#MAKEDONALDDRUMPFAGAIN – John Oliver über Donald „Trump“ Drumpf

John Oliver hat sich Donald Trump einmal vorgenommen und zwar sehr ausgiebig. Es reichte nicht einfach nur die obligatorischen Witze über den Mann zu bringen, der als Präsident der Vereinigten Staaten den dritten Weltkrieg anstiften würde. Stattdessen wurden einfach mal Fakten (zugegeben: sehr unterhaltsam!) auf den Tisch geknallt.

Die beste John Oliver Sendung seit schon immer

John Oliver und sein Team haben ihre Hausaufgaben gemacht und soviele Lügen und Wissenswertes aufgeklärt, wie man in knapp 20 Minuten packen kann. Abgesehen von den üblichen Verdächtigen (Trumps Lügen über sein Vermögen, sein wirtschaftliches Talent und sein Erfolg) kam noch ein weiteres Detail ans Licht: Sein Vorfahr hat sein Name von „Drumpf“ in „Trump“ geändert. Das wäre soweit nicht sonderlich spannend, wenn der liebe Trump nicht immer wieder darauf pochen würde auf seine Wurzeln zu achten. Deswegen hat John Oliver die Aktion #MAKEDONALDDRUMPFAGAIN ins Leben gerufen.

via John Oliver

Der einzige Kommentar zu den Ereignissen in Ferguson, den ihr euch heute anschauen müsst

Wie immer bringt es John Oliver auf den Punkt. Wenn ihr also eine informative Zusammenfassung des Alltags in Ferguson anschauen wollt (und zwar wie rassistisch die Polizei schon in der Vergangenheit vorging), dann empfehle ich euch mal 15 Minuten Zeit zu nehmen und diesen Kommentar anzuschauen

via The Verge

John Oliver über Native Advertising

Während ich versuche die Brotkrümel aus meiner Nase zu puhlen, die nach einem Lachkrampf bei Minute 5:07 dort reingeschossen wurden, versuche ich mal zu erklären warum ich John Olivers Erklärung von Native Advertising so fantastisch finde.

Ich habe ein paar Jahre lang in diverse Werbeagenturen gearbeitet und ich gebe zu: Ich hatte viel Spaß. Ich mag Werbung. Das wird spätestens bei der Kategorie Design&Werbung deutlich, die ich oft und gerne befülle. Ohne dafür bezahlt zu werden, übrigens. Ich mache ganz offen und kostenlos Werbung für Produkte und Dienstleistungen, ohne dass sie mich auch nur angefragt haben. Damit bin ich der feuchte Traum meines früheren Ichs. Aber nicht nur meines früheren Ichs, sondern auch unzähliger fauler Marketingfuzzis, die mich beinahe täglich mit Anfragen und Hinweise bombardieren, die ich doch bestimmt gerne verbloggen möchte. „Was? Du möchtest dafür auch noch etwas haben? Sind 50€ ok?“ sind nicht seltene Reaktionen darauf, wenn ich antworte, dass ich kein Problem damit habe Werbung zu machen, wenn das Produkt nicht gegen meine schwammigen Prinzipien verstößt. Mir sind tatsächlich nur zwei Dinge wichtig:
1. Dass die Werbung als solche gekennzeichnet wird (Meist mit einem „Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbunge“).
2. Keine Werbung für Online Casinos und Medikamente.

Alles weitere mache ich nach Lust und Laune. Gerne auch kostenlos, wenn es kreativ ist, oder ich das Produkt so gut finde (dann möchte ich es aber behalten).

Mit dem ersten Punkt haben viele Nachrichtenanbieter und Blogger ihre Probleme. Einmal lachte mich ein namenhafter Blogger aus, weil ich die fehlende Kennzeichnung der Werbung bemängelte. Wir wären ja nicht mehr im Jahr 2006. Das macht man jetzt so.

Tut man das, ja?
Ich bin mir bewusst, dass ich damit vielleicht einen Trend verschlafen haben sollte, aber ich mag Blogger trotzdem lieber, bei denen man klar erkennen kann, dass sie gerade gesponsert werden, wenn sie es denn nun werden. Bewerben sie ein Produkt aus Überzeugung, will ich das wissen. Das schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist bei mir die Teil der Basis einer Kaufentscheidung.
Schlimmer sind nur noch Informationslieferanten jeglicher Art, die ihre gesponserten Artikel nicht kennzeichnen.

Wieauchimmer, ich schwätze schon wieder. Schauen wir uns doch lieber mal John Olivers Beitrag dazu an:

via Krautreporter

P.S.: Es stehen übrigens 1-2 gesponserte Posts in der Pipeline. Nur mal so als Vorwarnung. Ihr werdet sie erkennen, versprochen.

John Oliver Explains The World Cup And FIFA To Americans

Das Video schwirrt mir schon seit ein paar Tagen um die Ohren, aber ich bin erst jetzt dazu gekommen mir die 13 Minuten anzuschauen und sie waren jede Sekunde wert. Besonders gut fasst ein französischer FIFA Funktionier zusammen, sinngemäß von John Oliver übersetzt:

„Maybe I look a bit arrogant, but… `ow you say: »Fuck your laws and fuck your public saftey.«“

Wie schon zuvor gesagt: Ich freue mich für euch Fußballfans, dass ihr etwas habt, wofür ihr euch so begeistern könnt. Ich freue mich sogar noch mehr über kritische Stimmen, die unter den Fans ab und an aufpoppen (auch wenn es meistens die Fans sind und nicht die Trittbrettfahrer, die alle zwei Jahre Fußball schauen). Es wäre einfach nur schön, wenn wenigstens einmal eine Lektion daraus gezogen werden würde. Ihr könnt euch doch wirklich gerne die Spiele anschauen, aber wie wäre es, wenn ihr euch allesamt organisiert und wenigstens ein einziges Spiel boykottieren würdet. Es muss ja nicht einmal ein Finalspiel sein. Ein Spiel aus der Vorrunde würde schon ausreichen. Setzt ein Zeichen, oder überlegt euch selber etwas. Aber lasst doch nicht zu, dass ein Haufen reicher Arschlöcher euer Lieblingssport nimmt und ungefragt in den Arsch fickt.