Gap bringt Miniserie auf Instagram

Mit einer 12-teiligen Miniserie will sich Gap endlich in der Riege der kreativeren Instagram User behaupten. Bisher unterscheiden sie sich nur wenig von anderen Klamottenmarken, die Instagram nutzen, um mal mehr oder weniger hübsche Fotos mit ihren Sachen zu zeigen. Das ändert sich spätestens wenn sie den Frühling in Form einer kitschigen Miniminiminiserie online bringen. Gemeinsam mit ihrer Haus+Hof Agentur Wieden+Kennedy haben sie die Schauspielerin Jenny Slate (bekannt als die Stimme von Marcel the Shell with Shoes on) und Paul Dano (Little Miss Sunshine) an Bord geholt, um eine Liebesgeschichte zu erzählen, die mal etwas anderer Natur ist:

„The nature of the videos is that you get something different every time you play them,“ said Tricia Nichols, Gap’s global leader of consumer engagement, media strategy and brand partnerships, referring to the 12-part series. „The story twists and turns, and there are little Easter eggs. So it’s the perfect opportunity for video loops.“

Schade nur, dass das Ende des Films nicht ganz nahtlos an den Anfang anknüpft.
Das würde die Loopfunktion sinnvoller nutzen.

via AdWeek

Outtakes der „No More“ Kampagne sind stärker als die Spots

No More

Vor knapp einem Jahr hat die Joyful Heart Foundation gemeinsam mit der Schauspielerin Mariska Hargitay eine Kampagne namens „No More“ herausgebracht, in der sich Prominente vor der Kamera gegen häusliche Gewalt einsetzen. Herausgekommen sind ein paar starke Spots, die schon ein wenig Gänsehaut hinterlassen können.

Nun haben sie die Outtakes online gestellt und die hinterlassen alles andere, als gute Laune:

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Übergewichtiger 12-jähriger ist Star des neuen Nike Spots

Nathan Sorrell

Wisst ihr noch, als ich mal sagte, dass das hier der beste Sneaker Spot aller Zeiten ist? Jetzt müssen Blake und Drain den Platz mit Nathan Sorrell teilen. Der stark übergewichtige Junge aus London gehört jetzt zur „Find Your Greatness“ Kampagne, die bisher versuchte Menschen zum Sport zu animieren, indem sie Menschen zeigte, die durch Sport erfolgreich und sexy wurden. Grundsätzlich ist ja nichts einzuwenden das Ergebnis eines guten Trainings zu zeigen.
Wenn man Freizeitsportler animieren möchte an ihre Grenzen zu gehen.

Aber was ist mit all denjenigen, die sich für zu dick halten und sich gar nicht mit solchen Sportlern identifizieren können? Jetzt kann man von der Marke und dem Unternehmen Nike halten was man will, aber hier haben sie einen Schritt in die richtige Richtung getan: Sie haben Nathan weder als Negativbeispiel hingestellt noch ihn lächerlich gemacht. Stattdessen ist Nathan ein Vorbild, ohne mit einem dicken, erhobenen Zeigefinger um sich zu wedeln.

Natürlich wird Nike den Jungen noch einmal treffen und schauen, ob ihn der Dreh zu dem Sport wirklich animiert hat sein Leben umzukrempeln, wie er nach Ausstrahlung des Spots anmerkte.

Sorrell was compensated for his efforts, but the amount was undisclosed. He said he and his mother, Monica, will now work together to help each other lose weight. Exercise will play a big role as will improvement on the family diet. If they are successful, Nike will return for another taping to reinforce its message, Greatness is not beyond his reach, nor is it for any of us.

via 22 Words / Youtubedirektlink

NACHTRAG
„Neu“ ist der Spot tatsächlich nicht, sondern knapp ein Jahr alt. Kennt ihr das – Man sieht „2012“ und denkt immernoch wir stecken mittendrin?
Wieauchimmer, im April konnte man den Kleinen im Fernsehen sehen, nachdem er erfolgreich 32 Pfund abgenommen hatte.

25 Jahre „Just Do It“

25 years "Just Do It" Nike

Nike feiert das 25-jährige Jubiläum eines der bekanntesten Lines der Geschichte mit diesem großartigen Spot. Regie führte Nicolai Fuglsig, auch bekannt durch den Bravia Spot, in dem vor ein paar Jahren 250.000 bunte Bälle durch San Francisco hüpften.

Danke Magnus / Videodirektlink

Der Club der Entschlossenen




Wir unterbrechen dieses BLog für ein kleines bisschen Werbunge

Na, das nenne ich mal mutig: Mich anschreiben und fragen, ob ich einen Beitrag über die aktuelle Kampagne von Pilsner Urquell schreiben könnte. Und dann auch noch meine persönliche Meinung zum Thema Entschlossenheit und Haltung.
Eine Biermarke, die mich um meine Meinung fragt, auf die Gefahr hin, dass ich alles scheiße finde und das genauso sage? Da werde ich neugierig und klicke den angehängten Link an: Der Club der Entschlossenen

Das alte Ehepaar kenne ich irgendwo her sieht ganz putzig aus und kommt mir bekannt vor. Ich bringe sie nur nocht mit Pilsner Urquell in Verbindung. Mit Unentschlopssenheit schon garnicht. Dann öffne ich das angehängte Dokument, mit ein paar weiteren Infos und lese: „Wir suchen die Männer unter den Biertrinkern, nicht die Jungs.„. Muss spontan an ihre Kampagne aus dem Jahr 2007 denken: „Ohne Lemon. Ohne Cranberry. Ohne Bullshit.„. Fand ich damals schon toll. Schonmal ein gutes Zeichen, dass man sich daran erinnert.

Ich komme nicht gleich auf die Idee auf ihrer Seite runterzuscrollen, um zu wissen was es mit dem Club der Entschlossenen auf sich hat, was dann wieder kein gutes Zeichen ist. Nachdem ich es doch tue, sehe ich etwas weiter unten, was sie dem Club der Entschlossenen meinen? Nein, doch nicht. Ich sehe das Manifest. Die Clubs der Entschlossenen finde ich in der Navigation, unter „Die Clubs der Entschlossenen„. Hilft aber auch nicht weiter. Bin kurzzeitig verwirrt, gehe wieder zurück und lese dann doch den Text.

Fun Fact: Neurowissenschaftler haben rausgefunden, dass sich dieselben Areale in meinem Gehirn, sowohl bei längeren Texten im Netz, als auch bei Gebrauchsanweisungen in Ikeaverpackungen, abschalten:
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Who Cares? – Wer gibt freiwillig seine Freiheit auf?

Eine ziemlich mutige Kampagne der schwedischen Armee, die auch gut in die Hose hätte gehen können: Mitten in Stockholm wurde eine Box aufgestellt, in die eine Person gesperrt wurde. Einmal in der Stunde geht die Tür auf und wenn jemand bereit ist seine Freiheit für jemanden aufzugeben, den er nicht kennt, darf die Person die Box verlassen.


Youtubedirektlink

viaMPViral