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Handy-Spam

Kleine Vorwarnung an jeden, der mich künftig mit unterdrückter Nummer anruft: Ich werde von nun an, wenn jemand mit unterdrückter Nummer anruft, in eine ruhige Ecke gehen und laut in den Hörer pfeifen. Mein Pfeifen ist gefürchtet und so kam es schon mehrmals vor, dass Personen tagelang über ein böses Fiepen klagten, nachdem ich lauthals bei Konzerten mitpfiff.

Ich habe gerade recherchiert und es scheint, als ob viele dieses Problem haben: Mit unterdrückter Nummer ruft jemand an, man geht ran und nach wenigen Sekunden ist die Verbindung wieder gekappt, ohne, dass sich jemand gemeldet hat. Die Theorien gehen von eifersüchtigen Ex-Liebhabern über Unternehmen, die einen das letzte Hemd ausziehen, wenn man abnimmt, bis hin zu der allerübelsten Sorte: Dem Callcenter.

Letzteres erschien mir, in einem Forum erklärt, recht plausibel: Ein Computer hat eine hohe Anzahl Nummern, die dieser automatisch hintereinander anruft. Wenn einer dieser verabscheuungswürdigen Kreaturen gerade frei ist, wird eine Leitung zu ihm durchgestellt und der Callcenter-Hobbit versucht ein Handyvertrag o.ä. aufzuschwatzen. Sollte keiner dieser inzestiösen Mongos Zeit haben, wird der Anruf einfach kurze Zeit wiederholt.

Mein Plan geht jetzt so: Ich werde nicht lang fackeln und der Person, sollte zufällig einer dieser armseligen Würmer von dem Großcomputer ausgewählt werden, einen dermaßen schlimmen Hörschaden zufügen, dass er oder sie, aus Ermangelung anderer Fähigkeiten, als anderen Menschen auf die Nerven zu gehen, bis zur Rente auf HartzIV dahinvegetiert. In der Hoffnung, dass dieser Mensch, der weit unter BILD-Redakteur, Frühstücksradiomoderator und Familienministerin steht, wirklich echte, körperliche Schmerzen zuzufügen, werde ich alles geben, was meine Lunge hergibt. Natürlich vorausgesetzt, ich sitze gerade nicht in einer Vorlesung, der Bahn oder in der Nähe kleiner Kinder.

Sollte mich also jemand in naher Zukunft anrufen, denkt daran, dass ich eure Nummer sehen will.
Sonst pfeift es.

Spreeblick streikt

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Am heutigen Tag, dem 22. April 2009, will das Bundeskabinett ein Gesetz zur Sperrung von Websites beschließen, die Kinderpornografie darstellen oder anbieten. Wir unterstützen die Bundesregierung in ihrem Bestreben, dem Missbrauch von Menschen und speziell Kindern ein Ende zu bereiten, bezweifeln jedoch auf Grundlage vieler Expertenmeinungen, dass dieses Bestreben der wahre Grund für die angekündigten Sperrungen ist.

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Neulich auf der Pictopia

Am Wochenende war der Jojo zu Besuch und natürlich wollten wir ihm etwas bieten, damit es später nicht heißt, dass wir schlechte Gastgeber wären. Und was hätte besser gepasst, als ein Besuch in der Pictopia-Ausstellung (läuft übrigens vom 19.03.2009 – 03.05.2009)?

Mit Abstand das Beste an der Ausstellung (die schon für sich toll war!), waren natürlich die vollfunktionsfähigen Plüsch-Autoscooter:
pictopia

Aber das war nicht einmal der Highlight an dem Wochenende. Tatsächlich sind die Kleine und ich nun stolze Besitzer von zwei originalen Jojos!
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Was mir Sekten sagen (wollten) I – Scientology

Aus dem Anlass der Abstimmung über das Volksbegehren zur Frage der Zukunft des Religionsunterrichtes in Berlin habe ich mich entschlossen, auch den anderen Randgruppen auf dem Jahrmarkt der religiösen Eitelkeiten einen gewissen Platz einzuräumen. Immerhin habe ich schon mit den ein oder anderen diesbezüglichen Vertretern Erfahrungen gemacht.

Gerade vor einigen Tagen hätte man mal wieder eine Digitalkamera zur Hand haben müssen… Da hatten die Damen und Herren von der Scientologen-Front mal wieder den üblichen Stand für ihren Stresstest und die dazugehörige Dianetik-Fachliteratur aufgebaut, als sich direkt nebenan zwei als V maskierte Herren platzierten und den Pseudo-Thetanen Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht Scientology“ vor die Nase hielten. Soweit so gut, sie haben es trotzdem geschafft, Passanten aus dem Strom zu fischen.

