Marathon-Mal und der adidas miCoach Pacer aus der Hölle
Das hier ist keine Werbung. Ich schreibe es freiwillig. Ich bin ein zufriedener adidas-Kunde und habe für das Gerät bezahlt. Soviel im voraus.
So, jetzt wird es ernst. Seit dem 10km-Lauf habe ich es ein bisschen schleifen lassen und bin erst zweimal wieder in dieLaufschuhe geschlüpft. Nachdem die Kleine mich zum Berliner Halbmarathon angemeldet hat, brannte die alte Motivation kurz auf, um von Bodenfrost schnell wieder abgekühlt zu werden. Immerhin schaffte ich 4,5km in 30 Minuten, was für meine Begriffe ziemlich ok ist.
Jetzt hat sich der Onkel aber mal ein neues Spielzeug zugelegt, damit die Motivationskurve nicht schneller sinkt, als der Stern einer Casting-Hure: Der adidas miCoach Pacer. Dieses kleine Gerät speichert nicht nur meine Daten, sondern wertet sie aus und erstellt mir einen Trainingsplan, der mich zum Halbmarathon führt. Nur noch laufen muss ich selber!
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Inzwischen habe ich wohl meinen eigenen Laufstil gefunden. Ich würde ihn als den „Lonesome Phroo-Phroo-Ranger Runningstyle“™ bezeichnen, der sich aus dem einsamen Läufer und dem extrem lauten Läufer zusammensetzt.
Aua. Das Anwinkeln der Beine unter der Bettdecke führt zu Schmerzen, wie ich sie nicht kenne. Noch nie gespürt, so etwas. Eine Mischung zwischen lautes Aufkreischen der Muskeln und ein leichtes Schmollen, das sagen möchte: „Ey, das war doch gerade so bequem!“. Sobald ich in einer bequemeren Form des Schneidersitzes sitze, mischen sich die Gelenke ein: „Schnauze. Das haben wir uns jetzt verdient!“.




