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Top-5-Liste…
Seit Freitag, oder eigentlich war es ja doch schon Samstag, hab ich sie endlich komplett: Meine Top-5-List der MAS (The Most Annoying Singers) im Rock-/Pop-Sektor. Vier Plätze sind schon seit mehreren Jahren fest vergeben und es gab eine Menge Bewerber, die den letzten freien Slot unbedingt besetzen wollten. Doch letztlich konnte es nur einer schaffen (seltsam… der Kampf um meine Goldene Himbeere war eine reine Männersache)… und nun, da endlich vollständig, meine rote Liste der Stimmen, mit denen man mich auf den Mond jagen könnte:
1. Schon nach dem ersten Hören und seither unübertroffen: Jay Kay, seines Zeichens Sänger von Jamiroquai. Seltsamer Kleidungstil, Musik zum Abgewöhnen und eine Stimme, die an die Trompetenkünste von Stefan Mross erinnert.
2. Mick Hucknall aka Mister ‚Einfach Rot‘. Aus irgendeinem Grund hab ich früher Simply Red konsequent mit den Dire Straits verwechselt, bis ich irgendwann bemerkte, welch eine Beleidigung das für Knopfler und Co. wäre. Hucknall hat sich im Grunde einen harten Kampf um Position Eins geliefert, aber letztlich konnte halt doch nur einer den Thron besteigen. Der Rotschopf mit der Pipsstimme hat ihn leider knapp verpasst.
3. Joe Cocker. Mir egal, ob der Kerl eine Insitution ist und schon zu Woodstock-Zeiten im Geschäft war. Die Stimme klingt wie eine Schleifmaschine und total versoffen. Naja, wie man weiß klingt sie ja nicht nur, nein, sie ist es ganz einfach…
4. Neil Tennant von den Pet Shop Boys. Viel Neues fällt mir dazu leider auch nicht mehr ein… Eben eine weitere Truppe, der ich mich weitestgehend entziehe, da es mir unerträgliche körperliche Schmerzen bereitet, ihren Darbietungen lauschen zu müssen.
… Nun, und last but not least, auf der 5, wen haben wir da? Richtig, Trent Reznor, die Stimme von den Nine Inch Nails. Kurzer Scherz… Nein, ich meine natürlich Brandon Flowers von den Killers. Meiner Meinung nach sowie die am meisten überschätzte Kapelle aus dem ganzen Kaiser-Razor-Kooks-Diao-blaaaablub-Eintopf und dieses Wochenende wurde mir klar, wieso das so ist: der Sänger ist schuld. Mit Somebody told me fing es an, über Mr. Brightside ging es weiter und mit der mehr als dämlichen Frage, ob wir nun Menschen oder Tänzer seien, ist garantiert noch lange nicht Schluss… Leider.
Schluss ist nun allerdings mit dem Beitrag an dieser Stelle und damit keiner behaupten kann: der meckert ja nur… hier mein Song des Tages. Schon etwas älter, aber trotzdem hab ich die Jungs erst vor einiger Zeit so richtig schätzen gelernt:
Barack Obama bei Jay Leno
Der Obama-Hype während des Wahlkampfes hat mich kalt gelassen. Nicht vollkommen – ich war schon froh, dass er gewann und er schien mir auch sympathisch. Aber mit welcher Hingabe man von dem Mann schwärmte, war mir schon beinahe unheimlich.
Und auch nachdem Obama und Leno sich über die Weltwirtschaftskrise unterhalten haben (und ich endlich verstanden habe, wo das ganze Geld geblieben ist!), würde ich nicht unbedingt meine Unterhose auf die Bühne werfen, wenn ich ihn sehen könnte, aber mit großer Sicherheit hat mich ein Politiker gerade tatsächlich richtig zum Lachen gebracht! Und das ist ja auch schon etwas.
Warum klappt das also hier in Deutschland nicht?
Achso, deswegen:
DirektHeil
Wolverine 35th Anniversary Fine-Art-Cover
So, ich blogge jetzt noch schnell etwas und dann muss ich zurück in die Küche, nach der Torte schauen. So ein Geburtstagskuchen backt sich schließlich nicht von selbst!
Zum 35. Geburtstag meines Lieblingsschlitzers hat Marvel nur die besten Künstler rangelassen und so reiht sich ein Dali mit einem van Gogh in einer Reihe, zusammen mit Magritte, Picasso und und und..!

Die restlichen Bilder gibt es hier zu sehen.
Danke René!
