Gedrucktes Archiv

Der Burnster und dem Mandel sein Büro

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbunge

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich den Burnster jahrelang nur als grundsypathischen Blogger kannte. Dass er noch ein bisschen mehr drauf hat und sein Talent in totes Holz binden lassen kann, hätte ich allerdings nicht gedacht. Nichts für ungut, mein Lieber!

Jedenfalls freue ich mich für sein frisch erschienenes Werk Mandels Büro ein kleines bisschen die Werbetrommel zu rühren. Das Buch ist hoffentlich schon auf dem Weg zu mir (Amazon, was ist da los?!) und wenn ich es durch habe, werde ich mich vielleicht mal zu einer kleinen Rezension aufraffen können. Was man vorab lesen kann, klingt jedenfalls nach einer Menge Spaß:

In Mandels Büro geschieht den beiden Freunden Max Mandel und Sigi Singer genau dies. Sie erben das alte Detektivbüro von Mandels verstorbenem Onkel Hans. Dass man hierfür neben Google-Internetrecherche auch ein wenig detektivischen Spürsinn benötigt, müssen sie gleich bei ihrem ersten Fall am eigenen Leib erfahren. Mandel und Singer gehören schon jetzt zu den unwiderstehlichsten Ermittlerpaaren des Kriminalromans in der Tradition von Schimanski und Tanner, Renz und Matula, Brenner und Berti.

Und wie es sich gehört, gibt es dazu auch gleich mal einen Trailer:

Stopmotion Bücherladen

Da geht mir als Bücherwurm gerade sowas von das Herz auf!

via Nerdcore

The Magic Of Reality – Richard Dawkins und Dave McKean

Ich habe Dawkins Gotteswahn innerhalb einer Woche gleich zweimal gelesen. Das Buch erklärt auf sehr einleuchtende Art wieso es so einfach ist die Argumente für einen biblischen Gott auszuhebeln. Sollte zur Strafe in jeder Schule Pflichtlektüre in sein, die auch nur in Betracht zieht die evangelikalen Lehren auf den Schulplan zu schreiben.

Meiner Meinung nach ist das Buch allerdings stellenweise zu agressiv. Dass ich kein Freund der Religion bin, ist sicher kein Geheimnis, aber grundsätzlich jeden gläubigen Menschen als dumm hinzustellen, ist selbst mir zuviel. Dass man sich über die Religion lustig macht, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Ich bin der Meinung, dass jeder das Recht hat im Mittelpunkt eines guten Witzes zu stehen.

Wieauchimmer – gemeinsam mit Dave McKean hat Dawkins nun ein Buch namens „The Magic Of Reality“ herausgebracht. Laut Super Punch wettert auch hier Dawkins auf sehr agressive Art gegen Religion. Ich werde mir das Buch trotzdem kaufen, und wenn es nur wegen dem Artwork von McKean ist.
Weiterlesen? Na klar!

Extrem laut und unglaublich nah (Trailer)

Wenn das absolute Lieblingsbuch verfilmt wurde und der erste Trailer zu sehen ist, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als still vor dem Monitor zu sitzen und sich zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Als ich den Trailer zum ersten Mal sah, hat es mir nichts mehr ausgemacht, dass Tom Hanks und Sandra Bullock die Hauptrollen spielen. An den Gedanken habe ich mich in den letzten Monaten gewöhnt. Aber wenn ich daran denke wie es mich beim Trailer von „Wo die wilden Kerle wohnen“ gepackt hat, immerhin auch eines meiner Lieblingsbücher (ich meine die Dave Eggers Version), dann graut es mich ein bisschen.


Youtubedirektlink

Palin ist zum Kotzen

Politik auf esib:

via

Was ultraorthodoxe männliche Juden aufregen könnte… (Update)

…sind Frauen, die sich einfach so in der Öffentlichkeit zeigen. Und dann noch arbeitende Frauen in der Öffentlichkeit! Nicht auszumalen was für Schäden ein Bild auslösen könnte, das eine Frau zeigt.
Die arbeitet.
Oder so.

Hier das Original:

Und hier das Foto aus der ultraorthodoxen jüdischen Zeitung „Der Tzitung“:
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Böser Brief an Richard Dawkins

Vor knapp acht Jahren schrieb Richard Dawkins einen Artikel über die fiktive Droge Gerin Oil (Anagramm von „Religion“). Hier ein Auszug:

The four doomed flights of September 11th 2001 were Gerin Oil trips: all nineteen of the hijackers were high on the drug at the time. Historically, Geriniolism was responsible for atrocities such as the Salem Witch Hunts and the massacres of Native South Americans by Conquistadores. Gerin Oil fuelled most of the wars of the European Middle Ages and, in more recent times, the carnage that attended the partitioning of the Indian subcontinent and of Ireland.

