Going West Stop-Motion Animation
8.1.2010 / Gedrucktes / Malcolm
Das ist so unglaublich „BOAR!“, dass ich nicht weiß was ich da noch schreiben soll:
via – Danke enzo karadingsda!
Das ist so unglaublich „BOAR!“, dass ich nicht weiß was ich da noch schreiben soll:
via – Danke enzo karadingsda!
WHOOHOOO!!! ICH KRIEGE EIN MASCHINENGEWEHR!!!
Zumindest wenn es nach der Kleinen geht, die mir gestern folgende Mail schickte (mit Anhang):
Bart ab
Haare kurz
Maschinengewehr mit einer gr. Ladung Munition
Headset
! Eng betonte Kunstlederjacke* da hätten wir dein neues Styling in 4 kg weniger und etwas Muskelaufbautraining

Lächerlich! Wenn das alles ist..?
Das mit dem Bart habe ich schonmal angeglichen:
Weiterlesen? Na klar…
Auch 2009 haben sich Menschen die größte Mühe gegeben sich auf blödeste Art und Weise aus dem Genpool zu verabschieden. Und nun sind die Nominierungen endlich raus!
Hier mein persönlicher Favorit:
(30 May 2009, Louisiana) Back seat drivers beware! Annoyed at how slowly her boyfriend was driving, Tamera B, 22, encouraged him to pick up the pace so she could get to work on time. Joking that it would be faster to walk to work, she opened the door of the pickup and stuck her foot out before falling to her death. Deputies of the jurisdictional Sheriff’s Office stated that the truck was traveling at highway speed on I-12 at the time of the incident.
Her death was ruled accidental.
Es gibt ein Bild von mir, da bin ich ca 7 Jahre alt, wie ich mit meinen liebsten Stofftieren genau so da sitze, wie dieser junge Mann. Es gibt nur dieses eine Bild, weil danach nichts spannendes passiert. Wie denn auch – es sind nur Stofftiere gewesen.
Anders bei ihm hier:
Für mich sind Spammer gleich anzusiedeln mit Nazis. Klingt drastisch, ist aber so. Spammer sind als Bodensatz der Gesellschaft mit der größtmöglichen Verachtung gegenüberzutreten.
Das hat sich Mother London wohl nicht gedacht, als sie diese virale Kampagne starteten. Sie „spammten“ hunderte Menschen mit einer E-Mail, wie wir sie alle schon tausendfach bekommen haben. Nur mit dem Unterschied, dass sie es ernst meinten: Die erste Person, die antwortet und den vollen Namen und Bankverbindung zurückschickt, erhält $10.000.
Und siehe da: Jemand hat geantwortet:
Danke Martin!
Das hier ist keine Werbung. Ich schreibe es freiwillig. Ich bin ein zufriedener adidas-Kunde und habe für das Gerät bezahlt. Soviel im voraus.
So, jetzt wird es ernst. Seit dem 10km-Lauf habe ich es ein bisschen schleifen lassen und bin erst zweimal wieder in dieLaufschuhe geschlüpft. Nachdem die Kleine mich zum Berliner Halbmarathon angemeldet hat, brannte die alte Motivation kurz auf, um von Bodenfrost schnell wieder abgekühlt zu werden. Immerhin schaffte ich 4,5km in 30 Minuten, was für meine Begriffe ziemlich ok ist.
Jetzt hat sich der Onkel aber mal ein neues Spielzeug zugelegt, damit die Motivationskurve nicht schneller sinkt, als der Stern einer Casting-Hure: Der adidas miCoach Pacer. Dieses kleine Gerät speichert nicht nur meine Daten, sondern wertet sie aus und erstellt mir einen Trainingsplan, der mich zum Halbmarathon führt. Nur noch laufen muss ich selber!
Weiterlesen? Na klar…
Ich gebe René schon recht, dass der erste Teil ein bisschen besser war, aber das hier reicht lange aus, um den Tag mit einem breiten Grinsen zu beginnen!
Wer sich übrigens darüber wundert, dass René nur noch knapp ein halbes Dutzend Blogbeiträge pro Tag bringt, braucht sich keine Sorgen darüber machen, dass er an einer unheilbaren Krankheit verstorben ist und das die letzten Zuckungen seines Körpers sind. Nein, René hat einen Anschluss bei Alice und wartet seit ein paar Monaten darauf, dass sie seinen Anschluss in die neue Wohnung schafft.
Ich glaube René sagt an so einer Stelle: „‚Nuff said.“
Ich kann mit dem „WHOOOOOOOO!!!“ gar nicht mehr aufhören! Diese zwei Frauen haben soviel Spaß mit einem Greenscreen, dass das Bedürfnis mir eine Omi als Haustier zu halten, so übermächtig zu werden droht, dass ich kurz davor bin zu dem Altersheim gegenüber zu laufen und mir zwei oder drei mitzunehmen!
WHOOOOOOOOOO!!!
(Was die erst hier für einen Spaß hätten!)
Vor ein paar Wochen schrieb mich eine Agentur an, mit der Bitte für eine Aktion zu werben. Das passiert schon ab und an. Meistens lehne ich dankend ab. Manchmal ist aber etwas dabei, das ich interessant finde und dafür lasse ich mich gerne „kaufen“. Was aber im Preis nicht inbegriffen ist, ist meine Meinung: Wenn ein Produkt scheiße ist, dann muss damit gerechnet werden, dass ich es auch so schreibe. Das besagte Unternehmen gehörte dazu. Für meine (wohlwollende) Meinung hätte es dann immerhin einen 20€-Gutschein von Amazon gegeben. Soso..
Es scheint der Gedanke üblich zu sein, dass man ja wohl erwarten kann, dass ein kleiner Blogger überhaupt froh sein kann, dass man auf ihm aufmerksam geworden ist. Wenn der Blogger dann auch noch ein Gerät ausprobieren, oder gar behalten darf, muss doch wohl mindestens ein Lobgesang drin sein. Solche Unternehmen müssen mit einem verbalen Mittelfinger meinerseits rechnen.
Da diese Praxis scheinbar zunimmt, möchte ich für einen befreundeten Journalisten einen kleinen Aufruf starten. Er sucht:
1. Blogger, die schon mal handfeste Angebote von Unternehmen/Werbeagenturen bekommen haben, positiv über bestimmte Angebote/Produkte/Dienstleistungen zu schreiben
2. Menschen, denen schon mal eine offensichtlich manipulierte Bewertung im Netz aufgefallen ist. (z.B. lobhudelnde Selbstbewertung bei eBay, amazon. Konkurrenten schlecht machen bei ciao.com oder Google Maps.)
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird das Ganze in einem Fernseherbeitrag enden. Es wäre schön, wenn sich der eine oder andere dazu äußern könnte. Dass sich an der Praxis deswegen etwas ändern würde, wäre nicht gesagt. Aber wenigstens würde ein Signal gesetzt werden..
Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.de | www.kunstloses-brot.de | eyesaiditbefore.tumblr.com