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re:publica

Ja, ich werde auch dort sein. Allerdings erst ab Donnerstag Nachmittag. Die FH ruft, die Arbeit schreit und die Kleine quengelt und ich müssen noch die eine oder andere Vorbereitung treffen.

In diesem Sinne freue ich mich alte und neue Bekannte zu treffen und hoffe endlich mit René den lang ersehnten Männer-Tanzkurs umzusetzen.

Schäuble war hier

Schäuble war hier
Mit freundlicher Genehmigung des CCC

Sollte inzwischen schon recht großzügig seine Runde gedreht haben, die Nachricht, dass man Schäubles Fingerabdruck im Magazin des CCC mitsamt einer netten Gebrauchsanweisung erhält.

Sie sagen:

Der Datenschleuder liegen die Vorlage und eine fertige Attrappe bei. Um damit zum Beispiel bei Edeka [4] einkaufen gehen zu können, muss man den nachgemachten Abdruck nur noch vorsichtig auf den eigenen Finger kleben. Somit kann man praktisch alle üblichen Fingerabdruck-Biometriesysteme überlisten.

„Die Verwendung von Fingerabdrücken zur Identifizierung von Bürgern ist ein technischer und sicherheitspolitischer Irrweg, der so schnell wie möglich beendet werden muss. Der Bundestag ist aufgefordert, das Biometrie-Pass-Experiment schleunigst zu beerdigen. Die personellen Verflechtungen von Biometrie-Industrie und Innenpolitikern müssen dabei genauso beleuchtet werden, wie die undurchsichtigen Transaktionen um die Bundesdruckerei,“ fasste CCC-Sprecher Engling die Forderungen des Clubs zusammen.

Bestellen kann man den interessantesten Magazin-Gimmick seit den Uhrzeitkrebsen hier.
(Ist gerade rausgegangen – demnächst mehr!)

Der Trend geht zur Zweit-Pubertät

Ich verachte Jugendliche leidenschaftlich. Das habe ich schon immer getan, was zur Folge hatte, dass ich vor knapp 15 Jahren eine sehr schwere Selbstfindungsphase durchlebte, die neben eines amtlichen Selbsthasses, zu der allgemeinen Zustimmung führte: Ich war scheiße.

Heute trafen wir uns mit einem befreundeten Ehepar, die Eltern dreier entzückender Kinder sind. Eines davon erreicht morgen die kritische Grenze und wird mit ihren frischen fünfzehn Jahren ihren Eltern von der Existenz des Antichristen im eigenen Haus überzeugen. Ansätze eines kleinen Vorgeschmacks in Form von „OoooOOOHHhhhHH… MAMA!“s bis zu handelsüblichen „Ey, das habe ich schon tausend mal gesagt“s gab es schon kurz vor dem Essen, lediglich unterbrochen vom Zücken des Handys mit wütendem Geklopfe auf der Tastatur.

Weiterlesen? Na klar!

Futur II…

Die Sache mit der Blueray-Tanztempel-Thek hat es mal wieder gezeigt. Es gibt in der Sprache eine Tempus-Form, die man zwar im Alltag im Prinzip nie benutzt, die aber nichtsdestotrotz etwas Faszinierendes und vielleicht auch Unheimliches an sich hat. Immerhin leben wir doch zumeist in der Gegenwart, betrachten das Vergangene als vollzogen und das Zukünftige als im Nebel verborgen. Da mag die Vorstellung von der vollendeten Zukunft mitunter recht verstörend wirken. Gießt sie doch die Endlichkeit der Dinge in Worte…

Aber ich muß es gestehen, ich habe normalerweise kein gesteigertes Interesse an Lyrik. Doch normalerweise heißt nicht immer und deshalb beende ich an dieser Stelle die Gedanken zum Futur II und überlasse anderen, begabteren Sprachjongleuren die Bühne und das Wort…

Weiterlesen? Na klar!