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Torp gesucht!

Ich habe vor kurzem mit einer „Bucket-List“ begonnen. Ihr wisst schon – die Liste mit Dingen, die mit bis zum Tod erledigt haben will. Ich weiß, ist ein wenig früh, deswegen habe ich sie in Phasen geteilt. Zum Beispiel habe ich mir vorgenommen bis zu meinem 35. Lebensjahr mit dem Fahrrad einmal aus Deutschland rausgefahren zu sein. Und wenn ich nur kurz über die Grenze husche. Ein Marathon steht noch drauf, sowie zwei Wochen alleine durch die schwedische Wildnis zu laufen. Ganz oben steht aber folgender Punkt:

„Mehr zeichnen.“

Das ist jetzt eher so ein allgemeiner Punkt der daher rührt, dass ich in letzter Zeit das Zeichnen so vernachlässigt habe. Eine Tätigkeit, die ich zwar nicht so perfekt beherrsche, wie mein Freund, der Käferarsch (ja, Jo, mein Monster kommt diese Woche noch!), aber einfach öfters tun will muss, weil es mich irgendwie beruhigt.

Da kommt der Aufruf des Verlagshauses J. Frank eigentlich gerade recht. Leider scheitere ich wieder einmal an einem Auftragsvolumen, der jede freie Minuten neben dem Praktikum verschluckt. so sieht dann auch mein Beitrag aus (siehe links). Es werden Illustratoren gesucht, die den guten Torp visualisieren. Aber wer ist Torp? Hier ein paar kurze Beschreibungen:

3. Torp dachte, manchmal müsse er sich, wenn niemand zu erwarten war, selbst besuchen. Nicht weil er dachte wenigstens das, sondern eher, um sich auf etwaiges Torptum hin zu überprüfen. Dann ging er in für ihn möglichst untypischer Weise und verstohlen die Treppen hinauf, klingelte freundlich, bevor er dezent aufschloss, grüßte still lächelnd und ließ möglichst beiläufig den Schlüssel in seiner Hose verschwinden. Während er sich den Flur entlang führte, blickte er unauffällig neugierig in alle Zimmer und versuchte dabei, den Charakter und vielleicht sogar das Befinden des Hausherrn auszumachen, eines, wie er meinte sagen zu können, nahen Freundes. Meist empfing ihn schon ein Kaffeegedeck, wie um ihm mitzuteilen, dass er den Weg nicht zu bereuen habe.

28. Auf die Frage, welcher Bewegung er sich zurechnen würde, hätte Torp mit Sicherheit ohne Umschweife geantwortet: »Ich bin Explizitionär!«

70. Torp fand es gar nicht schlimm, dass er das zu sein schien, was ihn letzten Endes zu den Zusammenkünften der anonymen Sprichwortdesigner geführt hatte. Folgende Redewendungen hatte die stetig anwachsende Gruppe schon erfolgreich lancieren können:
Unter Blinden ist der Einäugige Militär.
Morgenstund: Goldhund.
Kommt Zeit, kommt Raum.
Ein Bild sagt mehr als vierundachtzig Wörter.

Mehr Beschreibungen findet ihr in folgendem PDF.

Disclaimer: Hingewiesen hat mich die liebe Sandra, die gerade in dem Verlagshaus ihrer Träume ein Praktikum macht und sonst nebenbei mit mir zusammen studiert. Sie sagt dazu noch:

von allen einsendungen wird einer ausgewählt, der dann die illustrationen zu dem buch dieser story machen darf. deadline ist schon freitag vormittag.

JvM sucht Kreative. Also, so richtig, richtig Kreative.

(Klicken, um größer anzuschauen)

Danke nochmal an den Hannes von gegenüber!

Dreijähriger rezitiert „Litany“ aus dem Gedächtnis

Die Überschrift sagt eigentlich alles, aber ich wiederhole es noch mal gerne: Ein Dreijähriger rezitiert „Litany“ von dem Poeten Billy Collins aus dem Gedächtnis.


Litany bei Youtube

Und ich bin schon froh, wenn ich mir während einer Unterhaltung den Namen meines Gegenüber merken kann!

via



Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.dewww.kunstloses-brot.deeyesaiditbefore.tumblr.com