Die Polizei, Vader & ich

Seit knapp anderthalb Wochen bin ich stolzer Besitzer einer schwarzen Schwalbe namens „Vader„. Ich habe das letzte Mal so viel Aufmerksamkeit mit einem Zweirad genossen, als ich mit dem „Schwarzen Ungetüm„, ein diabolischer Cruiser mit fast zwei Meter Länge, durch Berlin geradelt bin. Tauche ich mit meiner Schwalbe auf, ist mir Aufmerksamkeit sicher: An der Ampel grüßen mich ehemalige Grenzsoldaten, die sich wehmütig an eine Zeit erinnern, als mein Moped mit tausend seiner Gefährten über die Straßen Berlins rumgurkten. Hipster ziehen respektvoll die Nase kraus, wenn sie die 4PS starke Erschütterung der Ironie vor sich bremsen sehen. Kleine Kinder werden von den Eltern zu Recht gerügt, wenn sie mit ihren Schokofingern zu nah an den tiefschwarzen Lack kommen. Mein Moped ist der neue Star im Kiez und während ich durch Berlin fahre, läuft B. Dolan im Hintergrund.

So eine Monster-Schwalbe zieht allerdings auch die Aufmerksamkeit unserer Freunde&Helfer auf sich. Als ich auf dem Fahrradweg mit knapp 50 Sachen an den Autos vorbeibrauste, um dem Stau meinen enthusiastisch herausgestreckten Mittelfinger zu zeigen, versperrte mir ein grüner Mann den Weg. Das joviale Grinsen, gepaart mit einer Hand an der Waffe und der anderen Hand zu einem unmissverständlichen „Stop. Absteigen. Ausziehen und nach vorn bücken.„-Geste entgegengestreckt. Freundlich-ängstlich hielt ich an, zog den Helm ab und bedeutete kurz mal zu warten, während ich die Kopfhörer aus den Ohren zog und die Musik ausschaltete. Bei dem Lärm konnte ich ja nicht verstehen was der liebe Herr Wachmeister von mir wollte.
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Der Burnster und dem Mandel sein Büro

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbunge

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich den Burnster jahrelang nur als grundsypathischen Blogger kannte. Dass er noch ein bisschen mehr drauf hat und sein Talent in totes Holz binden lassen kann, hätte ich allerdings nicht gedacht. Nichts für ungut, mein Lieber!

Jedenfalls freue ich mich für sein frisch erschienenes Werk Mandels Büro ein kleines bisschen die Werbetrommel zu rühren. Das Buch ist hoffentlich schon auf dem Weg zu mir (Amazon, was ist da los?!) und wenn ich es durch habe, werde ich mich vielleicht mal zu einer kleinen Rezension aufraffen können. Was man vorab lesen kann, klingt jedenfalls nach einer Menge Spaß:

In Mandels Büro geschieht den beiden Freunden Max Mandel und Sigi Singer genau dies. Sie erben das alte Detektivbüro von Mandels verstorbenem Onkel Hans. Dass man hierfür neben Google-Internetrecherche auch ein wenig detektivischen Spürsinn benötigt, müssen sie gleich bei ihrem ersten Fall am eigenen Leib erfahren. Mandel und Singer gehören schon jetzt zu den unwiderstehlichsten Ermittlerpaaren des Kriminalromans in der Tradition von Schimanski und Tanner, Renz und Matula, Brenner und Berti.

Und wie es sich gehört, gibt es dazu auch gleich mal einen Trailer:

Veranstaltungstipp: 3 Superhasen tanken Tusche

Wenn mein Buddy Käferpopo-Jojo nach Berlin kommt, um mit Flix und Sarah Burrini Quatsch zu machen, dann mache ich gleich mal ungefragt Werbung dafür. Wer also am 25. Februar in der Hauptstadt ist, hat keine Entschuldigung sich nicht in meinem Lieblingscomicgeschäft Grober Unfug blicken zu lassen.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung

Drei Webcomiczeichner geben sich die Ehre und signieren ausgedrucktes Internet. Vielleicht gibt es sogar Kekse!

Japanische Babypuppe als Joker inkl. Waffen und Windel

Ich kann mir nicht helfen, aber ich schwanke gerade zwischen „VERDAMMT, ICH WILL DIESE PUPPE HABEN!“ und „VERDAMMT, WAS STIMMT NICHT MIT DIESEN JAPANERN?!“.

Bei AmiAmi kann man sich eine Puppe vorbestellen, die nicht nur geschminkt ist, wie der Joker in Christopher Nolans Batman, man bekommt alles nötige an Zubehör dazu: Waffen aus Holz (wir bleiben ja pädagogisch wertvoll), die Clownsmaske und Lippenstift, nein! Es gibt die Windel noch oben drauf!

Hier die genaue Produktliste:

Make-up head x 1
Doll Head x 1
Baby Body x 1
Cloth Suit x 1
White Plaid Shirt x 1
Underwear x 2
Clown mask x 1
Foundation Brush x 1
Lipstick x 1
Wood Texture G18 x 1
Wood Texture Submachine Gun x 1
Shoulder Bag x 1

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365 Tage Belichtung

Vor ein paar Tagen ist der Fotograf Michael Chrisman losgegangen, um seine Kamera abzuholen, die er 365 Tage zuvor, am 1. Januar 2011, aufgestellt hat. Es handelte sich, genauer gesagt, um eine Lochkamera, die auf dem kanadischen Hogtown gerichtet war. Das würde eine Belichtungszeit von ca 31.536.000 machen.

“The biggest difficulty,” he explained, “is trying to ensure the camera will be there when you return.

“As I’ve become more brazen with regard to installing them in more public or more populated areas, more and more cameras have gone missing. I mark down the dates to retrieve the cameras on a calendar; it is such a slow process that the best thing I can do is forget about the cameras so I don’t obsess about them.”

viaThe Daily What

Frohe Weihnacht‘

Liebe Leser der Zukunft,

dieser Beitrag ist am 17. Januar 2011 geschrieben und auf den 24. Dezember 2011 datiert worden. Wenn ihr das jetzt lest, dann ist in den letzten 11 Monaten alles gut gegangen und das Internet ist nicht explodiert. Und jetzt macht endlich den Rechner aus und feiert die Geburt Jesu Christi mit eurer Familie und/oder Freunden, ihr fiesen Antichristen-Nerds!

Mit freundlichen Grüßen,
Malcolm aus der Vergangenheit

Klarnamenzwang bei Facebook: Konto blockiert! (UPDATE)

„Bob?“ – „Ja, Brian?“ – „Da nennt sich einer »Malcolm Bunge«.“ – „Ist nicht wahr! So ein Idiot! Hätte er sich nicht wenigstens einen richtigen Namen einfallen lassen können? Komm, sperr den Arsch. Ich lass mich hier doch nicht zum Affen machen!“ – „Ok Bob.“

Fünf Minuten später…

„Bob?“ – „Ja, Brian?“ – „Bob, der Typ hat gerade wieder versucht sich einzuloggen.“ – „Der soll uns erstmal beweisen, dass er wirklich »Malcolm Bunge« heißt. Sag ihm, dass er seinen Ausweis einscannen soll.“ – „Gute Idee Bob! Todsicheres System! Absolut nicht zu fälschen!“ – „Sag ich doch, Brian.
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