Sorry, Kids

Sorry, Kids

Eigentlich müsste ich mal an meinem Portfolio sitzen und alles hübsch aufbereiten.
Eigentlich finde ich aber auch, dass ich in letzter Zeit viel zu wenig für mich getan habe.

Das Schlafbiester Tumblog

In unserer zehnjährigen Beziehung haben die Kleine und ich viele Rituale entwickelt, die auf manche Menschen vielleicht befremdlich wirken. Ich denke daran, wie wir mit allem anstoßen, bevor wir essen oder trinken: Ich so: “Mahlzeit!”, sie so “Mahlzeit!”, die Gabeln so: KLING!.

Da die Kleine oft arbeitsbedingt für mehrere Tage nicht zuhause ist, führen wir eine Teilzeitfernbeziehung, die sich mit einer Reihe Ritualen einigermaßen erträglich macht. Eins davon sind die Schlafbiester.

Schlafbiester sind sowohl Pflanzen, als auch kleine Tiere (keine Käfer! Das ist wichtig.), die sich in dem Menschen einen Wirt suchen, um sich von schlafbedingten Verspannungen zu ernähren. Im Gegenzug scheiden unsere kleinen Freunde wohlige Träume und, je nachdem welcher Rasse sie angehören, noch das eine oder andere Schmankerl.

Dieses Tumblog widmet sich diesen kleinen Biestern.

robort & ich

„Und Malcolm, was machst du bei so einem Wetterchen heute?“ – „Ich sitze im Atelier und male Roboter, die in ihrem Zimmer sitzen und genauso traurig schauen wie ich. Nur schaue ich so traurig, weil ich bei dem Wetter im Atelier sitze und Roboter zeichne, die manisch depressiv sind, weil ihr Glückschip einen Kurzschluss hatten, während die Roboter zuhause sitzen und einfach nur so traurig sind.

robort-im-zimmer-nachher

keys vs FKSD

fksd-vs-keys

Meinen Freund Toni lernte ich vor vielen Jahren während der Ausbildung zum Mediengestalter kennen. Obwohl uns musikalisch Welten trennten (ich: gitarrenlastiges, er: Elektro), was man auch am Äußeren sah, verstanden wir uns vom ersten Augenblick, wie zwei Brüder. Da der arme Junge aus seiner Heimat entrissen war und in Bielefeld leben musste, besuchte ich ihn, so oft es ging. Was soviel heißt, wie: Jedes Mal, wenn ich zur Berufsschule musste (welche sich in Bielefeld befand), quartierte ich mich bei ihm ein.

Es entstanden fantastische musikalische Sessions, in denen ich die Welt der elektronischen Musik kennen- und liebengelernt habe. Und während Toni auflegte, packte ich Stifte und Papier aus und zeichnete was mir bei seiner Musik durch den Kopf ging. Ich schenkte Toni nach jeder Session die Bilder und als die Ausbildung vorbei war, versprachen wir uns mindestens einmal im Jahr zusammenzusitzen und Musik zu machen/zu malen. Anschließend schenkte ich Toni das Bild und er verarbeitete es weiter. Diese verarbeiteten Bilder hat Toni nun gesammelt und auf sein Blog cromoart gestellt.
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Ausstellung: Vor dem Fall der Mauer

mauer_plakat_dina4Nicht ganz ohne Stolz mal etwas in eigener Sache:

Das letzte Semester begann eigentlich mit einer Enttäuschung. Eigentlich hatten meine zwei Compadres, die mit mir in die Wilde Freiheit reiten, und ich gehofft einen Platz im Portfolio-Kurs zu bekommen. Leider hat das System der Hochschule – auf das ich aus rechtlichen Gründen lieber nicht rumhacken werde – uns den Zugang verwehrt und so wurden wir in ein anderes Projekt gesteckt, nämlich dem von Herrn Adler. Zusammen mit Herrn Adler bekamen wir den Auftrag eine Ausstellung zu konzeptionieren, gestalten und umzusetzen. Für jemanden, der den ganzen Tag nur digitalen Scheiß macht, also genau das Richtige.

Die Teilnehmer des Projekts teilten sich in verschiedene Gruppen auf und entwickelten mehrheitlich gute bis sehr gute Konzepte, die von der DEFA-Stiftung (ja, die DEFA) und Vertretern des Kulturraums der Zwinglikirche nach wenigen Wochen in Augenschein genommen wurden.

Und was soll ich sagen..?
Unsere Gruppe bekam den Zuschlag.

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Oktober


Zum Vergößern, anklicken

Im Rahmen einer „Wir-gestalten-2009“-Aktion, der Sonntagslounge haben der Blog-Azubi und meine Wenigkeit einen Abend lang unsere Köpfe zusammengesteckt und ein kleines (in aller Bescheidenheit) Kunstwerk auf die Welt gebracht.

Mit jemandem zusammenzuarbeiten, der unbedarft und von der Welt noch unverdorben ist, hat mir soviel Spaß gemacht, dass wir für uns 2010 vorgenommen haben einen ganzen Kalender zu gestalten, den wir so dermaßen teuer verkaufen, dass wir in Rente gehen werden.

Vorbestellungen bitte in den Kommentaren.

Leech

So ein neues Handy muss ja erstmal gelernt werden. Viel zu spät bemerkte ich, dass die Auflösung auf 640×480 Pixel, bei 72dpi Auflösung eingestellt war. Sonst hätte ich diesen kleinen Burschen ausdrucken und liebhaben können. So reicht es eben nur fürs Internetz:

Filed under: Erste Gehversuche Illustration mit Fotografie zu vermischen…

NACHTRAG
Das hat dann doch soviel Spaß gemacht, dass ich noch einmal zurück zum Bagger gelaufen bin, um das Bild in groß zu schießen, um es gleich morgen auszudrucken:
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