Ausstellung: Vor dem Fall der Mauer

mauer_plakat_dina4Nicht ganz ohne Stolz mal etwas in eigener Sache:

Das letzte Semester begann eigentlich mit einer Enttäuschung. Eigentlich hatten meine zwei Compadres, die mit mir in die Wilde Freiheit reiten, und ich gehofft einen Platz im Portfolio-Kurs zu bekommen. Leider hat das System der Hochschule – auf das ich aus rechtlichen Gründen lieber nicht rumhacken werde – uns den Zugang verwehrt und so wurden wir in ein anderes Projekt gesteckt, nämlich dem von Herrn Adler. Zusammen mit Herrn Adler bekamen wir den Auftrag eine Ausstellung zu konzeptionieren, gestalten und umzusetzen. Für jemanden, der den ganzen Tag nur digitalen Scheiß macht, also genau das Richtige.

Die Teilnehmer des Projekts teilten sich in verschiedene Gruppen auf und entwickelten mehrheitlich gute bis sehr gute Konzepte, die von der DEFA-Stiftung (ja, die DEFA) und Vertretern des Kulturraums der Zwinglikirche nach wenigen Wochen in Augenschein genommen wurden.

Und was soll ich sagen..?
Unsere Gruppe bekam den Zuschlag.


Bevor ich unsere Ergebnisse präsentiere, gibt es ein paar Infos zur Ausstellung, die in voller Länge „Vor dem Fall der Mauer – 40 Jahre Leben mit der Teilung in Friedrichshain und Kreuzberg“ heißt (viel zu lang, wissen wir.), die ich einfach mal aus der Pressemappe kopiere:

Die zentrale Ausstellungsinszenierung in der Zwingli-Kirche präsentiert bisher unveröffentlichte Fotografien der Grenztruppen der DDR
und der Staatssicherheit, die in der Stasi-Unterlagenbehörde (Birthler-Behörde) aufbewahrt werden. Viele davon sind am Friedrichshainer und Kreuzberger Grenzabschnitt entstanden.
In einer vertiefenden Darstellung im Seitenschiff der Zwingli-Kirche geht es um einzelne Aspekte des Lebens mit der Grenze, das teilweise sehr gefährliche Ausmaße annahm.

Gestern war die Eröffnung der Ausstellung und unabhängig davon, dass wir für die Gestaltung und Umsetzung verantwortlich sind, macht sie Spaß. In der Mitte der Kirche kann man unseren Teil der Ausstellung sehen, während im linken Seitenschiff wöchentlich eine Zeitzeugenwerkstatt stattfindet und weitere Filme und Fotos zu sehen sind (Programm gibt es hier zu sehen). Und bei 2€ Eintritt (ermäßigt 1€) kann man nun wirklich nicht meckern.

Falls ihr es aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen nicht zu der Ausstellung schafft, habe ich euch hier (ganz exklusiv) das Ganze als 3D-Animation zusammengewemst:


DirektAnimation

Und abschließend noch ein paar Bilder:
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Die Ausstellung geht vom 13. August bis zum 9. November 2009, immer mittwochs bis sonntags 15:00 bis 19:00 Uhr. Der Eintrittspreis: 2,- €, ermäßigt 1,- €

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By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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