(UPDATE: Neues Video hinzugekommen) Vom besorgte Bürger über den Angstmob zum Hassmob: #Clausnitz

Vom besorgte Bürger über den Angstmob zum Hassmob: #Clausnitz

UPDATE: Am Anschluss gibt es ein weiteres Video, das noch ekelhafter ist. So ekelhaft, dass ich bei 0:50 ausschalten musste.

Ganz stolz war das Besorgte Pack der Facebookseite „Döbeln wehrt sich“, als sie das Video zeigten, wie sie sich gegen Frauen und Kinder wehren: Mit besoffenem Gegröle „Wir sind das Volk“ Angst und Schrecken teilen.
Jeder der dieses Verhalten rechtfertigt und nicht verurteilt, nimmt in Kauf, dass Deutschland um 80 Jahre zurückgeworfen wird. Schämt euch.

Dieses Video soll in allererster Linie dokumentieren mit was wir es inzwischen zu tun haben. Menschen gehen auf die Straße und verbreiten Angst und Schrecken, argumentieren aber gleichzeitig, dass sie Angst haben. So benimmt sich niemand, der Angst hat. Wir sind längst über den Punkt hinaus, dass wir für solche Menschen Verständnis haben sollten. Diejenigen, die wirklich Angst haben und sich Sorgen über die Zukunft machen, sollten sich Gedanken machen, ob sie wirklich mit den Menschen im Video in Verbindung gebracht werden sollen.

Polizei Sachsen in #clausnitz … Umgang mit verängstigten Flüchtlingskindern. #kaltland

Posted by Frank Stollberg on Freitag, 19. Februar 2016

via Jan Böhmermann

Und was wäre wenn wir im Krieg leben würden? (Most Shocking „Second a Day“ Video)

Most Shocking Second a Day Video

In dem kommenden Video sehen wir den Alltag eines kleinen, westlichen Kindes in 1-Sekunden-Häppchen, wie es von einem stinknormalen Leben zu einem Leben auf der Flucht verdammt ist. Zielgruppe ist in erster Linie jeder, der ein paar Euros locker machen kann, um Kindern zu helfen, die eben nichts dafür können, wo sie geboren und aufgewachen sind.


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Wer nämlich alles wählen darf

Bei dieser ganzen braunen Debatte bin ich über einen Facebook-Beitrag eines ehemaligen Schulfreundes daran erinnert worden, dass diese Art zu denken weiter verbreitet ist, als man annehmen dürfte. Wie schon gesagt: Wenn ich mal ein bisschen Abstand von der Arbeit brauche, mir ein wenig langweilig ist, oder ich merke, dass mein Pulsschlag sich merklich verlangsamt, dann setze ich mich fast gerne mit Menschen auseinander, auf die folgendes zutrifft:

wer wählen darf
via KFMW
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esib 2010 – Demokratisches Redesign

In knapp zwei Wochen hat esib mal wieder Geburtstag und wie jedes Jahr möchte ich dem Blog ein hübsches, neues Kleid schenken. Und wie jedes Jahr weiß ich schon jetzt, dass die Stimmen laut werden, dass es vorher doch viel besser war und überhaupt und sowieso.

Deswegen werde ich das Blog nach euren Wünschen neu gestalten. Natürlich habe ich schon etwas vorbereitet. Zumindest eine Idee. Aufbauend auf diese Idee und euren Einwürfen, werde ich mich dann Anfang des Jahres an die Umsetzung machen.

Der erste Entwurf steht bis zum Wochenende zur Debatte. Anfang der nächsten Woche setze ich mich dann an die Überarbeitung und so weiter und so weiter. Drei Entwürfe sollten reichen, bis wir uns einig sind.

In diesem Sinne, hier etwas zu dem ersten Entwurf (anklicken zum Vergrößern):
entwurf-esib10-1
Optisch habe ich mich erstmal zurückgehalten, damit das Geschrei nicht allzu groß ist. Technisch für den Programmierer (ich) und dem Leser (ihr) eine kleine Herausforderung, weil: Die Beiträge werden horizontal gescrollt. Wahlweise kann man zum nächsten Beitrag springen, wenn man auf den Pfeil nach rechts klickt. Ist ungewohnt und könnte anfangs zu Verwirrung führen. Ich bin gespannt wie die Meinung zum horizontalen Bloggescrolle ist.

Und jetzt ihr.