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Blog dicht machen? (UPDATE)

Idiotensicher zensiert. Alles was die Jugend gefährdet, ist nur denjenigen zugänglich, die über den Verstand eines Volljährigen verfügen. Ich habe mein Bestes getan, liebe Bundesregierung.

Dank dem neuen FICKEN! Jugendmedienschutzstaatsvertrag, den weltfremde Minister verabschieden ARSCHLOCH!, die ungefähr so viel Ahnung vom Internet haben, wie ich von plastischer Chirurgie (lässt sich doch alles mit einer Schere und Tacker begradigen, oder?), TITTEN! ziehen die ersten Blogs Konsequenzen:

Mit VZlog.de zieht das erste größere Web-Angebot Konzequenzen aus den neuen Jugendschutzregelungen, die voraussichtlich im Januar in Kraft treten werden. Die Betreiber des beliebten Blogs haben angekündigt, ihr Angebot ab 1. Januar dicht zu machen…

Auch der Berliner IT-Experte Kristian Köhntopp, der unter anderem zur Debatte um Netzneutralität in seinem Blog wichtige Beiträge lieferte, hat mittlerweile bekanntgegeben, wegen der Auswirkungen von Regelungen im Jugendmedienschutzstaatsvertrag sein Blog zu schließen.

(mehr bei heise)

Jetzt stellt sich für mich natürlich die MINISTERPRÄSIDENT! Frage, wie dieses bescheidene Blog damit umgehen soll. Die Pforten schließen? Interessiert die Herren wahrscheinlich herzlich wenig. Das Blog nur zwischen 22:00 und BOMBE! öffnen? Oder gar eine Sicherung in Form von NACKTE, RASIERTE OMAS! einer Altersprüfung machen? Vielleicht scannt ihr einfach mal eure Ausweise ein und ich erlaube euch an diesem Blog teilzunehmen.

Wenn ich es richtig verstehe, könnte CRACK & NUTTEN!auch eine Kennzeichnung schon MÖSENSALAT! reichen:

Wer ab Januar 2011 nicht kennzeichnet oder den Zugang beschränkt, kann von der Konkurrenz eine Abmahnung wegen unlauteren Wettbewerbs erhalten.

UPDATE
Natürlich greift die SPD, Deutschlands Netzpartei #1, das Thema auf:

WIR SIND DIE NETZPARTEI!

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

diese World-Wide-Rundfunk-Seiten der „Netzpartei“ SPD sind aufgrund entwicklungsbeeinträchtigender Partei-Logos und anderer Inhalte erst ab 22 Uhr erreichbar.

Aktuell ist es in Deutschland noch vor 22 Uhr. Bitte besuchen Sie uns später noch einmal.

Fragen zum neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) beantworten wir Ihnen gerne werktags von 09:00 bis 16:00 Uhr unter der Adresse lv.rheinland-pfalz@spd.de.
Außerhalb dieser Zeiten sind wir per E-Mail leider nicht zu erreichen.

In dringenden Beschwerdefällen können Sie uns auch unter der Fernkopierer-Nummer 06131 / 16 4702 erreichen. Bitte nur per Fax mit beigefügter Fotokopie des Personalausweises.

Beste solidarische Grüße an die Genossen der Sozialdemokratischen Webgenossenschaft!

UPDATE (1.12.2010)
Unser aller Lieblings-Anwalt gibt Entwarnung:

Da es, um das noch mal zu wiederholen, definitiv keine Pflicht für eine Alterskennzeichnung gibt, kann die bloß fehlende Kennzeichnung auch nicht abgemahnt werden. Eine Abmahnung wäre auch höchstens auf der Basis des Wettbewerbsrechts möglich. Das Wettbewerbsrecht setzt aber auch immer ein “Wettbewerbsverhältnis” voraus. Private Blogger, auch solche mit Werbung auf der Seite, stehen aber mit kaum jemandem in einem derartigen Wettbewerb. Auch hier ist also eher nicht davon auszugehen, dass die Welt untergeht.

Hmm:

Auch die Angst vor einer „Abmahnwelle“ für Blogs sei nicht begründet. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Abmahnungen nur vereinzelt und in begründeten Fällen wie bei eindeutig verbotenen Inhalten (wie z.B. extremistischer Propanganda) angewendet worden seien. Außerdem sei es ebenfalls falsch, wenn im Netz behauptet würde, dass Blogbetreiber mit einem Bußgeld bestraft werden würden, wenn sie keine Alterskennzeichnung ihrer Seiten vornehmen würden. Da es keine Pflicht zur Alterskennzeichnung gibt, kann sie auch nicht abgemahnt werden.

Plädoyer für Versachlichung der Debatte

Memoryhouse – „Heirloom“

Wunderschön. Für das Musikvideo von Memoryhouse verwendete der Regisseur Jamie Harley Filmmaterial von einer Dokumention aus dem Jahre 1968. Schaut unbedingt auch mal in die anderen Videos von ihm rein, einfach unglaublich schöne Kunstwerke.

Woran erkenne ich Terroristen doch gleich?

