Der natürliche Drang zu gestalten

Mit meinem Abschluss als Bachelor auf der FHTW (bald HTW) im Bereich des Kommunikationdesigns werde ich in der Lage sein viele Programme beinahe fehlerfrei zu bedienen, die einem Steuerfachangestellten nützlich sein werden seinen Traum als kreativen Kopf wahr werden zu lassen. Als Bachelor of Arts wird es vielerorts als meine Pflicht angesehen werden die Klappe zu halten und genau das zu tun, was man von mir verlangt. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, solange ich dafür gut bezahlt werde. Natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt, denn irgendwann werden Ideen so haarsträubend und absurd, dass ich mir wünschen werde, dass der Kunde, für den ich dann arbeiten werde, mitten im Designprozess pleite geht.

In den letzten zwei Wochen wurde ich mindestens dreimal darauf aufmerksam gemacht, dass in jedem ein Designer steckt. Man muss eben nur jemanden finden, der die lästige Aufgabe übernimmt das umzusetzen was in dem kreativen Geist steckt. Interessanterweise reagieren gerade die Menschen, die keine Ausbildung in einem gestalterischen Bereich genießen durften, extremer auf Kritik, als Designer. Ich weiß nicht warum es so ist. Ich weiß es so dermaßen überhaupt nicht, dass ich nicht einmal eine Theorie dazu entwickeln könnte (was auch auf die momentane Uhrzeit zurückzuführen ist).

Mir wird sogar von Fachfremden abgesprochen, dass ich Ahnung von dem haben könnte, was ich mache, unabhängig davon, dass ich vor meinem Studium mehrere Jahre in Agenturen gearbeitet habe, drei davon in einer Ausbildung. Das nehme ich natürlich persönlich, denn wenn ich jemanden kritisiere, dann nicht, weil ich ihm oder ihr etwas böses will, sondern weil ich helfen will. Ein gutes Beispiel spielt sich auf meinem Drittblog ab:

Gerade im Corporate Design muss man mit Geschmäcklerischem ganz vorsichtig sein(…)

Weiterlesen? Na klar!