Marathon Mal und die Sächsische Schweiz
Wenn die Zeit es in den nächsten Tag zulässt, schreibe ich über die letzten drei Tage, die eine neue Leidenschaft in mir geweckt haben: Das Wandern.
„Wandern?!“ höre ich euch entsetzt aufkreischen, „Ist das nicht für mittelalte Rentner, die sich alle paar Kilometer ein Kräuterschnaps hinter die Binden kippen?“
Grundsätzlich gilt folgende Antwort: „Ja. Und Familien, die einen netten Tag an der frischen Luft verbringen wollen.“
Aber: Wenn man täglich neun Stunden durch die Sächsische Schweiz stampft, kann man das locker als Lauftraining für den nächsten Halbmarathon (April 2011) sehen.
Wem das nicht als Argument reicht, dem empfehle ich sich das folgende Bild anzuschauen, das nicht mit Photoshop bearbeitet wurde:

Foto von der Kleinen gemacht, die sich fototechnisch langsam richtig mausert!
Ja, so schön kann Deutschland sein.
Und nein, ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal genau so schreiben würde…







So, jetzt wird es ernst. Seit dem 

Inzwischen habe ich wohl meinen eigenen Laufstil gefunden. Ich würde ihn als den „Lonesome Phroo-Phroo-Ranger Runningstyle“™ bezeichnen, der sich aus dem einsamen Läufer und dem extrem lauten Läufer zusammensetzt.
Aua. Das Anwinkeln der Beine unter der Bettdecke führt zu Schmerzen, wie ich sie nicht kenne. Noch nie gespürt, so etwas. Eine Mischung zwischen lautes Aufkreischen der Muskeln und ein leichtes Schmollen, das sagen möchte: „Ey, das war doch gerade so bequem!“. Sobald ich in einer bequemeren Form des Schneidersitzes sitze, mischen sich die Gelenke ein: „Schnauze. Das haben wir uns jetzt verdient!“.



