Kategorie: Marathon-Mal

Ein Himbeeren essendes Zwergkanninchen als Entschädigung

Ein Himbeeren essendes Zwergkanninchen als Entschädigung

In der letzten Woche passierte folgendes:

Ich war mit Jojo auf der Re:publica, traf viele alte Bekannte und lernte viele neue Leute kennen. Außerdem trug ich diese Brille:
Re:publica

Dann lief ich den Fisherman’s Friend Strongmanrun, lernte wo meine körperlichen Grenzen liegen und auch hier neue Leute kennen. Außerdem trug ich diese Perücke:
fishermens-strongmanrun

Es war eine sehr anstrengende Woche, was auch der Grund ist, warum es hier wieder einmal so still war.
Zur Entschädigung gibt es ein Zwergkanninchen, das Himbeeren isst.
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Nike Free – I Would Run To You

Erinnert mich daran, als die Kleine und ich das letzte Mal zusammen trainiert haben. Ich fluchte, schwitzte und hyperventilierte, während sie wie ein junges Reh neben mir herhüpfte und mich die ganze Zeit vollquatschte. Wie kann man beim Laufen überhaupt reden, geschweige denn singen? Youtubedirektlink viaViral Videos

By Malcolm

Marathon Mal und die Sächsische Schweiz

Wenn die Zeit es in den nächsten Tag zulässt, schreibe ich über die letzten drei Tage, die eine neue Leidenschaft in mir geweckt haben: Das Wandern. „Wandern?!“ höre ich euch entsetzt aufkreischen, „Ist das nicht für mittelalte Rentner, die sich alle paar Kilometer ein Kräuterschnaps hinter die Binden kippen?“ Grundsätzlich gilt folgende Antwort: „Ja. Und Familien, die einen netten Tag an der frischen Luft verbringen wollen.“ Aber: Wenn man täglich neun Stunden durch die Sächsische Schweiz stampft, kann man das locker als Lauftraining für den nächsten Halbmarathon (April 2011) sehen. Wem das nicht als Argument […]

Marathon-Mal und der Big Berlin

25-km-finish

Es wurde eine neue Kasse im Atelier eingerichtet, benannt nach mir. Sie nennen sie die „Wer sich selber mit voller Absicht verstümmelt, zahlt hier ein„-Kasse.
Das und lautes Kopfgeschüttel ernte ich von meiner näheren Umgebung, nachdem ich mich durch die 25km des Big Berlins gequält habe.

Dabei hatte ich mir so fest vorgenommen das Handtuch zu schmeißen. Es begann schon bei Kilometer sechs, als der zweite und dritte Powerriegel sich zu einem Powerklumpen im Magen verband welcher versuchte auf schnellstem Weg durch die Gedärme nach draußen zu schießen, soviel Power hatte der Klumpen. Rechtzeitig an Kilometer neun stand an einem russischen Denkmal ein einzelnes Dixie-Klo, das sofort von mir besetzt wurde. Die blanke Ironie: Zum Jahrestag der Befreiung der Nazis, strich ich ein Dixie-Klo an einem russischen Befreier-Denkmal braun an.
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Marathon-Mal und der Halbmarathon

Sonntag, 28.März 2010. Wer mir zwischendurch Wasser reicht und ein paar aufbauende Worte zuflüstert, wird mit ewiger Dankbarkeit belohnt.

18 Stunden vor dem Lauf
T-Shirt, Chip und Sonstiges abgeholt . Nervosität zum ersten Mal körperlich spürbar.

17,5 Stunden vor dem Lauf
Haben uns auf der Laufmesse mit Energieriegel, -gel und -magnesium eingedeckt. Wurden mit Sicherheit übers Ohr gehauen, aber man hat das gute Gefühl vorbereitet zu sein.

16,5 Stunden vor dem Lauf
Suche nach regenfester Laufjacke. Habe eine für 97€ im Angebot gefunden. Wer braucht schon Regenkleidung? Bin ich etwa aus Zucker?! Verzichte.

14,5 Stunden vor dem Lauf
750g Nudeln in den Topf. 250g für die Kleine, 250g für mich (Abendessen), 250g für mich (Frühstück)

14 Stunden vor dem Lauf
Optimistische Zeiten festgelegt. Natürlich alles mit Zeitpuffer zu bedenken. Ich sehe mich schon außer Atem, wenn ich über die Startlinie komme!
halbmarathon-zeit
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12 Stunden vor dem Lauf
Zweite Portion Nudeln gegessen. War einfach zu lecker.
Suche die Laufsachen zusammen und lege sie ordentlich neben das Bett.