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Sperma? esib!

Interessant zu sehen wie esib zu seinen Lesern kommt. Dank Google Analytics sieht die Top-10-Liste der Suchbegriffe der letzten 30 Tage auf esib so aus:
sperma

Religion/Ethik – Volksentscheid in Berlin

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Hier in Berlin hängen Plakate wie diese, die, zumindest bei mir, bis gerade eben für reichlich Verwirrung sorgten. Jedesmal wenn ich daran vorbei lief, dachte ich mir noch „Was heißt hier ‚Nein zum Wahlzwang‘?“ Wählen ist doch super! Was wäre das Gegenteil – „Ja zum ‚Wir übernehmen die Entscheidung für euch!‘“? Wenn ich zur Wahl gehen würde, würde ich promt mit „Ja“ abstimmen. Dabei ist es garnicht das, was ich vertrete.

Es ist ja nicht so, dass ich gegen eine Wahlfreiheit wäre, es ist nur so, dass ich die Thematik falsch verstanden habe. Die Sache sieht nämlich nicht so aus, dass die Wahlfreiheit eingeschränkt werden soll, sondern das genaue Gegenteil! Immerhin darf man freiwillig zum Religionsunterricht gehen. Oder eben nicht. Das soll jetzt allerdings geändert werden, wenn sich die Gruppe der Pro-Reli durchsetzt.
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Die kleinen Dinge…

… sind es manchmal, die die große Wirkung entfalten können. So geschehen mit dem kleinen unscheinbaren Kuvert, welches ich heute Morgen aus meinem Briefkasten gefischt habe. Als Absender wurde die Senatsverwaltung genannt und sofort wusste ich: Hop oder Top, Sekt oder Selters… Auf dem Weg zur Wohnung nahm ich zwei Stufen auf einmal, die Spannung stieg und endlich hielt ich die beiden Papierbögen in den Händen.

Es war tatsächlich die langersehnte Erteilung einer verbindlichen Vorabauskunft, von mir im Juli des letzten Jahres beantragt und seither in ungezählten Telefonaten flankiert. Ich will nicht unbedingt ins Detail gehen, nur so viel: es ist ein sehr beruhigendes Gefühl, wenn man die schriftliche Bestätigung in den Händen hält, dass man nach dem Studium sofort und ohne Umwege in der Wunsch-Branche tätig werden kann. Das exotische Magisterstudium hat sich damit letztlich doch nicht als unglückliche Wahl herausgestellt und falls ich es in einigen Jahren tatsächlich in die Freiberuflichkeit schaffen sollte, freue ich mich schon darauf, meine Studiengänge auf dem Briefpapier zu verewigen.

Heute ist ein guter Tag… *Prost*

Die 80er…

… haben es mir momentan musikalisch angetan. Aber waren es zuletzt Jesus and the Mary Chain, Echo and the Bunnymen oder die Talking Heads, die auf dem Plattenteller rotierten, sind es nun die Klänge der etwas härteren Sorte. In der alten Heimat mussten sie zuletzt ein Konzert absagen, da Lemmy doch tatsächlich einen Kreislaufkollaps hatte (wen wunderts…) und der Clip erinnert mich so wunderbar an den Start von Mickey und Mallory, nur dürfen Papa und Mama hier weiterleben…

Deshalb heute an dieser Stelle und für einen guten Start in den Tag… Mr. Kilmister, vom Tod gekillt:

Family Guy – Breast Feeding

Ich kann nicht aufhören immer wieder zu dieser Stelle zurückzuspulen. Ich muss so lachen!!!


DirektStewie

RTL-2-Mitarbeiter wegen SMS-Betrugsverdachts verhaftet

Ihnen wird vorgeworfen, in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt etwa 500.000 betrügerische Flirt-SMS-Meldungen zum Preis von 1,99 Euro an etwa 14.000 Flirtsuchende verschickt zu haben. Den Empfängern soll vorgegaukelt worden sein, mit anderen flirtsuchenden Personen in Kontakt zu stehen, ein echter Kontakt fand aber nie statt, stattdessen sollen angestellte Mitarbeiter auf 400-Euro-Basis auf die SMSes geantwortet haben.

Das kommt jetzt doch irgendwie überraschend: Dieses SMS-Gedöns auf auf den Privatsendern soll tatsächlich Betrug sein? Na sowas…



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com