Savage Blood (Indie-Horrorfilm Crowdfunding)

Nach gefühlten (und eigentlich auch tatsächlichen) Jahren: Ein Beitrag der Kleinen zu einer unterstützenswerten Aktion.

Mitten in der Vorbereitungsphase für eine Crowdfunding Kampagne an der ich beteiligt bin, ergab sich der glückliche Zufall mich mit Regisseurin Juliane Block auszutauschen, die im Crowdfunding bereits viel Erfahrung sammeln konnte. Juliane kenne ich bereits viele Jahre, für ihren ersten Film Killerbus war Malcolm für die Übersetzung der Untertitel verantwortlich und ich war beauftragt bei einem ihrer derzeitigen Projekte den Steam Punk Film Vitro Realm Behind the Scenes Fotos zu machen.

Derzeit läuft auf Indiegogo eine Kampagne für ihren neuen Film Savage Blood.

Emma wakes to find herself trapped in an abandoned bunker, her only view the sky through the prison’s bars. She soon realises that there are two other victims trapped with her but all is not as it seems – one of these men was sent to prison for attacking her fifteen years earlier – and is her only means of escape from their savage captors.
Not knowing who to trust, Emma can only run and try to escape the demons of her past. While struggling to survive, she discovers an earth shattering truth.

Ich bin überaus dankbar Juliane´s Input zum Crowdfunding zu hören und über ihre Offenheit mir von ihren Erfahrungen und Empfehlungen, die sie bereits in vorherigen Kampagnen sammeln konnte, zu erzählen.
Selber gerade noch in der Phase der Vorbereitungen fürs Crowdfunding steckend, fallen mir während des Gesprächs zwei Punkte besonders auf:

Juliane macht mir sehr deutlich wie wichtig eine gute Vorbereitung ist und wie schnell man den Aufwand unterschätzen kann. Es war mir schon bewusst aber beinhaltet eben viel mehr als nur die Inhalte für den Crowdfunding Auftritt auf der jeweiligen Plattform zu produzieren. Sie empfiehlt so viel wie möglich an Updates der Kampagne und auch Posts für die Social Media Kanälen bereits im Vorfeld zu durchdenken und die Inhalte dringend vor zu produzieren. Zu beachten ist auch das qualitative Inhalte eine Vorlaufzeit benötigen beispielsweise wie die Vorstellung der Teammitglieder via Video oder Kurzinterview aber auch Beiträge über das Projekt. Die Kampagne selber beansprucht während ihrer Laufzeit die ganze Aufmerksamkeit, dass man an jedem Inhalt der bereits da ist viel Zeit und Nerven spart.

Das Interesse und die Beteiligung der Crowd sollte nicht als selbstverständlich angenommen werden, sondern erfordert die Bereitschaft und Transparenz in einen authentischen und offenen Dialog einzutauchen. Die Unterstützer in das Projekt zu holen, offen für Feedback oder ihre Ideen zu sein und nachzufragen, was sie bei einzelnen Projektschritten gut finden. Was bedeutet auch darüber nach zudenken, in welche Aspekte des Projektes man die Crowd mit beteiligen kann. So kann man auch während der Kampagne ein gutes Gefühl für die eigenen Unterstützer bekommen, was sie interessieren würde und wofür sie bereit sind einen zu unterstützen. Und eben dieses Interesse an einem und seiner Idee nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern dankbar zu sein und das auch zu zeigen.

Vielen lieben Dank, Juliane! Wer Interesse hat bei Juliane´s Savage Blood Kampagne vorbei zuschauen:
Facebook Savage Blood
Indiegogo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.