Markus Neidel studiert er Zeitbezogene Medien an der HAW Hamburg und sieht in der S-Bahn ähnlich gruselige Sachen, wie ich. Mit dem Unterschied, dass er genug Talent hat es den Menschen zu zeigen:...
Normalerweise schalte ich ab, wenn jemand von „scheiß Bullen“ redet und den ganzen Berufsstand durch den Dreck zieht. Die Männer und Frauen machen einen Job, der garantiert nicht einfach ist und ich glaube fest daran, dass es nur eine Minderheit ist, die es kaum erwarten kann jemanden die Scheiße auszuprügeln.
Wenn ich aber die folgenden Bilder sehe, wie spanische Polizisten wahllos harmlose, unbewaffnete Demonstranten wegprügeln, dann wünsche ich mir kurz, dass jemand einen Stein nimmt und sich wehrt. Kein Gedanke auf den ich stolz bin, aber nichts was sich bei diesen Bildern verhindern lässt.
UPDATE
Auch beim David gefunden. Gerade als man denkt, es kann nicht gruseliger werden, sehe ich diesen Clip, in dem Menschen gewaltsam festgenommen werden, weil sie nichts anderes tun, als…
Der Neuseeländische BMX-Wahnsinnige Jed Mildon hat einfach mal einen dreifachen Backflip hingelegt, den man sich auch schön aus der Ich-Perspektive anschauen kann.
A representative of the Guinness Book Of World Records was on hand to witness and approve the ground-breaking trick that is sure to send shockwaves through the two-wheeled action-sports industry.
„This is the perfect result to three intensive months of practising and training for this moment,“ said a thrilled Mildon.
„The impact and implications hasn’t sunken in yet, but I‘m so pumped to have aimed for something once deemed impossible and made my dream a reality. Landing with both wheels on the downramp was the most amazing feeling in the world!“
Das bringt mich jetzt in eine ganz schwierige Situation: Einerseits finde ich Weezer seit ein paar Alben doof, andererseits covern sie da meine liebste Lieblingsband. Das macht sie dann wieder das Gegenteil von doof. Wiederrum andererseits, denke ich mir: Warum machen sie nicht einfach mal selber bessere Musik? Warum haben 2005 einfach damit aufgehört und seitdem eher so… egale Musik produziert?
Die unfassbar zauberhafte Caro Korneli hat sich die Mühe gemacht auf der CDU-Medianight mal ganz schwierige Fragen anzusprechen. Zum Beispiel wo Daten zwischengelagert werden sollen, wenn das Internet mal irgendwann voll ist.
Ich leider bei diesem Geseiere von Bruno Mars unter schweren körperlichen Schmerzen, aber sein Video mit Leonard Nimoy als verpeilter Dude gehört so ziemlich zu den Top 5 Musikvideos der letzten 10 Jahre:
In den letzten anderthalb Wochen durfte ich mal wieder für die ems arbeiten. Beziehungsweise für die Volontäre, die innerhalb kürzester Zeit die Aufgabe hatten ein Internetprojekt zu entwickeln, welches ich dann programmieren durfte.
Dabei herausgekommen ist die Seite 155kilometer.de, auf die ich nicht ohne stolz hinweisen möchte. Nicht, weil ich die Seite umgesetzt habe, sondern weil ich in den letzten anderthalb Wochen Teil eines spannenden Projekts sein durfte und erleben konnte, wie eine Gruppe Volontäre etwas aus dem Boden gestampft haben, von dem der eine oder andere Journalistenkollege sich eine Scheibe abschneiden könnte.
Ich habe jetzt die Volos der ems eine handvoll Male während ihrer Zeit in dieser Phase ihrer Ausbildung begleiten dürfen und bin wie jedes Mal geplättet, wie sie es schaffen innerhalb kürzester Zeit nicht nur so viele Artikel zu erstellen, sondern ganz nebenbei die Internetseite zu konzeptionieren, zu gestalten und mich später auf Trab zu halten, dass es auch so umgesetzt wird, wie sie es sich vorstellen.
Als man mir vor ein paar Wochen das Thema nannte, dachte ich noch: „Schön. Noch eine Seite zum Mauerdings. Na gut, dann setz dich mal hin und setze es mal um.“
Als mir das Projekt und die einzelnen Themen dann vorgestellt wurde, änderte sich meine Meinung. Da waren dann doch ein paar sehr interessante Themen dabei. Herausgekommen ist eine Mischung aus Unterhaltung und Aufklärung und wenn ich mir diesen kurzen Beitrag anschaue, sogar etwas mit Gänsehautfaktor:
Die Volontäre würden sich sicher freuen, wenn ihr einfach mal auf der Seite vorbeischaut, durch die Artikel stöbert und den einen oder anderen Kommentar hinterlasst. Und wenn ich gerade dabei bin, dann schiebe ich hier noch ein bisschen Eigenwerbung rein, für einen Beitrag, den ich, neben der Umsetzung der Seite, beisteuern durft.