10,5 Stunden vor dem Lauf
Playlist steht fest. 2,3 Stunden Musik (Sicher ist Sicher). Und wieder einmal staune ich über meinen überlegenen Musikgeschmack! Jamie T., McLusky, Control Machete, Against Me!, Nine Inch Nails, Built To Spill und The Clash, um nur einige zu nennen. Wenn ich nicht der Schnellste bin, dann wenigstens derjenige mit dem besten Musikgeschmack.
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Marathon-Mal & Die Ausreden

Die Ausrede „Ich finde dieses komische Kabel nicht, mit dem USB-Dings an der einen Seite und dem Kopfhörer-Pröppelteil auf der anderen, um mein micoach dem Rechner zu synchronisieren und kann desweegn nicht zum Laufen gehen!“ taugt nichts mehr. Hat mein Unterbewusstsein es noch erfolgreich geschafft das Kabel eine Woche vor mir zu verstecken, in dem es das Teil unter einem Stück Papier versteckt hielt, kam mein langsam erwachendes Ordnungssinn dahinter, als es hier versuchte den Schreibtisch auf ein Mindestmaß von Menschlichkeit aufzuräumen. Nun schieben sich beide die Schuld in die Schuhe. Ist aber egal – […]

Marathon-Mal und der adidas miCoach Pacer aus der Hölle

Das hier ist keine Werbung. Ich schreibe es freiwillig. Ich bin ein zufriedener adidas-Kunde und habe für das Gerät bezahlt. Soviel im voraus.

adidas-micoach-pacerSo, jetzt wird es ernst. Seit dem 10km-Lauf habe ich es ein bisschen schleifen lassen und bin erst zweimal wieder in dieLaufschuhe geschlüpft. Nachdem die Kleine mich zum Berliner Halbmarathon angemeldet hat, brannte die alte Motivation kurz auf, um von Bodenfrost schnell wieder abgekühlt zu werden. Immerhin schaffte ich 4,5km in 30 Minuten, was für meine Begriffe ziemlich ok ist.

Jetzt hat sich der Onkel aber mal ein neues Spielzeug zugelegt, damit die Motivationskurve nicht schneller sinkt, als der Stern einer Casting-Hure: Der adidas miCoach Pacer. Dieses kleine Gerät speichert nicht nur meine Daten, sondern wertet sie aus und erstellt mir einen Trainingsplan, der mich zum Halbmarathon führt. Nur noch laufen muss ich selber!
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Nike Running – Human Race

Ein wenig Enttäuschung (unterdurchschnittlich gelaufen, verglichen mit dem Rest der Läufer, die mit 55:43 durchs Ziel kamen), gemischt mit Staunen, dass ich es überhaupt geschafft habe, Ansporn nächstes Mal schneller zu laufen und Schmerzen in den Knien. Außerdem ein großes Lob an die Veranstalter! Wie ihr es nicht geschafft habt die stürzenden Läufer zu organisieren, die sich versucht haben durchs Brandenburger Tor zu zwängen, die Zeit mit debilem Gefasel überbrückt habt, weil die Straßen noch nicht geräumt wurden und erst das Chaos bei der Gepäckausgabe..! Alles das ohne rot zu werden – dafür gebührt Lob!

Ist es ein Krüppel? Ist es eine Wurst? NEIN!!!

ES IST: LAUF-MÄN!!! Noch 2 Tage bis zum großen Lauf (10km Human Race). Nach 1:45 machen sie die Rennstrecke dicht. Ich hoffe mal mit diesem Aerodynamischen Outfit spätestens nach 1:10 im Ziel zu sein. Danke Klaus, dass du kurzfristig eingesprungen bist, um die Fotos zu machen, nachdem die Kleine sich geweigert hat, weil ich angeblich „albern“ aussehe…

Das Tagebuch des Marathon-Mal (4-6)

marathon-malInzwischen habe ich wohl meinen eigenen Laufstil gefunden. Ich würde ihn als den „Lonesome Phroo-Phroo-Ranger Runningstyle“™ bezeichnen, der sich aus dem einsamen Läufer und dem extrem lauten Läufer zusammensetzt.

Nein, ich fange anders an: Rein motivationstechnisch nützt die Kleine was, wenn es darum geht mich zu neuen Spitzen zu treiben. Sie ist eine ehrgeizige Läuferin, die keinen Schmerz kennt und sich zu immer neuen Höhen aufschwingt. Das inspiriert. Einerseits.

Andererseits redet die Kleine gerne beim Laufen. Sie sagt das müsse man können und wenn man nicht reden kann, dann läuft man zu schnell. Wenn ich rede, meldet sich ein weiterer stark vernachlässigter Körperteil, der ungefähr so redefreudig ist wie ein Brötchen. Das Zwerchfell sagt nur ein einziges Wort: „Schnauze“. Hält man sich nicht daran, bremst er den Rest des Körpers mit einem dermaßen schmerzhaften Ziehen, dass mir die Luft wegbleibt. Herr Zwerchfell lässt auch dann erst los, wenn auch gesichert ist, dass von nun an kein Ton mehr aus dem Körper kommt. Außer dem „Phroo-Phroo“ natürlich.

Das „Phroo-Phroo“ brauche ich nicht nur, um die Atmung zu kontrollieren, sondern auch um den Takt anzugeben. Diese hochkomplexe Atemtechnik habe ich von meinem Deutsch-/Sportlehrer Herr Westhäuser gelernt. Schon früh trichtete uns Herr Westhäuser ein, dass das Atmen das Aaahhh… und Oooohhh… des Laufens ist. Nur mit dem richtigen Rythmus, sagt Herr Westhäuser, ist es möglich weiter als 500 Meter am Stück zu laufen. Herr Westhäuser sagt weiterhin man solle zweimal einatmen und zwei ausatmen, anstatt einfach nur schnöde ein- und auszuatmen. Und weil Herr Westhäuser aussah wie Hugh Jackman mit ohne Haare, glaube ich ihm bis heute.
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By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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