Ich werde in den nächsten Wochen mit mehreren Taschen und Schal vor dem Gesicht öfters Richtung Bahnhof gehen und möchte euch bitten die Polizei nicht zu rufen. Ich bin kein Terrorist. Echt nicht!

Ich will doch nur ein bisschen Liebe und ab und zu im Winter verreisen…


Stumpfi will’s wissen bei Youtube

(Vielleicht ist es ja noch nicht ganz durchgedrungen, aber diese Menschen tragen die Verantwortung für uns und werden sehr gut dafür bezahlt in unserem Dienste zu sein. )

via

Menstruierende Frau unter Terrorverdacht

Eigentlich wollte ich den Beitrag leer und nur die Überschrift wirken lassen, aber dann hätte man mir Chauvinismus unterstellt, die hier fehl am Platz ist, denn die Realität ist viel grausamer, als dieser Mario-Bart-artige Gag lustig sein könnte. Eine Frau musste eine erniedrigende Prozedur über sich ergehen lassen, weil ihre Slipeinlage verdächtig nach Terror aussah:

These new scans are so horrible that if you are wearing something unusual (like a piece of cloth on your panties) then you will be subjected to a search where a woman repeatedly has to check your „groin“ while another woman watches on (two in my case – they were training in a new girl – awesome). So please, please, tell the ladies not to wear their liners at the airport (I didn’t even have an insert in). I‘m a strong, confident woman; I‘m an Army vet (which is why those camo liners crack me up), I work full-time and go to graduate school full-time, I have a wonderful husband, and I don’t take any nonsense from anyone. I don’t dramatize, and I don’t exaggerate. I‘m trying to give you a sense of who I am so you won’t think that this is a plea for attention, or a jumping on the bandwagon about the recent TSA proposed boycott. I just don’t want another woman to have to go through the „patting down“ because she didn’t know that her glad-rag would be a matter of national security.“

Ich finde den Aufruf, den die Hersteller dieser Slipeinlagen, startet toll: Liebe Frauen, ob menstruierend, oder nicht – legt euch eine bunte Slipeinlage in die Buchse und lauft scharenweise durch die Nacktscanner eures Vertrauens.

Kinder, sogar ich wäre bereit da mitzumachen! Wer mir also sagt wo der nächste Nacktscanner ist und mir irgendeinen Flug bezahlt, unterstützt dabei nicht nur die Rechte der Frauen, sondern hat auch ordentlich Spaß dabei!

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„Dad Life“ – Rappende Überväter

Meine Vorurteile sehen sich gänzlich entkräftet: Als Vater kann man sehr wohl cool und ghetto sein. Damit steht meinen Familienplänen nichts mehr im Wege und ich bereit meinen Eisprung einzuleiten.

Dad Life from Church on the Move on Vimeo.

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„Back To The Future“-Hard Disk

Verdammt, Doktor Katze hat mir den Gag geklaut, den ich eigentlich bringen wollte, als ich die Platte heute morgen auf dem Weg zur Arbeit sah (in meinen Feeds, leider nicht auf dem S-Bahn-Sitz mir gegenüber):

Obenparkende Delorean-Back-to-the-Future-USB-500GB-Festplatte sieht nicht nur supi aus, sondern wäre per se die ideale Time Machine für meinen Mac


David E. Sugar – Flea Market

Ach ja, Kinder müssen nur ein bisschen tanzen und die Welt ist aufeinmal wieder in Ordnung.

Microsoft Kinect und ein echtes Lichtschwert

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen mit dem Kinect spielen zu dürfen und alles was ihr darüber gehört habt ist wahr: Es ist der Hammer! Scheiß auf Wii, scheiß auf das Playstation-Dings, dessen Name mir nicht einfällt: Wegen dem Kinect-Ding spare ich jetzt auf eine XBOX.

Warum so euphorisch? Ja, scheiße – näher komme ich vielleicht nie an ein Lichtschwert!


Lichtschwert bei Youtube

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Kaum ein Handy, schon ein Gangsta


Gangsta bei Youtube

Danke Hannes!

Hornbach hat ein ♥ für SUPER


Nachdem vor kurzem ins SUPER-Hauptquartier eingebrochen wurde, hat es eine ordentliche Weiterbretungswelle gegeben. Zwar gibt es noch keine Entwicklung, die dazu führt die Kriminellen zu fassen, die uns um unsere Arbeitsmittel erleichtert haben, aber dafür hat die Welle irgendwann Hornbach erreicht, unser aller Lieblingsbaumarkt.

Die haben nämlich ein Herz für Einbruchsopfer wie uns und haben prompt einen Akkuschrauber geschickt. Damit kann man zwar keine Bilder freistellen oder fotografieren und das Illustrieren erweist sich als recht umständlich, aber der Stacheldraht, die Selbstschussanlagen und die Laser, die wir auf Haiköpfe angebracht haben – die fortan in einem Schutzgraben, gefüllt mit flüssigem Lava, um unser Atelier schwimmen – halten prima damit!

Wir sagen: Danke Hornbach!



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com