Das Problem, dass man im Chrome und in Safari nicht durch die Startseite scrollen kann, haben wir schon mitbekommen. Leider habe ich in der kürze der Zeit das Problem nicht lösen können, werde mich aber in einer ruhigen Minute hinsetzen und es versuchen zu lösen.
Ich melde mich kurz zwischendurch mit einen meiner persönlichen Highlights des Jahres, die ich auch noch live und in Farbe sehen durfte. Schwarz/Weiß macht es mindestens genauso viel her:
Heute Morgen habe ich mich mal wieder sehr über die Bahn aufgeregt. Von „technischen Problemen“ war die Rede und schon spukte es in meinem Kopf: Die Bahn spart an der falschen Stelle und der Kleine Mann muss darunter leiden. Tatsächlich hat die Bahn nur zum Teil Schuld. Und zwar in der Hinsicht, dass es relativ einfach sein muss ein paar Kabel anzuzünden und damit den Verkehr lahmzulegen. Es muss so einfach sein, dass sogar eine Bande ewig-gestriger Linksradikale in der Lage waren einzudringen und rumzukokeln.
Die Hauptschuld trifft natürlich eine Gruppe Menschen, die ironischerweise der Meinung sind, dass es sinnvoller ist ein Verkehrsmittel lahmzulegen, das die Umwelt weniger belastet als Autos, um darauf hinzuweisen, dass Atomstrom böse ist und ein sofortiger Atomausstieg unumgänglich ist. Der Umwelt zuliebe, versteht sich.
Liest man sich die Kommentare durch, fällt es schwer zu glauben, dass es noch einen Asozialen gibt, der es nach dem Arschtritt der Masse für eine gute Idee hält sich den Zorn der Bürger aufzuhalsen. Unterstützung und Verständnis: Fehlanzeige.
Für diejenigen, die Probleme damit haben komplexere Gedankengänge, als „Wo kriege ich jetzt Geld her, um mir etwas zu essen zu kaufen, ohne jemanden anzuschnorren, der Geld hat und damit mein Feind ist?“ zu verstehen, habe ich mal in die Trickkiste gegriffen und ein paar Alternativen zum stumpfsinnigen Kaputtmachen zusammengeschrieben.
Ein paar kreative Ansätze, um „denen da oben“ mal richtig einen vor den Latz zu knallen: Weiterlesen? Na klar!
Justin Timberlake und Andy Samberg haben sich Lady Gaga als Verstärkung geholt. Ich denke es bleibt nichts weiter zu sagen, als: „Hail to the helicopter!“
Letztes Jahr im Mai habe ich etwas ganz verrücktes mit der Kleinen gemacht: Wir haben uns Karten für das Beatsteakskonzert in der Wuhlheide gekauft. So lange vorher habe ich noch nie Konzertkarten besorgt, was auch keine schlechte Idee war: Kurze Zeit später war das Konzert ausverkauft.
Stolz hingen die Karten an unserem Kühlschrank, bis… Ja, bis wann eigentlich? Wir haben die Azubine des Schornsteinfegers im Verdacht die Karten gemopst zu haben, als sie hier Schornsteinfegerzeugs gemacht hat. Leider haben wir erst später den Verlust bemerkt und konnten es ihr nie nachweisen.
Kurze Zeit später kauften wir neue Karten (und jetzt komme ich zu dem eigentlichen Anliegen). Nur leider für den falschen Tag (dem 10. Juni)! Und jetzt kommen Deutschlands nachweislich schlauesten und schönsten Blogleser ins Spiel: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr auch den besten Musikgeschmack habt und deswegen wird es sicher jemanden geben, der für das Konzert am 11. Juni zwei Karten hat. Wenn dem so ist: Wäre diese Person bereit mit mir und der Kleinen zwei Karten zu tauschen?
Das würde gleich zwei Probleme lösen: Die Freunde mit denen wir verabredet sind, würden am 11. Juni nicht auf unsere Gesellschaft verzichten können und unser Freund, der am 10. Juni seinen Geburtstag feiert, müsste ebenfalls nicht auf unsere Gesellschaft verzichten!
Und jetzt das beste Lied mit dem schlechtesten Video, seit langem: