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Zensursula macht weiter!

Kann nicht schreiben. Bin immer noch krank. Muss die Fassungslosigkeit sein, dass »Die Da Oben«™ endlich ehrlich sind und ganz offen zeigen wie egal ihnen die Stimme des Volkes ist (etwas was ich übrigens schon seit Jahren propagiere! Und immer wieder muss ich hören wie verbittert ich klinge).

Ich bin fast ein bisschen froh darüber, dass nun endlich klar ist, dass es wirklich egal ist was man macht: Wenn »Die Da Oben«™ etwas wollen, wird nicht gefragt, sondern gemacht, auch unabhängig davon, ob ein Rekord erreicht wurde.

Und weil ich so glücklich bin, dass vielleicht noch einigen mehr die Augen aufgegangen sind, habe ich mich überwunden und mich von dem hier inspirieren lassen:
Weiterlesen? Na klar!

Ohne rot zu werden…

Neulich stand ein Besuch bei einem Tierarzt auf dem Programm und wie es halt so ist beim Onkel Doktor, das Wartezimmer war voll besetzt. Zugegen war unter anderem auch ein Herr mitsamt Sohnemann und Haushund. Letzterer ein wirklich hässliches Viech. Man möge mir den Ausdruck verzeihen, aber es war nun einmal so. Wie ich aus einer Unterhaltung heraushörte, handelte es sich um eine Mischung zwischen einem Pudel und einem Malteser. Schön, aber auf jeden Fall sah er abgerissen und verfilzt aus und das schiefe Gesicht war auch nicht zu übersehen. Auf die inneren Werte kommt es an mag man einwenden, aber darauf will ich gar nicht hinaus.

Irgendwann gesellte sich nämlich eine Dame zu den Dreien und um ein Gespräch in Gang zu setzen bemerkte sie mit einem Lächeln im Gesicht: „Der ist aber niedlich!“ Wohlgemerkt, ohne rot zu werden. Nein, er war bestimmt nicht niedlich, Geschmack hin oder her. So verkalkt kann der beim besten Willen nicht sein und Kurzsichtigkeit scheidet ebenfalls aufgrund einer getragenen Brille aus.

Okay, Hundebesitzer haben es nicht so mit der Wahrheit. Würde man sich negativ über das Äußere ihres Vierbeiners äußern, könnte man wahrscheinlich auch Kim Jong Ill erzählen, dass seine Filmsammlung nicht die tollste von der ganzen weiten Welt ist. Man lässt es wirklich besser… Immerhin unterstellt man Herrchen / Frauchen und Hundchen ja auch, dass sie sich phänotypisch im Laufe der Zeit immer mehr angleichen. Okay, also entweder hat der Pulteser aus der Tierarztpraxis noch Hoffnung oder die beiden sollten zusehen, dass sie… Nein, lassen wir das.

Worauf ich aber letztlich wirklich hinauswollte war die nüchterne Feststellung, dass ich ja nicht unbedingt jedem die grausame Wahrheit an den Kopf knallen muss…. aber manchmal kann man dann doch einfach mal die Klappe halten, sonst ersticke ich irgendwann noch an meiner eigenen Spucke beim Husten.

Free Beats

Und während ich hier in meinem eigenen Saft koche und der tödlichen Männergrippe fröne, macht mich ein Video ein kleines bisschen glücklicher:


DirektBeatkoch

Danke Stefan!

Kindermund

Der Ehemann hat mich am Samstag auf der Arbeit besucht. Er schien ein Mädel bei mir mächtig beeindruckt zu haben:

„Nadine, ich weiß jetzt was dein Lieblingstier ist?“
„Ja? Was denn?“
„Na, ein Muskeltier! – So eins wie Malcolm.“

Bildungsstreik (17.06.2009)

Bildungsstreik
Mehr Infos

Und gerade erreichte mich diese Mail:

Liebe Studierende, liebe Mitarbeiter_innen der Universität, liebe Dozent_innen, heute, am 15. Juni, haben wir den Beschluss der studentischen Vollversammlung am Fachbereich PolSoz umgesetzt und Gebäude des Fachbereichs besetzt. Mit der Besetzung wollen wir unseren Unmut über den Zustand des Bildungswesens, in der Gesellschaft und an unserer Universität, ausdrücken. Die Besetzung ist Teil des bundesweiten Bildungsstreiks, der in dieser Woche stattfindet.

Gemeinsam wollen wir in dieser Woche für eine Verbesserung der Studiensituation an der FU, für ein gerechtes und kritisches Bildungssystem und gegen die Vermarktung von Bildung protestieren. Wir wollen nicht nur bessere Studienbedingungen, sondern das Bildungssystem von Grund auf verändern. Wir halten eine Besetzung für notwendig, um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Wie der Streik aussieht, hängt von uns allen ab. Kommt und nehmt an der Besetzung teil! An Dozent_innen richten wir die Forderung, Seminare in dieser Woche entweder ausfallen zu lassen oder für alle zugänglich und mit bildungspolitischem Schwerpunkt anzubieten.

Die Besetzer_innen

Weiterlesen? Na klar!

Frauen am Steuer

Einfach großartig, wenn Klischees so witzig bebildert werden, wie bei D Motor:

Das ist Sabrina. Eine typische Frau. Eine Sache bei denen Frauen immer wieder versagen, ist das Parken. Frauen haben kein räumliches Vorstellungsvermögen. Im Laufe der Evolution haben sie aber eine spezielle Einparkmethode entwickelt: Das Einparken nach Gehör.


DirektFrauen

Danke Christoph!

