Es passiert nicht oft, dass ich mir einen Blogartikel mit mehr als 4-5 Absätzen durchlese. Noch seltener passiert es, dass ich danach so bewegt bin, dass ich erst einmal innehalten muss. Ich würde den Artikel aber jedem ans Herz legen wollen, weil einer der letzten Absätze der wichtigste von allen ist:
Vielleicht nehmt Ihr meine Geschichte zum Anlass etwas genauer auf die Menschen im eigenen Umfeld zu achten und Zeichen richtig zu deuten, denn nein, arbeitslos zu sein, des Kampfes müde, die Wohnung und sein ganzes Hab und Gut zu verlieren, das macht niemand mit Freude, Vorsatz und Absicht. Es tut so weh.
Ich muss aufpassen nicht in dummen Phrasen zu enden á la „Das kann jedem von uns passieren“ oder „Ich wünsche ihm alle Kraft, die er braucht, um die Situation zu meistern.“ Aber viel mehr außer betretenes Schweigen fällt mir leider nicht dazu ein.
Ich habe gerade eine Kleinigkeit gespendet (keine Ahnung, ob ich das schon jemals gemacht habe). Vielleicht möchtet ihr es mir gleich tun. Oder wenigstens den Artikel verteilen. Vielleicht reicht es auch einfach nur sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und sich Gedanken zu machen.
Frohe Weihnachten.