Der Sˆldner
Ich tue es nicht für das Geld. Ich kämpfe nicht in der Gewissheit, dass ich siegen werde. Ich kämpfe nicht aus ‹berzeugung oder weil ich die Ungerechtigkeit besiegen will. Und ehrlich gesagt: Mir ist es egal wer dabei im Recht ist. Ich kämpfe, um Blut zu schmecken des Kämpfens willen.
Der Preis bestimmt die Seite auf der ich kämpfe. In diesem Fall war es nur ein einzelnes Bier und das Lächeln, das sie mir schenkten, als sie in ihren aufgebretzelten Kampfanzügen vor mir standen, willens alles zu geben, um ihr angeborenes Recht zu verteidigen. Ihre Kampfeslust imponierte mir und ich habe noch nie eine solche Leidenschaft gesehen, die wild in den Augen der Underdogs flackerte.
Das war mir Lohn genug, als ich mich heute in einen Krieg stürzte, mit dem ich nichts zu tun hatte.
Nächstes Jahr werde ich sogar umsonst kämpfen. Und wenn es nur die offene Rechnung zwischen mir und der Friedrichshainer Schlampe ist, die mir…
…Naja, lassen wir das.

Die Geschichte der Wasserschlacht um die Oberbaumbrücke









Pah, auch dieses Jahr hat wieder der bessere Bezirk gewonnen… Wenn selbst zugezogene Söldner dem Kreuzberger Anhang nicht helfen können, was soll da noch kommen??
:)