8 Wege einen Grafiker in den Wahnsinn zu treiben

Wenn Sie einem Grafik-Designer eine Datei schicken, stellen Sie sicher, dass sie mit einem Microsoft Office Programm erstellt wurde.

Wenn der Grafiker erstmal die Comic Sans benutzt, ist er schon zur Hälfte dem Wahnsinn verfallen.

Stellen Sie also auf jeden Fall sicher, dass Sie ihren Grafiker anweisen, alle Ränder zu verkleinern, Zeilenabstände zu verkürzen und eine wirklich, wirklich kleine Schriftgröße zu verwenden.

Hatte ich.

Sollten Sie ein Logo designen lassen wollen, Skizzieren Sie es selber auf einer Serviette. Oder noch besser, lassen Sie es von Ihrem 9-jährigen Kind zeichnen.

Hatte ich.

Gut ist auch ÑIch möchte, dass das schön aussiehtì oder ÑIch möchte schöne Grafiken, Grafiken die, na du weißt schon; wenn man drauf sieht denkt man sich: Das sind aber schöne Grafikenì.

Hatte ich.

Der Designer wird anmerken, dass man höchstens 2-3 Hausfarben haben sollte, aber nein, ziehen Sie so viele Farben aus dem Hut wie Sie wollen

Hatte ich natürlich.

Und dann, kurz bevor die Deadline für das Projekt erreicht ist, gehen Sie zu dem Designer und lassen Sie ihn weitere Korrekturen und ƒnderungen durchführen, mehr, als er jetzt noch Zeit hat umzusetzen.

Hatte ich auch schon.

Sie wollen das in Pink? Also wird es Pink. Sie wollen sechs verschiedene Schriften? Sicher, machen wir.

Wer hatte das noch nicht?

Jetzt wäre auch die wachsende Unruhe, das Fingernägelkauen, zwei mit dem Tode zu bestrafende Triebe und das zuckende Auge erklärt.

Hier ausführlicher warum…

Es geht voran… Geschichte wird gemacht.

Technische Weiterentwicklungen bringen es so mit sich, daß das eine oder andere irgendwann sein Dasein im Konsumkreislauf vollkommen einbüßt und bestenfalls noch von Liebhabern benutzt oder gesammelt wird. Ich denke da zum Beispiel an die guten alten Kassetten oder MD’s, die sich leider infolge von CD-Brennern nie so richtig durchgesetzt haben. Allerdings halten sich diese quasi Mythen trotzdem des öfteren hartnäckig im normalen Sprachgebrauch und ich frage mich, warum das wohl so ist. Ist die Sprache wirklich so langsam in ihrer Entwicklung? Weshalb nennt man den Plattenladen heute noch so, obwohl dort ausschließlich (noch) CD’s vertrieben werden? Und, noch schlimmer, warum gestaltet man seine ruhigen Abenden so oft mit Filmen aus der Videothek? Magnetbänder sind doch sowas von 90er.

Doch damit ist jetzt Schluß, zumindest bei mir: ab sofort hab ich einen Ausweis für die DVD-o-thek, auch wenn da das böse Wort mit „V“ drüber steht. Und da sich die großen Hersteller ja anscheinend endlich auf ein Nachfolgeformat geeinigt haben, wage ich an dieser Stelle auch gleich eine ganz gewagte Prophezeiung: In zehn Jahren werde ich in einer Blueray-Disc-o-thek gewesen sein!

PS: Würde man einen englischsprachigen Menschen zu einer DVD-Verleihstelle schicken wollen, käme man natürlich trotzdem irgendwie wieder bei der Videothek an… Aber das ist ein anderes Thema.

Der Homer in echt

Homer Simpson

via

Stimmig

Das ist so ziemlich das Gruseligste, was ich jemals auf Youtube gesehen habe.


DirektStimme

Na, vielen Dank, rotor!

Nur der Vollständigkeit halber

Reporter ohne Grenzen
klick

Buddy Talk – Experience

Kann sich jemand an das hier erinnern?


DirektBuddy

Wie konnte das nur an mir vorbeigehen?



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com