Günter Freiherr von Gravenreuth ist tot

22.02.2010

Das ist ja jetzt ein Ding. Günter Freiherr von Gravenreuth beschäftigte sich damit oft und gern alles abzumahnen, was bei drei eine Bestätigungsmail verschickte. Wie zum Beispiel die taz, die vollautomatisch eine Bestätigungsmail versendete, nachdem Gravenreuth sich für die Newsletter angemeldet hatte:

Gravenreuth hatte die taz wegen einer Bestätigungsmail abgemahnt, die bei der Bestellung des taz-Newsletters automatisch gesendet wird. Obwohl die taz die Abmahngebühr bezahlte, hatte Gravenreuth wahrheitswidrig dem Vollstreckungsgericht gegenüber behauptet, dass noch nicht gezahlt sei und die Domain taz.de pfänden lassen.

Graventreuth hat Scheiße gebaut. Dass ihm eine Bestrafung bevorstand, war pure Gerechtigkeit und ich denke, dass „Schadenfreude“ es ganz gut trifft, wenn ich daran denke was ich zuerst gefühlt habe, als ich das über den Abmahnwahnsinnigen las.

Aber dann:

Um 01:15 Uhr schickte Günter Freiherr von Gravenreuth eine Abschiedsmail an all seine Kontakte. In seinem „letzten Gruß in die Runde“ gab er bekannt, dass er sich nun mit einer scharfen Waffe umbringen würde. Die in der E-Mail genannten Motive für seinen Selbstmord sind sehr vielfältig aber alle privater Natur.

Die Schadenfreude ist verflogen.