Einkaufstüte aus echtem Adamantium
13.5.2009 / Alles in Allem / Malcolm
Peter ist ein netter Typ. Anders kann ich mir nicht erklären warum mir jemand eine waschechte Wolverine-Einkaufstüte aus Adamantium, dem härtesten Metal der Welt, schenkt.
Und wie überziehe ich nun meine Knochen mit dieser Tüte..?

Wir müssen nur wollen
13.5.2009 / Internet / Malcolm

Die letzte Woche in Bremen war die anstrengenste Woche der letzten…äh…Wochen.
Anfangs noch optimistisch eingestellt, befürchtete ich schon nach wenigen Tagen unausgelastet und unterbeschäftigt zu sein. „Chef-Benny“ lachte kurz und beteuerte, dass ich mir darüber mal wirklich keine Gedanken machen sollte.
Gebremst wurde ich zu aller erst, als ich in dem schmucken Design-Hotel morgens um 6:00 von Klackern (über mir) und Schubbern (unter mir) geweckt wurde. Drei Tage hielt ich durch, bis ich endlich den Mut aufbrachte zur Rezeption zu gehen und mich über die Schnalle in Stöckelschuhen über mir und dem Möbellager unter mir zu beschweren.
„Kann… Nicht… Schlafen. Laut. Machen Sie… Mache… Machen Sie bitte etwas…“
„Herr Bunge, warum sagen Sie denn nichts? Sie bekommen natürlich ein neues Zimmer!“
Weiterlesen? Na klar…
Nachtrag 1. Mai: Frankreich & der SchwarzeBlock
13.5.2009 / Alles in Allem / enZo karawenZo
Die Diskussion über den 1. Mai & das Handeln des SchwarzenBlocks hat sich für mich seit heute erledigt als ich gesehen habe wie kreativ unsere französischen Nachbarn damit umgehen. Ich kann nur sagen. Ohne der SchwarzenBlock wäre es nur halb so witzig. Weiterlesen? Na klar…
Saunieren…
12.5.2009 / Alles in Allem / Pat Bateman
Die meisten Sport-Center bieten ihren Kunden ja zusätzlich zur normalen körperlichen Betätigung auch als Gimmick (jenseits von Urzeitkrebsen) den Besuch einer Sauna an. Sehr gut, zumal ich seit einiger Zeit die Vorzüge eines Schwitzkastens schätzen gelernt habe.
Doch etwas erscheint mir bei der von mir bevorzugten Spielstätte etwas seltsam: es gibt eine gemischte und eine reine Frauen-Sauna. Ich kann dazu sagen, dass ich meine Hemmungen, die mit der Sauna-Nutzung in Verbindung stehen, auch erst seit eben jenem Tag des Schätzen-lernens abgelegt habe. Seither habe ich eingesehen, dass wir alle nackt zur Welt kommen (und sie auch mehr oder weniger in diesem Zustand wieder verlassen) und die kleidungstechnischen Vorstellungen dazwischen entweder praktisch bedingt oder kulturell konstruiert sind. Näheres kann man in der Genesis nachlesen. Außerdem gehen ein Sauna- und ein Diskobesuch insoweit konform, als auch in letzterem Falle die Tanzenden normalerweise niemanden neugierig, entsetzt oder wie auch immer anstarren, wenn man beginnt, sich auf der Tanzfläche rhythmisch zu bewegen. Nein, vielmehr ist unter den Sauna-Gängern der Textilträger ein Paria. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede…
Doch ob nun gemischt oder nicht, who cares, es geht mir ums Prinzip. Wenn es nun bei dieser Konstellation einen Mann gäbe, der etwas gênant (die Nähe zu Frankreich… bei uns ein gängiger Begriff für ‚peinlich berührt‘ oder ähnliches) veranlagt wäre, dann bliebe ihm das Schwitzen verwehrt. Ihn würden die Geschlechtsgenossen unter der Dusche nicht stören, aber fremde Frauen, das müsste dann doch nicht sein. Ihr seht worauf ich hinaus will. Macht man als Frau wirklich solch schlimme Erfahrungen in der Sauna? Wagen sich tatsächlich so viele Spanner und Gaffer in das Biotop der Hitze? Denn wenn nicht, sollte man doch bitte einen ausschließlich gemischten Saunabereich anbieten oder eben vollständig zwischen Männlein und Weiblein trennen. Diskriminierung bleibt schließlich Diskriminierung, auch wenn sie in der positiven Variante auftritt.
TSHK!!! (Mann baut sich Wolverinekrallen!)
9.5.2009 / Internet / Malcolm

Dieser Typ hat offensichtlich dermaßen einen an der Marmel, dass ich nicht weiß, ob ich ihn bedingungslos beneiden, oder mir vor Angst in die Hose pullern soll!
Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist dass er technisch begabt ist.
Affenkitzeln
8.5.2009 / Alles in Allem / Malcolm
Spätestens wenn die Kleine das sieht, kriege ich endlich meinen Affen!
WHOOHOOOO!!!
The Streets – He’s behind you, he’s got swine flu
8.5.2009 / Musik / Malcolm
Aus aktuellem Anlass:
Jetzt ist mir schlecht. Ich hasse Zombies.
Danke Herr Waters. Nächstes Mal kotze ich dich live an
Das Papierkugelwunder von Hamburg
8.5.2009 / Film und Fernsehen / Malcolm
Fußball und ich, wir sind ja keine Freunde. Als man mich gestern zu dem Spiel Werder Bremen gegen den HSV einlud, versprach man mir etwas ähnlich spannendes, wie den Mauerfall, eine Reunion von Michael Jacksons alten Körperteilen, oder ein Tag mit den Ludolfs.
Eins wurde mir klar gemacht: Werder musste gewinnen.
„Ach. Echt?“ – „Ja, unentschieden reichte nicht, um weiterzukommen!“ – „Ist das so? Und wenn sie verlieren auch nicht, nein?“ – „Nein!“ – „Sie müssen also gewinnen, um weiterzukommen.“ – „Genau!“ – „Ok, ich habe wirklich keine Ahnung von Fußball, aber das überrascht mich jetzt nicht sonderlich.“ – „Ja, nee, also bei unentschieden würde es nichtmal Elfmeter geben. Und zwar ist das so…“
Klar wurde mir es schließlich, als man es zum dritten Mal mithilfe einer Handvoll Ferrero Rocher und einer Engelsgeduld erklärte (nebenbei lernte ich von einem Holländer auf die Art den Unterschied zwischen einem passiven Abseits und einer Abseitsfalle). Und während jeder um mich herum fieberte, schwatzte ich aufgeregt mit der Gattin des Gastgebers über Germanys next Topmodel und sonstigen Zickenterror.

