Fünf Jahre esib | Hansenet-Alice & das Geld der Anderen
Fünf Jahre eye said it before – Das Blog.
16,7% meines Lebens habe ich damit verbracht 2424 2425 Beiträge in das Interweb zu rotzen. Ohne die drei Fremdblogs mitzurechnen, an denen ich beteiligt bin.
Ich möchte gerne allen Lesern danken, der Kleinen für Ihre Geduld, esib-Mitschreiberlin Pat Bateman für seine Unterstützung und der Hansenet-Alice, dafür, dass der „Anbieter“ mich zu sovielen Beiträgen inspiriert hat. Ich möchte hiermit meinen Jubiläumsbeitrag beenden, mit den neuesten Nachrichten, aus dem Hause Alice.
Was ist also aus meinen 32,25€ geworden? Ich habe mal den letzten Mailverkehr zusammengetragen. Wie gewöhnlich sage ich nicht Hallo und bestimmt auch nicht „Sehr geehrte Damen und Bla…“, sondern lege gleich los. Überflüssiges Höflichkeitsgeschwurbel lohnt sich nicht bei Alice.
Am 4. November bestätigten Sie mir, dass mein Anfrage in Bearbeitung ist. Am 21. November dasselbe.
Und jetzt stellen wir uns den Spaß mal andersherum vor: Ein Kunde vertröstet Sie immer wieder mit der Bezahlung seiner Rechnung. Wie lange machen Sie das mit, bis die Internetverbindung gekappt wird.
Mir bleibt wohl nicht wirklich etwas anderes übrig, als Sie wiederholt darauf aufmerksam zu machen, dass meine Geduld nicht ewig hält und, dass Sie Ihre Stellung so dermaßen ausnutzen, für mich nichts anderes heißt, als Ihnen noch zwei Wochen Frist geben, bis ich mich mit meinem Anwalt in Verbindung setze.
Ersparen Sie mir also weiterhin das leere Geschwätz von Ihrem angeblichen Bedauern. Es ist nichts wert. Ich will mein Geld wiederhaben, das Sie mir unrechtmäßig genommen haben. Weiterhin verlange ich von Ihnen die Erstattung der Unkosten, in Höhe von 8€, die mir durch Telefonate mit Ihren „Service-Kräften“ entstanden sind.
Es muss doch möglich sein, dass unter einem Ihrer Mitarbeiter ein Mensch ist, der den Funken von Fantasie besitzt, um sich vorzustellen, wie er/sie reagieren würde, wenn man ihm/ihr das Geld weggenommen hätte.
Malcolm Bunge, Kundennummer: XXXXXXXXXXX
Ich gebe zu, ein bisschen emotional und beinahe polemisch gewesen zu sein, aber was bleibt einem denn anderes übrig, wenn einem das Geld nicht zurückgegeben wird, das einem zusteht?
Eben.
Und so sah die Anwort aus
Sehr geehrter Herr Bunge,
zunächst möchten wir unser Bedauern (ARGH!!! – Malcolm) über die von Ihnen geschilderten Unannehmlichkeiten zum Ausdruck bringen.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir alles daran setzen werden Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. Dazu fehlen uns aber wichtige Informationen.
Damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können, bitten wir Sie, Ihre Identität nachzuweisen. Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Daten vor Missbrauch. Wir bitten um Verständnis.
Wenn Sie Ihre Anfrage über das Kontaktformular auf www.alice.de stellen, erfolgt der Identitätsnachweis automatisch. Melden Sie sich dazu in der Alice Lounge an, klicken Sie dort links auf Kontakt und anschließend auf Kontaktformular.
Oder Sie rufen die Alice Kundenbetreuung unter der unten angegebenen Rufnummer an und nennen uns Ihr Kundenkennwort für den Telefonsupport.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Natürlich habe ich langsam Spaß daran zu antworten und tue dies auch umgehend:
Folgende Meldung gibt Ihre Lounge aus:
Leider ist zu diesem Zeitpunkt aus technischen Gründen eine Anmeldung nicht möglich. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.Also, Identität hin oder her: Sie haben mehrmals bestätigt, dass Sie mir das Geld zurücküberweisen, das Sie mir schulden. Ich will von Ihnen keine Informationen haben, die eine Identifizierung benötigt, sondern mein Geld! Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein!
Wenn Sie also glauben, dass ich so verblödet bin Ihrer (DAS streiche ich lieber, weil: Abmahnwürdig! – Malcolm), nämlich Ihnen Geld in den Rachen zu schmeißen, weil ich Ihre Hotline anrufe, nachzugehen, müssen Sie mich für dümmer halten, als ich bisher angenommen habe! Ich habe schon genug Unkosten und Ärger durch Sie gehabt, also überweisen Sie endlich mein Geld zurück. Es kann Ihnen egal sein, ob ich jetzt wirklich Malcolm Bunge bin, oder ein tollwütiges Eichhörnchen mit rudimentären Schreibfähigkeiten: Ihr Unternehmen hat mir Geld weggenommen und soll es wieder zurückgeben. Ist irgendetwas daran unklar? Soll ich es vielleicht mit Wachsmalstiften aufmalen?
Also, ich fordere Sie hiermit noch einmal auf innerhalb von zwei Wochen die 32,25€ auf das Konto zurückzuüberweisen, zuzüglich 8€, die ich mit Ihrer Hotline verschwendet habe.
Malcolm Bunge, Kundennummer: XXXXXXXXXXX
Natürlich erhielt ich auch darauf keine Antwort, also dachte ich so bei mir „Malcolm“, dachte ich… „Malcolm, ruf da mal an und hau mal auf‘m Putz.“
Habe ich natürlich getan. 14 Minuten à 14 Cent später findet sich tatsächlich jemand, der scheinbar weiß wovon er redet. Der Auftrag wäre natürlich bearbeitet worden. Das dauert eben! Das muss man sich ja auch vor Augen halten: Anfang Oktober bucht Alice Geld von meinem Konto. Erst Mitte Oktober fällt es mir auf und ich schreibe meine erste Mail. Ich lasse das übliche Blabla über mich ergehen und schreibe wieder zurück. Am 3.11. findet die Kleine den Beleg, dass die Geräte abgeschickt wurden, woraufhin ich es mir nicht nehmen lasse Alice umgehend in Kenntnis zu setzen, dass Papa sein Geld wiederhaben will. Immer wieder werde ich vertröstet, bis ich Mitte Dezember anrufen muss, um zu erfahren, dass das Geld, das man mir innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde abgebucht hat, 2 1/2 Monate braucht, um wieder zurückzukommen!
Zwei Ein Halb Mo Na Te.
Könnte ich mir doch bei meinen Rechnungen auch nur so eine Ruhe leisten. Das wäre schön…









Hach, schön das es Alice gibt und somit solche Beiträge!