Dinge haben zu funktionieren

regenbogenball-des-todesIch unterstelle Computern, Periferiegeräten und anderen Haushaltsgegenständen eine künstliche Intelligenz, die nur dazu geschaffen wurde, um mich fertig zu machen. Ich meine jetzt nicht nur ein bisschen ärgern, ich spreche von einer Verschwörung, die es sich zum Ziel gesetzt hat mich in den Wahnsinn zu treiben, nicht ohne vorher mit dem Laptop Amok gelaufen zu sein.

Dinge haben zu funktionieren. Das ist ihre einzige Aufgabe. Sie müssen nichts anderes tun, als in Farbe zu drucken, eine Internetseite aufzurufen, eine telefonische Verbindung herzustellen, Staub aufzusaugen, oder schlicht und EINFACH AN ZU GEHEN!

Wenn ich das schon wieder sehe, wie dieser Regenbogenball des Todes anzeigt, dass der Rechner gerade überlegen muss, ob es das Textwerkzeug in Photoshop auswählen soll, oder nicht. Wie sich Balken für Balken die Internetverbindung aus dem W-Lan abbaut, bis auch der letzte Balken verschwunden ist und ich daraufhin den Airport aus- und wieder anstellen muss, um weitere 10 Minuten problemlos surfen zu können.

„Ey, Prozessor!“
„Yo, yo, yo, was geht ab, Airport?“
„Kleines Rennen gefälligst? Lass mal sehen wer von uns beiden schneller down ist. Auf die Plätze, fertig…“
„ERSTER!“

Wenn ich ein Objekt in sagenwirmal Photoshop von einer Ecke in die nächste bewegen möchte, soll dies unverzüglich passieren und nicht erst, wenn die obligatorischen 30 Sekunden Bedenkzeit um sind. Es ist ja dann nicht so, dass ich zu wenig Arbeitsspeicher habe. Auch sind die Dokumente selten so groß, als dass es ein Problem darstellen könnte. Auch die meisten Internetseiten würden selbst ein 56k Modem nicht ins Schwitzen bringen. Manchmal reicht es sogar nur irgendwo Text eingeben zu wollen und schon geht eine Zeit lang nichts.

Bevor jemand einen technischen Rat gibt: Ich weiß schon, dass mein Computer, der Staubsauger und der Milchaufschäumer gemeinsame Sache machen, also langweilt mich nicht mit technischen Schnick Schnack. Ich höre sie doch flüstern, wenn sie glauben, dass ich nicht im Raum bin…

Weise Worte…

Malcolm mag also keine Zitate… Schade. ;o) Aber ich mag es, wenn ich beim Lesen auf Sätze stoßen, die die eigenen Gedanken prägnant erfassen und klar auf den Punkt bringen. Meine Weltsicht ist entmystifizierend und in weiten Teilen materialistisch. Dabei bin ich weder Kindergärtner, Heilpraktiker und hänge gewiss keinen sonstigen esoterischen Strömungen an, sondern habe einfach nur folgendes gelesen, fand es denkwürdig und außerdem finde ich das neue Zitat-Layout schick

Das Leben ist ein Prozeß, bei dem etwas, das aus Materie besteht, andere Materie auseinandernimmt und zur Selbsterhaltung benutzt – wenn es sein muß, auch lebendige. Leben ist der Abschaum der Materie, und wir sind der Abschaum des Lebens. Es gibt nichts außer Materie, Kräften, Raum und Zeit; zusammen: Macht. Macht schafft Freiheit. Man ist frei, alles zu tun, was man vermag, und wenn man überleben will, sollte man tun, was im eigenen Interesse liegt. Wenn deine Interessen sich an denen anderer stoßen, laß diese anderen ihre Macht mit deiner messen. Wenn deine Interessen mit denen anderer harmonisieren, dann arbeitet zusammen – wo nötig, gegen den Rest. Wir sind, was wir verzehren, und der Mensch ist ein Allesfresser. Was immer uns je wert und teuer war, alle Güte, Wahrheit und Schönheit des Lebens, sämtliche Wunder wurzeln im kargen Boden dieser Wahrheiten.
Ken MacLeod zitiert in Dietmar Dath – Maschinenwinter

»Es sind sehr kleine Enten.«

Unbedingt ganz durchlesen. ich kann nicht mehr, vor lachen!

From: David Thorne
Date: Thursday 21 May 2009 10.16am

To: Helen Bailey
Subject: Pets in the building

Dear Helen,

Thankyou for your letter concerning pets in my apartment. I understand that having dogs in the apartment is a violation of the agreement due to the comfort and wellbeing of my neighbours and I am currently soundproofing my apartment with egg cartons as I realise my dogs can cause quite a bit of noise. Especially during feeding time when I release live rabbits.

Regards, David.

From: Helen Bailey
Weiterlesen? Na klar!

Nilzenburger und Malcolm schauen Germany’s next Showstars

So etwas hat es auf esib noch nicht gegeben: Ich werde hier, live vor… „Ort“, zusammen mit dem hochgeschätzten Nilzenburger und dem bloglosen The Dennis, Deutschlands neueste Castingkreation ansehen und als wäre das nicht genug: Wir kommentieren es live!

Wer sich den Quatsch also nicht im Fernsehen antun möchte, aber über Diji Bobos Humorrestistenz , Verona Poothbuschs aktuellste verbale Inkontinenz oder Eltons Versuche wenigstens etwas Witz in die Show zu bringen, auf dem Laufenden gehalten werden möchte, bleibt vor dem Monitor und verfolgt hier oder hier das eigentlich Interessante an dem Zeug.



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com