Die Kirchensteuerstelle & ich

kircheIch so: „Na, haben Sie denn nirgendwo verzeichnet, dass sie nicht getauft wurde? So eine Art Sammelstelle aus der jede Religion schöpfen kann, um an mögliche Einnahmen zu kommen.“, sagt sie: „Hehehe… Sie sind ja lustig. Meinen Sie eine Datenbank, in der jeder Deutsche und jeder aus der DDR drin steht, mit seiner Religionszugehörigkeit?“, antworte ich so: „Hahaaaa! Stimmt! Das ist ja beinahe so unrealistisch wie eine Datenbank in der jede Steuernummer mit Adresse drin steht, die eine… sagenwirmal Kirchenstelle dann anschreibt, in der Hoffnung noch Geld eintreiben zu können.“, woraufhin sie noch kühler als bisher antwortet: „Sie muss trotzdem den Zettel ausfüllen, unterschreiben und zurückschicken.“

Ich vertrete übrigens immernoch vehement die Ansicht, dass die GEZ mit der Kirche zu tauschen hat. Heißt: Gebühren werden künftig automatisch vom Lohn abgezogen, was zur Folge hat, dass jeder arbeitende Mensch bezahlt und die Kosten dadurch erheblich sinken (ich nehme an, so auf 4-5€/Monat für das Rundum-Sorglospaket).
Im Gegenzug gibt es eine KEZ, die schonmal jeden anschreibt, der getauft ist, weil diese Person ja prinzipiell die Möglichkeit hätte kirchlich getraut/beerdigt zu werden. Gerne werden auch ausgediente Pfarrer und Pastoren vor die Haustür geschickt, um zu fragen, ob man getauft ist, oder wenigstens gläubig. Wer mit „Ja“ antwortet, wird gleich zur Kasse gebeten. Vielleicht ist ja KEZ auch nicht unbedingt das richtige. „Inquisition 2.0″ würde das Ganze moderner gestalten und einen pfiffigen Unterton haben.

Und erst durch den Austritt aus der Kirche verfallen die Ansprüche der Kirche.

Seht ihr? Da hat der Bunge schon wieder innerhalb weniger Minuten ein Problem aus der Welt geschafft. Wie macht der das nur..?

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