparen und lieber noch eine Ausbildung zu einem „Mediengestalter für Digital- und Printmedien“ zu absolvieren. Und das in ihrem Haus. Na, wenn das mal kein nettes Angebot war. Und so stellte sich der junge Mann seine Visitenkarte vor, die besagte, er wäre ein gottverdammter Mediengestalter für Digital- und Printmedien und damit nichts anderes sein sollte, als der Schlüssel zu Macht, Ruhm, Sex und Drogen.

„Was machst du so?“ – „Ich bin Mediengestalter. Mediengestalter für Digital- und Printmedien. Hier meine Karte.“ – „MUAHAHAHAHAHA!!!“

Keine seltene Reaktion, die mitunter mit der hohen Anzahl der Umschüler in seiner Berufsschulklasse zu tun haben könnte. Eine Welle von zurecht schwer vermittelbaren Mediengestaltern für Digital- und Printmedien überschwappte Deutschland. Lediglich ein kleiner Prozentsatz erwies sich als fähige Kraft, doch sie (wodrunter auch der junge Mann zählte) fanden nur schwerlich eine Arbeit, denn der bittere Nachgeschmack einer ganzen Generation von gestalterischen Versagern verwässerte die Suppe des ansonsten ganz bestimmt optimistisch angelegten Berufszweigs.

Jahre zogen ins Land und der junge Mann wurde alt älter. Inzwischen arbeitete er jahrelang in einer Agentur an der Oker und hatte beschlossen, dass das nicht alles sein kann. Ewig nur der Mediengestalter für Digital- und Printmedien zu bleiben, ist ja auch kein Leben. Und so zog es ihn an die Spree, damit auch er endlich etwas vorzuweisen hat, was nicht mit lautem Lachen quittiert wird: Einem richtigen Studiumabschluss. Ein Lotterleben. Saufen, schlafen, ab und zu in die Bücher schauen und dafür am Ende einen vorzeigbaren Abschluss haben. Ein Traum!

Und dann schloss sich der Kreis, als in seiner Mailbox die Mail einer Werbeagentur auftauchte , die den inzwischen sehr großen Jungen darum fragte, etwas für sie zu bauen.
Es war die Werbeagentur aus Minden, mit der alles begann.

Ob Silvia wohl noch dort arbeitet? Die muss doch jetzt uralt sein! Mindestens anfang 40!!!

Verlesen?

Koch will den Wähler nicht“, sagt Ralf Stegner, schleswig-holsteinischer SPD-Fraktionschef und Ex-Innenminister, voller ‹berzeugung nach der Parteivorstandssitzung im Willy-Brandt-Haus.

Tsts. Ich musste dreimal drüberlesen, um zu merken, dass da „der Wähler“ steht.
Manchmal spielen die Augen die verrücktesten Streiche.

R.I.P. mein lieber Spider-Scanner

R.I.P. mein lieber Spider-Scanner

Ich möchte Abschied nehmen, von einem meiner treuesten Freunde. Nur wenige technische Geräte lebten länger, als mein guter Spider-Scanner.

Wir sind durch Moiré und Schlieren gegangnen. Du warst meine erste Verbindung zwischen analoger Welt und dem weiten Universum der Bits. Dein stotterndes Aufatmen galt immer als Startschuss, wenn der Rechner nach dem Anschalten endlich bereit war loszulegen. Als hättest du mir jedesmal sagen wollen, dass du es kaum erwarten kannst, loszuscannen. Und du hast gescannt, biszumgehtnichtmehr!

Mein lieber Spider-Scanner. Ich wünsche, ein hochauflösendes Jenseits und dass du dort glücklich bis zum jüngsten Tage Playboys und Maxims scannen kannst.

Du warst einer der Guten.
Schlaf gut, mein Freund…

So! Kann mir jemand einen guten Scanner empfehlen? Möglichst nicht über 100,-.

Waswiewo?

Monatelang: Nichts. Rumgammeln, Zeit totschlagen, viel zuviel trinken und schlafen.

Dann: Prüfungen, Abgabetermine, Vorstellungsgespräche, ein isländischer Architekt und freiwillig ein Wochenende zuhause geblieben, weil gehtnichtmehr. Weit aufgerissene Augen. Wo kommt das alles her? Warum bewegen sich alle plötzlich so schnell und ich klebe auf der Stelle? Dieser Schweinehund von Trägheit, der sich im Arsch festgebissen hat, ist ja anhänglicher als Herpes! Ich bemerke beinahe zu spät, dass ich zu alt bin, um von 0 auf 100 in nullkommanix zu kommen. Zu alt? Ich? Wann ist das denn bitte passiert? Muss letzte Woche gewesen sein, als ich ganz kurz nicht aufgepasst habe und statt nur ein Feierabend-Bier zu trinken, gleich zwei inhalierte. War das etwa zwischen den beiden Sternburgern ?. Was ist eigentlich aus dem guten, alten Beck’s geworden? Achja, damit fiel ich immer unangenehm bei meinen Kommolitonen auf. „Ooouuu, na, wir müssen’s ja haben! Da kann sich einer Beck’s leisten!“ – „Musst ja nicht mittr…“ – „Gib schon her! Hast du noch eins?“

Dieses elende Studentenpack.

Achso.
Na dann.

Merken fürs nächste mal…

Wenn man zu Hausnummer 3 will, nicht bei der 7 oder 8 suchen… Ihr Name wird da an keiner Klingel stehen.

Noch so eine Star Wars Verarsche…

…braucht eigentich kein Mensch.
Aber für den Waldi-Waldmeister, der wie kein anderer rumkölschen kann, jibbet dat hier ohffe Ohren:


YoutubedirektKölschWars

Der Trick um den coolsten Kartentrick der Welt

Also es ist ja nicht so, dass ich mich nie frage, wie das geht, mit diesen ganzen Zaubertricks. Im Gegenteil – wenn sie klappen, kreische ich wie ein kleines Schulmädchen und kann nicht mehr schlafen. Manchmal stehe ich nachts auf und durchstöbere das Internet, auf der Suche nach der Lösung. Sobald ich sie aber finde, schäme ich mich in Grund und Boden. Ich zerstöre das Kind in mir! Ich töte jegliche Illusionen! Warum muss ich nur alles auslöschen, was die Welt hinterfragt?

Meistens schließe ich die Seite, bevor ich mir die Lösung durchlesen kann und bewahre so den Teil von mir, der Samstag Morgens um 8:00 aufsteht, um auf Kabel1 Cartoons anzuschauen.
Aber diesesmal ist es anders. Und was hinter dem weltallercoolsten Kartentrick der Welt steckt, ist…

…“erschreckend“ ist garkein Ausdruck!

Aber seht selbst (oder auch nicht!):


YoutubedirektKartentrick

Produkte die die Welt nicht braucht (5)

Produkte die die Welt nicht braucht (5)

Ich weiß ja nicht. Glamour habe ich mir dann doch etwas anders vorgestellt.

Muscheln an verrosteter Kette? Braucht kein Mensch!



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com