Robin Williams R.I.P.

Ich bin heute morgen mit den Worten geweckt worden: „Robin Williams ist tot!“. Das ist keine schöne Art aufzuwachen, wenn Williams zu den liebsten Lieblingsschauspielern gehört.
Ich bin Fan und dazu gehört auch, dass ich auch akzeptiere, dass er Filme wie Popeye, Toys gemacht hat und auch Mrs Doubtfire, den ich genau 30 Minuten lustig fand. Aber das gehört zum Fansein dazu: Durch schlechte und durch gute Zeiten gehen.

Es gibt wohl keine Phase meines Lebens, die ich nicht mit einem Robin Williams Film in Verbindung bringe. Mork vom Ork schaute ich in der Zeit, als ich gerade Deutsch lernte (auf Deutsch, was die Serie überraschenderweise nicht schadete). Hook sah ich, als ich schwer am Pubertieren in meinem Zimmer saß und verwirrt darüber nachdachte, ob ich nun ein Kind oder Erwachsener sein wollte (der Einfluss des Films ist nicht von der Hand zu weisen). Meinen ersten Liebeskummer ertränkte ich in Good Morning Vietnam und Der Club der toten Dichter. Meinen ersten Kater verbrachte ich mit Mrs Doubtfire und Jumanji in Dauerbeschallung. Ich weinte zum ersten Mal bei einem Film, als ich Hinter dem Horizont sah. In unserer ersten eigenen Wohnung schaute ich mit der Kleinen One Hour Photo (war tatsächlich eines der ersten Filme, die wir wenige Tage nach meinem Einzug sahen, fällt mir gerade ein).

Zu jedem Williams Film fällt mir wenigstens einen Moment ein, in dem ich zufrieden durchatmete, nach Luft schnappte oder einen Lachkrampf bekam. Als ich heute morgen mit der Nachricht seines Todes geweckt wurde, blieb mir die Luft weg. Das ist ganz große Scheiße und ich bin wirklich sehr sehr traurig darüber, dass ein Künstler nicht mehr da ist, der mich in so vielen Momenten begleitet hat. Dass sein Tod einer schweren Depression gefolgt sein soll, macht die Sache seltsamerweise noch tragischer, als sie sowieso schon ist.

Heute morgen äußerte sich auch Präsident Obama zu Williams Tod:

Robin Williams was an airman, a doctor, a genie, a nanny, a president, a professor, a bangarang Peter Pan, and everything in between. But he was one of a kind. He arrived in our lives as an alien — but he ended up touching every element of the human spirit. He made us laugh. He made us cry. He gave his immeasurable talent freely and generously to those who needed it most — from our troops stationed abroad to the marginalized on our own streets. The Obama family offers our condolences to Robin’s family, his friends, and everyone who found their voice and their verse thanks to Robin Williams.

Noch drei Filme stehen in der Nachbearbeitung und werden demnächst zu sehen sein: Merry Friggin‘ Christmas, Nachts im Museum – Das Geheimnisvolle Grabmal und Absolutely Anything, in dem er die Stimme von Dennis dem Hund spricht.

In diesem Sinne:
BANGARANG PETER!
http://youtu.be/sN-Y2a7zAuI

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