Die wunderbare Welt der gyroskopischen Effekte

Ich war eigentlich immer sehr gut in Physik, würde ich mal behaupten. Hätte ich nicht so brutal pubertiert, wäre meine Mathelehrerin Frau Hartmann keine frustrierte Sadistin und hätte ich meine Soziophobie nicht überwunden: Ich wäre heute vielleicht Physiker und kein Kreativer.
Ich bin aber noch immer schwer begeistert von den Wundern, die die Physik mit sich bringen, und seien sie noch so lapidar. Da wären zum Beispiel die Kreiselkräfte, die dazu führen, dass ich Fahrrad fahren kann. Das ist spannend, weil man sich so etwas nicht ausdenken kann:

Der so genannte gyroskopische Effekt sorgt dafür, dass die Radachse, die bei Störungen ausgelenkt wird, möglichst immer wieder in die Ausgangslage zurückwandert. Diese physikalischen Grundlagen sind lange bekannt, und schon 1899 stellte der Engländer Francis Whipple für das Fahrrad eine Sammlung von Gleichungen aus der Festkörperdynamik auf.

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Derek hat die gyroskopischen Effekte mal etwas ausgereizt und eine Hantelstange mit einem 40 Pfund Gewicht einhändig über den Kopf gehalten:

Kann ich mir stundenlang anschauen.

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