Louis CK über Technik
Ich bin eine Schlampe. Ich treibe es virtuell mit beinahe jeder Webzwonulligkeit, die auf dem Markt kommt, um 99% kurz danach wieder abzuschießen. Warum tue ich das? Weil das das Staunen nicht verlernt habe! Ich gehe durch die Welt und sehe tragbare Telefone ohne Tasten, die nur mit der Kraft der Gedanken gesteuert werden; Autos, die schneller als das Licht fahren; Roboter, die wie Menschen aussehen und denke mir: „Whow! Was ist das für ein Segen, dass ich hier und jetzt im Jahr 2000 leben darf, Baby!“
Aber genauso denke ich, genau wie Louis CK es anprangert: „Fick dich, du miese Ausgeburt einer räudigen Hündin, du… du… du scheiß Kommunistennazischweinefressenderselbstmordattentäterarschloch – Es ist deine gottverdammte Pflicht zu FUNKTIONIEREN!“, wenn der dieser Regenbogenball des Todes aufpoppt und mein Rechner für ca 20 Sekunden einfach mal nichts tut.
Insofern fühle ich mich angesprochen und schäme mich auch ein bisschen. Er hat so recht:
Louis CK from per gustafson on Vimeo.
Danke Jan. Danke.
Prank War
Das ist so gut, ich würde es am liebsten jetzt gleich selber machen (Danke Winkelsen, für den Lacher des Tages!):
Freund B möchte seinem Homie A vorgaukeln lassen, in der Halbzeitpause eines Basketballspieles den sogenannten “500.000$-Shot” (ein Versuch, mit verbundenen Augen den Basketball von der Mittellinie in den Korb zu schleudern) probieren zu dürfen. Was wäre, wenn die 18.000 Besucher in der Halle eingeweiht wären und was wäre, wenn man den “Gewinner” Sekunden später aufklärt, dass es sich um einen Fake handelt?
Weisheiten eines Designers (#324 – #328)
#324 Wenn man schon darüber nachdenkt den künftigen Kunden einen Preisnachlass zu gewähren, für den seltenen Fall, dass sie bei der späteren Entwicklung der Gestaltung nicht reinreden und einfach darauf vertrauen, dass man genau weiß was man da tut, dann haben sie dich.
#325 Nein, ich bekomme keinen Euro für jedes „Könnten wir … noch größer machen? Es ist doch noch soviel Platz!“, sonst würde ich wohl kaum hier sitzen und darüber bloggen müssen.
#326 In Zukunft kostet es extra, wenn der künftige Kunde einen eigenen Entwurf mitschickt, den er in Word erstellt haben muss, um es dann in Excel einzubinden (sic!).
#327 Durch Nachlässigkeit seitens des Kunden verursachte Überstunden kosten Extra. Da brauchen Sie jetzt nicht so zu gucken!
#328 In manchen Ländern wird man nicht dafür verurteilt, wenn man einem anderen die Geschlechtsteile in Säure auflöst, nachdem dieser zum wiederholten Male „Das geht doch schnell, könntest du mal…“ gesagt hat. Ich muss nur noch herausfinden welche es waren, dann melde ich mich wieder.
Vielen Dank,
weitermachen.
Sarah Kuttner – Mängelexemplar
Und gerade als ich das letzte Hörbuch beginne und schon panisch um mich greife, was ich als nächstes lesen/hören soll, schickt man mir ein Link, der mein Herz gleich dreifach hüpfen lässt: Sarah Kuttner hat ein Buch geschrieben.
Regelmäßige Leser werden eine gewisse Affinität meinerseits zu brünetten, schnell quaselnden, dezent meschuggen Frauen bemerkt haben. So auch Thomas, der mich auf das Buch hinwies:
Karo ist anstrengend. Das gibt sie selber zu. „Ich bin anstrengend“: So heißt es gleich mehrmals am Anfang des Romans. Und damit auch jedermann versteht, wie anstrengend Karo ist, setzt die ganze nun folgende Geschichte an, es zu beweisen: Karo ohne Job beim Psychiater. Karo mit ihrem mittelmäßigen Freund, den sie verlässt. Karo heulend am Telefon, um ihren Freund, den sie nicht will, (erfolglos) zurückzubekommen. Karo ohne Freund heulend in den Armen – und auf den Knien – ihres besten Freundes. Karo heulend in der Psychiatrie. Und, am Ende, dann doch: Alles wieder gut. Oder vielleicht doch nicht so ganz?
Und das gefällt mir besonders, ein Trailer zum Buch:
DirektMängelexemplar
Und damit ihr nicht lange suchen müsst: Klick
Gefährliche Rollbretter
Achtung, Achtung! Eine Eilmeldung!
Und kommt mir jemand mit alt, sei gesagt: Ich litt lange Zeit unter einer Alice-Internetverbindung.
Danke StinkyStan








