Durch die Blumen (Kurzfilm)

Nachdem ich über zwei Wochen mit dem Fahrrad und über drei Wochen mit dem T3 Bulli durch die Alpen und Dolomiten gefahren bin, ist es wohl an der Zeit die liebe Omi anzurufen und zu sagen, dass ich jetzt gut zuhause angekommen bin.

Andererseits: Omis sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Das habe ich nämlich heute gelernt, als ich Jonathan Kleinpass Kurzfilm „Durch die Blumen“ gesehen habe. Vielleicht setze ich mir erstmal einen Kaffee auf und denke darüber nach, ob der Anruf nicht bis morgen warten kann…

Danke Jonathan

„Hyper-Reality“ – Wie die (nahe) Zukunft der Realität aussehen könnte

Das beklemmende an dem Kurzfilm Hyper-Reality von Keiichi Matsuda, ist wie realistisch es jetzt schon ist. Vor allen Dingen aber, dass es einen so realistischen Blick in eine sehr mögliche Zukunft zeigt. Keine Ahnung, ob ich mich darauf freue, oder Angst habe:

Danke Ricardo

„Wohnsinn“ in der Platte

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbunge

Als die Kleine und ich vor fast acht Jahren nach Berlin gezogen sind, stand für uns fest, dass wir in eine Altbau Wohnung ziehen müssen. „Das macht man so, wenn man nach Berlin zieht.“, hat man uns gesagt. Die Wohnungslage war damals schon nicht so rosig, aber wenigstens waren die Preise noch so überschaubar, dass wir optimistisch blieben. Letztendlich hat uns der gute Nilz die Wohnung besorgt, in der wir heute noch leben und vermutlich auch die nächsten Jahre nicht verlassen werden, weil: 600€ warm auf knapp 72qm Altbau. Eat this, Gentrifizierung!

Vor 1-2 Jahren las ich allerdings irgendwo einen Artikel, dass man heutzutage in den Plattenbau zieht, wenn man nach Berlin kommt. Inzwischen würden angeblich Hipster die ganzen coolen Einheitswohnungen unter den Nagel reißen, weil es so schön understatementig ist. Ich kann das, ehrlich gesagt, nicht bestätigen, weil ich zu der Gruppe gehöre, die Plattenbauten eher skeptisch gegenüberstehen. Und genau an diese Leute richtet sich der kurze Film der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH. Hauptdarsteller ist offensichtlich ein Verwandter von Pjörnrachzarck, dem Felsenbeißer, namens Lukas Felsenberg. Lukas läuft sehr ungeschickt durch Berlin und reißt alle möglichen Häuser ein, bis er zu einem Plattenbau kommt, den er liebevoll von Staub befreit.

Das sehr liebevoll gemachte Filmchen, im Stil der alten Godzilla Filme, ist nicht die einzige Initiative für Plattenbaufans und solche die es werden sollen/wollen. Mit „Jeder Quadratmeter Du“ hat die WBM eine ganz hübsche Kampagne zusammengestellt, um das Bild des Plattenbaus etwas aufzuwerten. Vielleicht tut man der Platte nun doch unrecht, wenn man sich die Fotos auf der Seite anschaut. Daumen hoch!

The Pavement (3 Minuten Kurzfilm)

Nehmt euch mal drei Minuten Zeit und schaut euch bitte diesen Kurzfilm von Taylor Engel an. Es sind nur drei Minuten, aber es fühlt sich länger an. Auf die gute Art. Engel erzählt eine Geschichte, die sich im Kopf immer und immer wieder anders abspielt, bis sie „richtig“ ist:

The city at night, a couple alone. A scream from the woman, the smoke of the gun… THE PAVEMENT is a short film directed by Taylor Engel which landed him in the top 10 of HBO’s Project Greenlight competition.

via Langweiledich.Net

„The Audition“ – Scorsese, De Niro und DiCaprio in dem besten Film der Welt den es nie geben wird

Ich saß gerade mit Pippi in den Augen vor diesem Trailer für den tollsten Film der Welt, der eigentlich kein Trailer für den tollsten Film der Welt ist, weil es den Film nicht geben wird. Stattdessen ist es nichts anderes, als die tollste Werbung der Welt!

Ende des Jahres werden Scorseses Lieblingsschauspieler in einem Kurzfilm zu sehen sein, der für zwei Casinos in den Philippinen werben soll. Und als wäre das nicht schon absurd genug: Brad Pitt wird auch noch aufschlagen.

Ich habe vor 30 Minuten einer Frau von einer Marketingagentur geantwortet, dass ich niemals, unter gar keinen Umständen, nicht einmal für Geld Werbung für Casinos machen würde. Und hier stehen wir nun…

http://youtu.be/g5pCgaiBBOU+

UPDATE
Leider ist der erste Trailer nicht mehr zu sehen. Dafür haben wir noch einen zweiten in der Hand:
http://youtu.be/go_D2WpH-eA

via Adfreak

Marcus Wiebusch – Der Tag wird kommen (Kurzfilm)

„All ihr homophoben Vollidioten, all ihr dummen Hater
All ihr Forumsvollschreiber, all ihr Schreibtischtäter
All ihr miesen Kleingeister mit Wachstumsschmerzen
All ihr Bibel-Zitierer mit euer’m Hass im Herzen
All ihr Funktionäre mit dem gemeinsamen Nenner
All ihr harten Herdentiere, all ihr echten Männer
Kommt zusammen und bildet eine Front
Und dann seht zu was kommt.“

Marcus Wiebusch, den die meisten als Sänger der Band Kettcar kennt, hatte mit seiner Crowdfunding Geschichte das Ziel von 30.000€ weit übertroffen und konnte mit dem Geld seinen Kurzfilm zu dem Song „Der Tag wird kommen“ umsetzen. Anhören und „lesen“ konnte man es vorher schon. Als Kurzfilm macht der Song gleich noch ein bisschen mehr Spaß:

Wer spätestens bei Minute 5:53 keine schmerzhafte Gänsehaut hat, hat kein Herz.

via Spreeblick

Die letzten Wünsche des VW Bulli

Ein kurzer Film, der einem Pippi in die Augen treiben kann, wenn man nah am Wasser gebaut ist. Eine Hommage an den Bulli, dem wohl tollsten Auto, der jemals gebaut wurde. Als die Produktion des berühmtesten Autos der Welt eingestellt wurde, hatte der Bulli noch ein paar letzte Wünsche, die erfüllt werden mussten. Dieser Kurzfilm zeigt welche es waren:

via KFMW

„I am glad we can be honest about this“ – Kurzfilm von Alexander Gellner

Ich habe keine Ahnung was der Herr Gellner da genommen hat, aber ich bin mir sicher, wenn wir ihn alle zusammen ganz lieb fragen, verrät er uns seinen Dealer:

via Alexander Gellner