„Hyper-Reality“ – Wie die (nahe) Zukunft der Realität aussehen könnte

Das beklemmende an dem Kurzfilm Hyper-Reality von Keiichi Matsuda, ist wie realistisch es jetzt schon ist. Vor allen Dingen aber, dass es einen so realistischen Blick in eine sehr mögliche Zukunft zeigt. Keine Ahnung, ob ich mich darauf freue, oder Angst habe:

Danke Ricardo

SpaceX Reaktionen nach der erfolgreichen Landung ihrer Rakete

Habt ihr heute schon Gänsehaut gehabt? Dann schnallt euch mal an: Nachdem SpaceX gestern erfolgreich eine Rakete landete, reagierte das Team angemessen euphorisch. Ich bin schon aufgeregt, wenn ich mir nur diese Bilder anschaue. Dabei gewesen zu sein, als der Falcon landete, stelle ich mir in etwa so aufregend vor, als würde ich mit dem Fahrrad einen Tag durch Berlin fahren und nicht von einem Taxifahrer bedrängt werden.

Herzlichen Glückwunsch, auch von dieser Stelle!

Via The Verge

Reality Editor: Eine App die physische Gegenstände miteinander verbindet

Stellt euch mal eine App vor, die wie aus einem Zak McKracken Spiel entsprungen ist: „Benutze Lampe mit Stuhl“. Die MIT hat so etwas entwickelt und ich bin gerade etwas aufgeregt, dass ich in der Zukunft leben darf!

The Reality Editor is a new kind of tool for empowering you to connect and manipulate the functionality of physical objects. Just point the camera of your smartphone at an object and its invisible capabilities will become visible for you to edit. Drag a virtual line from one object to another and create a new relationship between these objects. With this simplicity, you are able to master the entire scope of connected objects.

via The Verge

Tech Tats: Mit temporären Tattoos zum Cyborg werden

Chaotic Moon bezeichnet sich als Creative Technologist Studio, die es geschafft haben das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden: Tech Tats sind „Tätowierungen“, die mit einer App kommunizieren können und alles von Körpertemperatur über Kreditkartendaten übertragen. Der Fantasie sind damit keine Grenzen gesetzt:

Tech Tats are what we’ve dubbed biowearables: wearable technology that isn’t just, say, strapped to the user’s wrist, but interacts WITH their wrist. (In this case, in the form of a tattoo.) In other words, you’re eliminating clunky, expensive devices with a low-interference, low-cost, and low-hassle alternative, and using the user’s skin as the interface. It’s technology that is, in a sense, part of the user. The result? Total integration.

Im Film wird erklärt wie es genau funktioniert.

via Gizmodo

Disney Research erfindet Augmented Reality Malbuch

Manchmal blicke ich von meinem Handy auf und sehe verzweifelte Eltern um mich herum, die ihren Kindern von der Guten Alten Zeit™ erzählen, in denen sie auf Bäumen herumkletterten und sich Butzen gebaut haben. Ganz ohne Smartphones und sonstiger Technik, sondern mit ihren eigenen zwei Händen. Und wie sie auf Bierdeckeln gemalt haben, als ihnen langweilig war. Ich erinnere mich selber sehr gut daran, wie ich auf Bäumen kletterte, Pfeil und Bogen aus Ästen baute und meine Mutter immer ein paar Blätter Papier und Stifte aus ihrer Handtasche zückte, wenn mir langweilig war.

Aber: Wenn es ein Augmented Reality Malbuch gegeben hätte, dann wäre meine Kindheit ganz sicher nicht schlechter gelaufen.

ICH WILL DAS JETZT HABEN!

Leider ist es momentan nicht zu kaufen, aber auf der Seite des Disney Research Labs kann man sich noch einige Infos anlesen und sich auf die Zukunft freuen, wenn die nächsten Kinder in ihren selbstgebauten Butzen dreidimensionale Elefanten in Echtzeit ausmalen und anschließend mit geschnitzten Pfeil, Bogen und selbst programmierten Augmented Reality Laserpistolen um die Häuser ziehen.

Danke Sebastian!

Links in Emojis umwandeln (UPDATE)

So, das Internet wäre dann jetzt auch durchgespielt. Was machen wir jetzt?

Was macht ein Programmierer, wenn er während der Arbeit kurz ausspannen möchte? Zum Beispiel eine neue Website bauen. Eric Nakawaga, Mitgründer des Blogs I Can Has Cheezburger? benötigte nur eine Stunde, um Linkmoji fertigzustellen. Er benutzte dafür die App-Entwicklungs-Plattform Parse.

via Wired

Ab jetzt bitte nur noch diesen Link verwenden:

http://

UPDATE
EY! Gestern funktionierte es noch wunderbar, heute ist der Zauber vorbei. Na, vielen Dank.

MINI Augmented Vision – Smartglasses fuer Autofahrer

Ich hatte vor Jahren(!) mal die Idee einer Windschutzscheibe, die mir anzeigt wie lang der Stau vor mir ist, in dem ich stecke. Die Idee war wie folgt: Autofahrer A ist auf der Autobahn unterwegs und sieht auf der anderen Seite einen Stau. In jüst dem Moment drückt er einen Knopf und das Auto misst die Entfernung, die es zurücklegt. Diese Entfernung wird auf die Scheibe projiziert und zwar genau so groß, dass Autofahrer B (der im Stau gegenüber steht) es sehen kann. Ich gebe zu, dass die Idee heute vollkommen dämlich ist, aber es war das Jahr 2001 und ich stand jeden Freitag stundenlang im Stau und hatte viel Zeit über meine Misere nachzudenken.

Nachdem die Google Glass Situation nun geklärt ist, können wir uns Augmented Reality Brillen widmen, die den Träger nicht wie ein Vollidiot und/oder Arschloch aussehen lassen. Die Meinung dazu könnten natürlich bei MINIs Smartglasses auseinandergehen (zumindest was das Aussehen angeht), aber die hier ergeben für mich schon mehr Sinn.

Inzwischen hat die Entwicklungsabteilung von BMW etwas viel cooleres entwickelt:
MINI-Augmented-Vision-10

Mit dieser Brille wollen die Bayern ihren Mini-Kunden in Zukunft Informationen wie Navigation, Geschwindigkeit und Geschwindigkeitsbegenzungen, aber auch Points of Interests und eingehende Nachrichten. anzeigen.

Damit aber nicht genug, denn auch eine Art Roentgenblick wird es geben, der dann einen virtuellen Blick durch Fahrzeugteile ermoeglicht und damit verdeckte Bereiche sichtbar macht.

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LED in Kontaktlinse könnte die Zukunft für VR sein

Was würde jeder vernünftige Mensch tun, der von LED Kontaktlinsen hört, die man in Hasenaugen steckt? Richtig: Man würde sich selber so etwas bauen.

Every so often, internet news aggregator sites run a story about a research group that put an LED into a contact lens, then inserted it into a rabbit’s eye. I figured that I would try the same thing, but put the lens into my own eye.

Damit sollte die Zukunft der Glassholes schon jetzt Geschichte sein.

via I Have Seen The Whole Internet

Raubkopierer C64 – Aktuelle Stunde vom 20.08.1986

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich von meinem Klassenkameraden Guido meine C64 kaufte, inklusive knapp 200 Disketten. Alle waren sie bis zum Bersten mit dem heißesten Scheiß gefüllt, den es damals auf dem Markt gab. Dass Spiele normalerweise Geld kosten, schockierte mich ein paar Monate später, als ich nach frischem Nachschub suchte. Heute, nach fast 30 Jahren, weiß ich wie der Guido das damals gemacht hat:

via Interweb3000