Katholische Kirche mahnt Blogger ab, der über Missbrauch berichtet

Ich bin ja kein großer Fan vom Englisch-Deutschem Sprachgepansche, aber René bringt es manchmal gut auf den Punkt:
Fuckers in violett, literally.
Und was lässt Renés Äderchen pochen und meine Abneigung gegenüber der Kirche ins Unendliche wachsen?
Richtig: Der Umgang mit der Wahrheit.
Rückhaltlose Aufklärung hat die katholische Kirche in der Serie von Missbrauchsskandalen angekündigt. Doch bislang war Verschweigen gängige Praxis der Verantwortlichen – auch was die Vorfälle bei den Regensburger Domspatzen betrifft. (spOnline: Vorwürfe gegen Kirche – Regensburger Domspatzen durch Missbrauch traumatisiert)
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung reagierte ein katholischer Pfarrer auf dem Bistum Regensburg zugetragene Missbrauchsvorwürfe mit der Zusendung von Unterlassungserklärungen, durch welche er die Informantin und eine Vermittlerin zum Schweigen bringen wollte. (Telepolis: Vom Kinder- zum Abmahnmissbrauch?)
Gestern machte die Süddeutsche Zeitung bekannt, wie ein katholischer Würdenträger aus dem Bistum Regensburg Hinweise auf Kindsmissbrauch mit Abmahnungen erstickte. Der Fall eines Marburger Bloggers deutet darauf hin, dass dies kein Einzelfall gewesen sein könnte. […]
Weil angeblich eine aus [einem Handelblatt-] Artikel übernommene Behauptung nicht stimmt, erhielt Zapf von einer nach eigenen Angaben vom Bistum Regensburg beauftragten Münchner Rechtsanwaltskanzlei eine kostenpflichtige Abmahnung. (Telepolis: Mehr Abmahnmissbrauch im Bistum Regensburg?)
Wem noch etwas an seinem Seelenheil liegt, informiert sich bitte hier weiter. Ich bin sicher, dass euer Gott es verstehen wird. Wenn nicht sogar billigen und mit tollen Plätzen in der Loge belohnen, wenn das jüngste Gericht aufschlägt!








