Werbung(e): „Juicy ist #gegengrau“

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbung(e)

Gute Ambient Stunts sind relativ rar gesäht und kommen in Deutschland sowieso zu selten an. Von daher ist es (Achtung, ganz mieser Kalauer!) erfrischend, dass Volvic mal loslegt und mitten im Winter leicht bekleidete Männer und Frauen auf Knopfdruck zu sommerlicher Live Musik tanzen lässt. Natürlich wirken manche Passanten (wie in den meisten Ambient Stunts) stellenweise gestellt, aber sei’s drum: Die Aktion macht Spaß, ich musste lächeln und wenn ich so aus dem Fenster schaue, scheint es wenigstens ein bisschen geholfen zu haben.

Selbst wer aus irgendwelchen Gründen nichts mit solchen Maßnahmen nichts anfangen kann, hat wenigstens musikalisch etwas davon: Moop Mama läuft jetzt bei mir erstmal auf Dauerrotation.

Außerdem zitiere ich ausnahmsweise einfach mal aus der Pressemitteilung, weil ich den Schluss so süß finde:

Wir ertragen den Anblick tausender identischer Bommelmützen,
besonders den mit dem Fellimmitatpüscheln, nicht mehr. Dazu diese
Einheitswinterparkas. Unter uns Gebetsschwestern, damit sehen einfach alle aus
wie Pat und Patachon. Also haben wir uns gedacht, drehen wir den Spieß mal um
und machen es uns in unserer kleinen Lilalaunewelt wie es uns gefällt– ohne
Alkohol versteht sich, wir sind ja hier am arbeiten und Pressemitteilungen sind ne
ernste Sache.

Nachbarschaft lernt Zeichensprache für den nettesten Streich der Welt

The_Most_Emotional_Surprise_of_the_YearMuharrem lebt in der Nähe von Istanbul und ist taub gehörlos (habe gerade gelernt, dass man „taub“ nicht mehr sagt.). Grundsätzlich nicht der Rede wert, wenn da nicht ein kleiner „Streich“ gewesen wäre, den die Werbeagentur Leo Burnett gemeinsam mit Samsung ausgeheckt hätte, um auf den neuen Callcenter für Gehörlose aufmerksam zu machen. Dafür haben sie einen Monat lang die Nachbarschaft in Zeichensprache unterrichtet, bevor sie die (eingeweihte) Schwester und ihn bei einem Spaziergang überraschte:

http://youtu.be/otUJzNtRPhw

via Bored Panda

INSA erschafft das größte GIF der Welt

the world’s largest GIF

Der Streetartist und GIF-itti Spezialist INSA hat sich mit einer Whiskeymarke zusammengetan und ein so großes animiertes GIF erschaffen, dass es nur aus der Umlaufbahn aufgenommen werden konnte. An vier aufeinanderfolgenden Tagen, nahm ein Satellit ein Foto des Motivs auf, das INSA und sein Team in den letzten 24 Stunden gezaubert hatten.

Every day, the team would paint over the previous painting, shifting it slightly over, to create the illusion of movement. The work, a series of yellow and pink hearts, became a pulsating animation once the images were strung together and looped.

gif-itti-insa
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Der beste „Verfluchte Autowaschanlage des Todes“-Streich aller Zeiten. Ever.

Der beste "Verfluchte Autowaschanlage des Todes"-Streich aller Zeiten. Ever.

Ford hat eine Autowaschanlage umgebaut und ahnungslose Autofahrer um mindestens 2-3 Jahre ihres Lebens beraubt. Ich würde mich nicht einmal mehr duschen gehen, nach so einer Aktion:

We convinced passengers to get an innocent car wash-and had some of the undead meet the unsuspecting drivers.

WARNING: Video may cause nightmares and inspire pranks. Happy Halloween!

Andererseits: Ich habe jetzt gut Lust ins Autowaschanlagengeschäft einzusteigen!

http://youtu.be/MfEelkmpqc8

via AdWeek

#iwillspeakup – Navigationsgerät beschimpft ungehorsame Taxifahrerin

Driving Change

Im Libanon gibt es vermutlich mindestens so viele Fälle von Missbrauch gegenüber Frauen, wie sonst wo. Das ist vielleicht auch der Grund, dass es seit fünf Jahren so genannte „Banet Taxi“ („Mädchentaxis“) gibt. So können Frauen gefahrlos und ohne Angst durch die Stadt gefahren werden. Das ändert allerdings nichts an der Sache, dass viele Menschen einfach wegsehen, wenn Frauen misshandelt werden. Um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, hat Ogilvy One Dubai und die Produktionsfirma Déja Vu eine Aktion ausgedacht, die ein Navigationsgerät ausrasten lässt. Alles nur, weil die Taxifahrerin nicht darauf hören wollte, in welche Richtung sie zu fahren hat:

https://twitter.com/KAFA_Lebanon

via Horizont

Hairfest – Die Eintrittskarte zum Heavy Metal ist dein Haar

Hairfest

Der Verlust der Haare ist nicht das Schlimmste was man bei der Behandlung von Krebs erleiden muss, gehört aber zu den deutlichsten Stigmata, die jemand mit sich trägt. Die Folge ist eine weitere psychische Belastung, die sich manchmal mit relativ einfachen Mitteln vermeiden lässt: Perücken.
Wichtig bei der Erstellung von Echthaar-Perücken, ist unter anderem die Länge der Haare. Sie sollten mindestens 25 Zentimeter sein und da fängt es schon an schwierig zu werden.

Ogilvy & Mather hat für Casa de la Amistad, einer mexikanische Hilfsorganisation für Krebskranke Kinder, potenzielle Haarspender gefunden, die perfekt ins Raster passen: Liebhaber von gepflegter Metal Musik. Um die Metalheads zu einer Spende zu bewegen, hatten sie die Chance das dafür gegründete Festival Hairfest kostenlos zu besuchen. Im Tausch gegen ihr wallendes Haupthaar:

Im Laufe des Tages wurde genug Haar für 107 Perücken gespendet! Das sind umgerechnet 1 Jahr Spenden. An einem einzigen Tag.
Ich hab‘ Gänsehaut.

Fuck the Poor

Fuck The Poor

The Pilion Trust Charity hat ein Problem mit Armut und drück diese ziemlich deutlich aus: Ein Typ läuft mit einem „Fuck the poor“ Schild durch die Stadt und provoziert Reaktionen. Und die kommen. Richtig interessant sind übrigens die Reaktionen, als er später sein Schild tauscht und Unterstützung für die Armen sucht:

Danke Martin