Markus Neidel studiert er Zeitbezogene Medien an der HAW Hamburg und sieht in der S-Bahn ähnlich gruselige Sachen, wie ich. Mit dem Unterschied, dass er genug Talent hat es den Menschen zu zeigen:...
Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbung
Ich zähle die Tage. Achwas, die Stundenminutensekunden bis ich nächste Woche der Einladung zum Prelistening des neuen Fanta4-Albums nachkommen darf. Und das obwohl ich das letzte Album (Fornika) nicht unbedingt zu meinen Lieblingsalben der Vier zählen würde. Eher das mir egalste. Weiterlesen? Na klar!
Ein paar Mal im Jahr gibt es einen Auftrag, der etwas anstrengender ist, als andere Aufträge. Das sind die Jobs, die mir am meisten Spaß machen: Bis spät in die Nacht an Problemen sitzen, die sich auf einmal in Luft auflösen und im Feierabend merken, dass man den ganzen Tag über nur zwei Brötchen gegessen hat. Das flauschige Gefühl im Kopf, wenn man im Bett liegt und nicht einschlafen kann, weil noch soviel zu tun ist. Es fühlt sich wie ein Rad an, das sich noch dreht, obwohl niemand mehr die Pedalen tritt.
Nur das Runterkommen, das fällt mir immer schwerer. Obwohl die Augen schwer wie Blei sind, komme ich nicht zur Ruhe. Dann liege ich noch lange im Bett und tue immer wieder genau das, was ich mir jedesmal vornehme nicht zu tun: Rumsurfen, um auf andere Gedanken zu kommen. Dass das Quatsch ist und ich nur noch mehr Stunden vor den Rechner verbringe, weiß ich zwar, aber dann würde ich lang verlorene Schätze nicht wiederfinden, wie diese schlafende Schönheit:
Letztens stieß ich durch eine Freundschaftsempfehlung bei Facebook auf einen Menschen, der folgendes in seinem Profil geschrieben hatte:
Ich hasse Fremdenfeindlichkeit und Intolleranz. Für mich ist der faire Umgang miteinander sowie der Schutz unserer Lebensumwelt ein wichtiges Anliegen.Ich treibe viel Sport (Laufen, Kajak, Fitness), male gerne und liebe die Natur.
Ja nun, dachte ich mir, was soll man dazu noch sagen? Ich persönlich finde ja Fremdenfeindlichkeit super, Intoleranz der gesunde Nährboden einer funktionierenden Gesellschaft und der faire Umgang miteinander wird sowieso überbewertet. Und: Lebensumweltschutz my ass! Weiterlesen? Na klar!
Das ist mit Abstand die lustigste Werbung, die ich seit langem gesehen habe! Ja, politisch korrekt ist sie auch noch, aber das ist nur ein guter Nebeneffekt: