Markus Neidel studiert er Zeitbezogene Medien an der HAW Hamburg und sieht in der S-Bahn ähnlich gruselige Sachen, wie ich. Mit dem Unterschied, dass er genug Talent hat es den Menschen zu zeigen:...
Texterkollege so: „Und, hast du heute noch viel zu tun?“
Ich so: „Joa. Gestaltung der Seite für XXX fertig machen und danach die Landingpage für YYY umsetzen. Also noch ein bisschen. Warum?“
Texterkollege so: „Ich brauche mal deine Hilfe bei einem Projekt. Also, das ist so…“
Ich so: „Moment, Mail von Claus. Muss ich mal kurz lesen.“
Eigentlich müsste es heißen „Wie man richtig über Behinderte lacht“, aber ich denke, dass die Überschrift so mehr Aufmerksamkeit erzeugt! Das hat der gute Zach Anner nämlich verdient!
Mein Humor hat mich wahrscheinlich in die meisten Schwierigkeiten gebracht. Ich lache so ziemlich über alles und das ist nicht immer so gut. Manchmal merke ich nämlich erst im nachhinein, dass es eventuell unangebracht sein kann im Gegenwart von werdenden Eltern über solche Bilder zu lachen. Und das ist für meine Verhältnisse schon anspruchsvolle Kost.
Ich finde jeder hat das Recht, dass man über ihn/sie lacht. Ich weiß selbst gute Witze auf meine Kosten zu schätzen (wobei „gut“ relativ ist: Ich bin schon ziemlich leicht zu begeistern). Witze über behinderte Menschen sind allerdings leider selten komisch. Das hat meistens damit zu tun, dass sie entweder so weit unter der Gürtellinie gehen, dass sie selbst mir zuwider sind, oder sie sind so krampfhaft auf lustig gemacht, dass Fips Asmussen wie ein begnadeter Standup-Comedian aussieht.
Aber dafür gibt es ja Zack Anner, der nicht deswegen lustig ist, weil man ob seiner Bemühungen mitleidig schmunzelt, sondern weil er gleichzeitig trotz und wegen seiner Behinderung einen großartigen Humor besitzt! Umso erstaunlicher ist es, dass er bei dem Oprah Winfrey Network eine eigene Show hat, die nicht darauf abzielt Mitleid zu erzeugen, sondern ihn in seinem Element zeigt:
Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als ein Schulfotograf zu uns in die Schule kam. Komisch, es ist inzwischen 28 Jahre her und ich werde nie vergessen, wie jeder von uns einen roten Kamm geschenkt bekam, damit wir uns noch mal vor dem Foto aufhübschen konnten. Als ich fertig war, fragte mich der kleine Marc O‘Neil nach meinem Kamm und brach es in der Mitte durch. Meinen Gesichtsausdruck kam dem bei 0:54 ziemlich nahe.
Seit kurzem bin ich in der Agentur zum Experten für QR Codes aufgestiegen. Vermutlich weil ich irgendetwas mit Internet mache. Ich habe mich bisher aber nicht getraut zu sagen, dass mich irgendetwas QR Codes stört. Was konnte ich bisher nicht sagen. Scott Stratten bringt es aber ziemlich gut auf den Punkt
Warum die Mittagspause mit essen verschwenden, wenn man sich auch den schlimmsten Herausforderungen stellen kann? Gemeinsam mit vier weiteren Kollegen tragen wir täglich zur Mittagszeit diverse Wettkämpfe aus. Fing es gestern noch relativ harmlos mit „Sack in die Box“ (Hacky Sack mit einem Beachball-Schläger aus fünf Meter Entfernung in eine kleine Box befördern) und m&m’s-Weitspucken an, ging es heute erheblich härter zu:
Colabrause
Das Ziel: Ein Schluck Cola und eine Brausetablette. Mit jeder Minute kommt eine weitere Tablette hinzu.
Leider stellte sich heraus, dass ich darin eher nicht so gut bin…
Die dazugehörige Internetseite im Premium High-End-Design habe ich in mühevoller Kleinstartbeit zusammengewemst und habe ganze 6 Minuten meines Lebens geschenkt! Natürlich gibt es noch die Facebook-Fanpage, damit man auch immer live dabei ist, wenn sich fünf Werber zum Horst machen.
Wenn ich in der Küche stehe und koche, dann entspanne ich mich. Was mich früher gestresst hat, weil ich zu schnell den Überblick über die Töpfe verloren habe, macht mich heute ruhig und geradezu faultierartig langsam. Manchmal so langsam, dass ich mich beim Kochen langweile und ich mir überlege, ob ich mir nicht ein Hobby beim Kochen zulegen sollte. Vielleicht fange ich mit dem Rappen an, so wie dieser Typ, der auf Wunsch Beats „berappt“.
Und dann fällt mir wieder ein, warum ich dieses Zen-artige Kochen eigentlich betreibe und dass ich mir endlich abgewöhnen muss gleichzeitig zehn verschiedene Dinge zu tun zu wollen, wie ein Duracell-Häschen auf Koks.